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1.Samuel kapitel 25 - DE_historischeElberfelderBibel | Bibel-lesen.com

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  • Lukas 22-24  

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1.Samuel kapitel 25
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Kapitel
Kommentar
1
Und Samuel starb; und ganz Israel versammelte sich und klagte um ihn und begrub ihn in seinem Hause zu Rama. Und David machte sich auf und zog hinab in die W├╝ste Paran.
2
Und es war ein Mann in Maon, der seine Gesch├Ąfte zu Karmel (Karmel in Juda; vergl. Jos. 15,55) hatte; und der Mann war sehr verm├Âgend und hatte dreitausend Schafe und tausend Ziegen; und er war w├Ąhrend der Schur seiner Schafe in Karmel.
3
Und der Name des Mannes war Nabal, und der Name seines Weibes Abigail. Und das Weib war von guter Einsicht und sch├Ân von Gestalt; der Mann aber war hart und boshaft in seinen Handlungen, und er war ein Kalebiter.
4
Und David h├Ârte in der W├╝ste, da├č Nabal seine Schafe schor.
5
Da sandte David zehn Knaben, und David sprach zu den Knaben: Ziehet nach Karmel hinauf, und gehet zu Nabal und fraget ihn in meinem Namen nach seinem Wohlergehen,
6
und sprechet also: Lebe lange! (W. Zum Leben) Und Friede dir, und Friede deinem Hause, und Friede allem, was dein ist!
7
Und jetzt habe ich geh├Ârt, da├č du die Schafscherer hast; nun, deine Hirten sind bei uns gewesen, wir haben ihnen nichts zuleide getan, und nicht das Geringste ist von ihnen vermi├čt worden alle die Tage, die sie zu Karmel gewesen sind.
8
Frage deine Knaben, und sie werden es dir kundtun. M├Âgen denn die Knaben Gnade finden in deinen Augen, denn an einem guten Tage sind wir gekommen; gib doch deinen Knechten und deinem Sohne David, was deine Hand findet!
9
Und die Knaben Davids kamen hin und redeten zu Nabal nach allen diesen Worten, im Namen Davids; und sie hielten inne.
10
Aber Nabal antwortete den Knechten Davids und sprach: Wer ist David, und wer der Sohn Isais? Heutzutage sind der Knechte viele, die davonlaufen, ein jeder seinem Herrn.
11
Und ich sollte mein Brot und mein Wasser nehmen und mein Geschlachtetes, das ich f├╝r meine Scherer geschlachtet habe, und es M├Ąnnern geben, von denen ich nicht wei├č, woher sie sind?
12
Und die Knaben Davids wandten sich auf ihren Weg; und sie kehrten zur├╝ck und kamen und berichteten ihm nach allen diesen Worten.
13
Da sprach David zu seinen M├Ąnnern: G├╝rtet ein jeder sein Schwert um! Und sie g├╝rteten ein jeder sein Schwert um, und auch David g├╝rtete sein Schwert um; und sie zogen hinauf, hinter David her, bei vierhundert Mann, und zweihundert blieben bei dem Ger├Ąte.
14
Und ein Knabe von den Knaben berichtete der Abigail, dem Weibe Nabals, und sprach: Siehe, David hat Boten aus der W├╝ste gesandt, um unseren Herrn zu segnen; (O. zu begr├╝├čen) aber er hat sie angefahren.
15
Und doch sind die M├Ąnner sehr gut gegen uns gewesen; und es ist uns nichts zuleide geschehen, und wir haben nicht das Geringste vermi├čt alle die Tage, die wir mit ihnen umhergezogen sind, als wir auf dem Felde waren.
16
Sie sind eine Mauer um uns gewesen bei Nacht wie bei Tage, alle die Tage, die wir bei ihnen waren und das Kleinvieh weideten.
17
Und nun wisse und sieh zu, was du tun willst; denn das Ungl├╝ck ist beschlossen gegen unseren Herrn und ├╝ber sein ganzes Haus; und er ist ein solcher Sohn Belials, da├č man nicht zu ihm reden kann.
18
Da eilte Abigail und nahm zweihundert Brote und zwei Schl├Ąuche Wein und f├╝nf zubereitete Schafe und f├╝nf Ma├č ger├Âstete K├Ârner und hundert Rosinenkuchen und zweihundert Feigenkuchen, und lud sie auf Esel;
19
und sie sprach zu ihren Knaben: Ziehet vor mir hin; siehe, ich komme hinter euch her. Aber ihrem Manne Nabal sagte sie nichts davon.
20
Und es geschah, als sie auf dem Esel ritt und an einer durch den Berg verdeckten Stelle herabkam, siehe, da kamen David und seine M├Ąnner herab, ihr entgegen; und sie stie├č auf sie.
21
David aber hatte gesagt: F├╝rwahr, umsonst habe ich alles beh├╝tet, was diesem Menschen in der W├╝ste geh├Ârte, so da├č nicht das Geringste vermi├čt wurde von allem, was sein ist; und er hat mir B├Âses f├╝r Gutes vergolten!
22
So tue Gott den Feinden Davids, und so f├╝ge er hinzu, wenn ich von allem, was sein ist, bis zum Morgenlicht ├╝briglasse, was m├Ąnnlich ist! (W. was an die Wand pi├čt; so auch v 34. und sp├Ąter)
23
Und als Abigail David sah, da stieg sie eilends von dem Esel herab; und sie fiel vor David auf ihr Angesicht und beugte sich zur Erde nieder;
24
und sie fiel ihm zu F├╝├čen und sprach: Auf mir, mir, mein Herr, sei die Schuld! und la├č doch deine Magd zu deinen Ohren reden, und h├Âre die Worte deiner Magd!
25
Mein Herr k├╝mmere sich doch nicht um diesen Mann Belials, um Nabal; denn wie sein Name, so ist er: Nabal (Tor, gemeiner Mensch) ist sein Name, und Torheit (zugleich: Schlechtigkeit, Gemeinheit) ist bei ihm. Und ich, deine Magd, habe die Knaben meines Herrn nicht gesehen, die du gesandt hast.
26
Und nun, mein Herr, so wahr Jehova lebt und deine Seele lebt, Jehova hat dich verhindert in Blutschuld zu kommen, und da├č deine Hand dir H├╝lfe schaffe! Und nun, m├Âgen wie Nabal sein deine Feinde und die B├Âses suchen wider meinen Herrn!
27
Und nun, dieses Geschenk, (W. dieser Segen; wie 1. Mose 33,11 usw.) das deine Magd meinem Herrn gebracht hat, es werde den Knaben gegeben, die im Gefolge meines Herrn ziehen.
28
Vergib doch das Vergehen deiner Magd! denn gewi├člich wird Jehova meinem Herrn ein best├Ąndiges Haus machen, weil mein Herr die Streite Jehovas streitet, und kein B├Âses an dir gefunden ward, seitdem du lebst.
29
Und ein Mensch ist aufgestanden, dich zu verfolgen und nach deiner Seele zu trachten; aber die Seele meines Herrn wird eingebunden sein in das B├╝ndel der Lebendigen bei Jehova, deinem Gott; und die Seele deiner Feinde, die wird er wegschleudern in der Pfanne der Schleuder.
30
Und es wird geschehen, wenn Jehova meinem Herrn tun wird nach all dem Guten, das er ├╝ber dich geredet hat, und dich bestellen wird zum F├╝rsten ├╝ber Israel,
31
so wird dir dieses nicht zum Ansto├č sein, noch zum Herzensvorwurf f├╝r meinen Herrn, da├č du Blut vergossen habest ohne Ursache, und da├č mein Herr sich selbst H├╝lfe geschafft habe. Und wenn Jehova meinem Herrn wohltun wird, so gedenke deiner Magd.
32
Und David sprach zu Abigail: Gepriesen sei Jehova, der Gott Israels, der dich an diesem Tage mir entgegengesandt hat!
33
Und gesegnet sei dein Verstand, und gesegnet seiest du, da├č du mich heute davon zur├╝ckgehalten hast, in Blutschuld zu kommen und mir mit meiner Hand H├╝lfe zu schaffen!
34
Doch aber, so wahr Jehova lebt, der Gott Israels, der mich verhindert hat, dir ├ťbles zu tun, wenn du nicht geeilt h├Ąttest und mir nicht entgegengekommen w├Ąrest, so w├Ąre dem Nabal bis zum Morgenlicht nicht ├╝briggeblieben, was m├Ąnnlich ist!
35
Und David nahm von ihrer Hand, was sie ihm gebracht hatte, und sprach zu ihr: Ziehe in Frieden hinauf nach deinem Hause. Siehe, ich habe auf deine Stimme geh├Ârt und deine Person angesehen.
36
Und als Abigail zu Nabal kam, siehe, da hatte er ein Mahl in seinem Hause wie ein K├Ânigsmahl; und das Herz Nabals war fr├Âhlich in ihm, und er war trunken ├╝ber die Ma├čen. Und sie berichtete ihm weder Kleines noch Gro├čes, bis der Morgen hell wurde.
37
Und es geschah am Morgen, als der Weinrausch von Nabal gegangen war, da berichtete ihm sein Weib diese Dinge; und sein Herz erstarb in seinem Innern, und er wurde wie ein Stein.
38
Und es geschah ungef├Ąhr zehn Tage nachher, da schlug Jehova Nabal, und er starb.
39
Und als David h├Ârte, da├č Nabal gestorben war, sprach er: Gepriesen sei Jehova, der den Rechtsstreit meiner Schmach von seiten Nabals gef├╝hrt und seinen Knecht vom B├Âsen abgehalten hat! Und die Bosheit Nabals hat Jehova auf seinen Kopf zur├╝ckkehren lassen. Und David sandte hin und warb um Abigail, (Eig. redete Abigail an) um sie sich zum Weibe zu nehmen.
40
Und die Knechte Davids kamen zu Abigail nach Karmel; und sie redeten zu ihr und sprachen: David hat uns zu dir gesandt, um dich zu seinem Weibe zu nehmen.
41
Da stand sie auf und beugte sich nieder, das Antlitz zur Erde, und sprach: Siehe, deine Magd als Dienerin, um die F├╝├če der Knechte meines Herrn zu waschen.
42
Und Abigail machte sich eilends auf und bestieg einen Esel, sie und ihre f├╝nf M├Ągde, die ihrem Fu├če folgten; und sie zog den Boten Davids nach, und sie wurde sein Weib.
43
Und David hatte auch Achinoam von Jisreel genommen; und so wurden sie alle beide seine Weiber.
44
Saul aber hatte seine Tochter Michal, das Weib Davids, Palti, dem Sohne des Lais, aus Gallim, gegeben.
   

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