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Jakobus kapitel 1 - DE_historischeElberfelderBibel | Bibel-lesen.com

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Jakobus kapitel 1
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Kapitel
Kommentar
1
Jakobus, Knecht (O. Sklave) Gottes und des Herrn Jesu Christi, den zw├Âlf St├Ąmmen, die in der Zerstreuung sind, seinen Gru├č!
2
Achtet es f├╝r lauter Freude, meine Br├╝der, wenn ihr in mancherlei Versuchungen fallet,
3
da ihr wisset, da├č die Bew├Ąhrung (O. Erprobung) eures Glaubens Ausharren bewirkt.
4
Das Ausharren aber habe ein vollkommenes Werk, auf da├č ihr vollkommen und vollendet seid und in nichts Mangel habt.
5
Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er von Gott, der allen willig gibt und nichts (W. nicht) vorwirft, und sie (O. es) wird ihm gegeben werden.
6
Er bitte aber im Glauben, ohne irgend zu zweifeln; denn der Zweifelnde ist gleich einer Meereswoge, die vom Winde bewegt und hin und her getrieben wird.
7
Denn jener Mensch denke nicht, da├č er etwas von dem Herrn empfangen werde;
8
er ist ein wankelm├╝tiger (O. doppelherziger) Mann, unstet in allen seinen Wegen.
9
Der niedrige Bruder aber r├╝hme sich seiner Erh├Âhung (O. Hoheit? Niedrigkeit,)
10
der reiche aber seiner Erniedrigung; (O. Hoheit? Niedrigkeit,) denn wie des Grases Blume wird er vergehen.
11
Denn die Sonne ist aufgegangen mit ihrer (Eig. der) Glut und hat das Gras ged├Ârrt, und seine Blume ist abgefallen, und die Zierde seines Ansehens ist verdorben; (O. vernichtet) also wird auch der Reiche in seinen Wegen verwelken.
12
Gl├╝ckselig der Mann, der die Versuchung erduldet! denn nachdem er bew├Ąhrt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche er denen verhei├čen hat, die ihn lieben.
13
Niemand sage, wenn er versucht wird: Ich werde von Gott versucht; denn Gott kann nicht versucht werden vom B├Âsen, und selbst versucht er niemand.
14
Ein jeder aber wird versucht, wenn er von seiner eigenen Lust fortgezogen und gelockt wird.
15
Danach, wenn die Lust empfangen hat, gebiert sie die S├╝nde; die S├╝nde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod.
16
Irret euch nicht, (O. La├čt euch nicht irref├╝hren) meine geliebten Br├╝der!
17
Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei welchem keine Ver├Ąnderung ist, noch ein Schatten von Wechsel.
18
Nach seinem eigenen Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit gezeugt, auf da├č wir eine gewisse Erstlingsfrucht seiner Gesch├Âpfe seien.
19
Daher, meine geliebten Br├╝der, sei jeder Mensch (O. nach and. Les.: Ihr wisset, (od. Wisset ihr) meine geliebten Br├╝der, jeder Mensch sei) schnell zum H├Âren, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.
20
Denn eines Mannes Zorn wirkt nicht die Gerechtigkeit Gottes.
21
Deshalb leget ab alle Unsauberkeit und alles ├ťberma├č von Schlechtigkeit, und empfanget mit Sanftmut das eingepflanzte Wort, das eure Seelen zu erretten vermag.
22
Seid aber T├Ąter des Wortes und nicht allein H├Ârer, die sich selbst betr├╝gen.
23
Denn wenn jemand ein H├Ârer des Wortes ist und nicht ein T├Ąter, der ist einem Manne gleich, welcher sein nat├╝rliches Angesicht in einem Spiegel betrachtet.
24
Denn er hat sich selbst betrachtet und ist weggegangen, und er hat alsbald vergessen, wie er beschaffen war.
25
Wer aber in das vollkommene Gesetz, das der Freiheit, nahe hineingeschaut hat (O. hineinschaut) und darin bleibt, indem er nicht ein verge├člicher H├Ârer, sondern ein T├Ąter des Werkes ist, dieser wird gl├╝ckselig sein in seinem Tun.
26
Wenn jemand sich d├╝nkt, (O. scheint) er diene Gott, (O. er sei religi├Âs) und z├╝gelt nicht seine Zunge, sondern betr├╝gt sein Herz, dessen Gottesdienst (O. Religion) ist eitel.
27
Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst (O. Religion) vor Gott und dem Vater ist dieser: Waisen und Witwen in ihrer Drangsal besuchen, sich selbst von der Welt unbefleckt erhalten.
   

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