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5.Mose kapitel 21 - DE_historischeElberfelderBibel | Bibel-lesen.com

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  • Lukas 4-6  

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5.Mose kapitel 21
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Kapitel
Kommentar
1
Wenn in dem Lande, das Jehova, dein Gott, dir gibt, es zu besitzen, ein Erschlagener auf dem Felde liegend gefunden wird, ohne daß es bekannt ist, wer ihn erschlagen hat,
2
so sollen deine √Ąltesten und deine Richter hinausgehen und nach den St√§dten hin messen, die rings um den Erschlagenen sind.
3
Und es geschehe: Die Stadt, welche dem Erschlagenen am n√§chsten ist-die √Ąltesten jener Stadt sollen eine F√§rse nehmen, mit der noch nicht gearbeitet worden ist, die noch nicht am Joche gezogen hat;
4
und die √Ąltesten jener Stadt sollen die F√§rse zu einem immer flie√üenden Bache (Vergl. die Anm. zu 4. Mose 13,23) hinabf√ľhren, in welchem nicht gearbeitet und nicht ges√§t wird, und sollen der F√§rse daselbst im Bache das Genick brechen.
5
Und die Priester, die Söhne Levis, sollen herzutreten; denn sie hat Jehova, dein Gott, erwählt, ihm zu dienen und im Namen Jehovas zu segnen; und nach ihrem Ausspruch soll bei jedem Rechtsstreit und bei jeder Verletzung (O. Beschädigung) geschehen.
6
Und alle √Ąltesten jener Stadt, die dem Erschlagenen am n√§chsten sind, sollen ihre H√§nde √ľber der F√§rse waschen, welcher das Genick im Bache gebrochen worden ist,
7
und sollen anheben und sprechen: Unsere Hände haben dieses Blut nicht vergossen, und unsere Augen haben es nicht gesehen;
8
vergib, Jehova, deinem Volke Israel, das du erlöst hast, und lege nicht unschuldiges Blut in deines Volkes Israel Mitte. (d. h. ihm zur Last) Und die Blutschuld wird ihnen vergeben werden.
9
Und du, du sollst das unschuldige Blut aus deiner Mitte hinwegschaffen; denn du sollst tun, was recht ist in den Augen Jehovas.
10
Wenn du wider deine Feinde zum Kriege ausziehst, und Jehova, dein Gott, sie in deine Hand gibt, und du ihre Gefangenen wegf√ľhrst,
11
und du siehst unter den Gefangenen ein Weib, schön von Gestalt, und hast Lust zu ihr und nimmst sie dir zum Weibe,
12
so sollst du sie in das Innere deines Hauses f√ľhren; und sie soll ihr Haupt scheren und ihre N√§gel beschneiden
13
und die Kleider ihrer Gefangenschaft von sich ablegen; und sie soll in deinem Hause bleiben und ihren Vater und ihre Mutter einen Monat lang beweinen; und danach magst du zu ihr eingehen und sie ehelichen, daß sie dein Weib sei.
14
Und es soll geschehen, wenn du kein Gefallen mehr an ihr hast, so sollst du sie nach ihrem Wunsche entlassen; (d. h. sie gehen lassen, wohin es ihr beliebt) aber du darfst sie keineswegs um Geld verkaufen; du sollst sie nicht als Sklavin (Eig. gewaltsam) behandeln, darum daß du sie geschwächt hast.
15
Wenn ein Mann zwei Weiber hat, eine geliebte und eine gehaßte, und sie gebären ihm Söhne, die geliebte und die gehaßte, und der erstgeborene Sohn ist von der gehaßten:
16
so soll es geschehen, an dem Tage, da er seine Söhne erben läßt was sein ist: er kann nicht den Sohn der geliebten zum Erstgeborenen machen vor dem Sohne der gehaßten, dem Erstgeborenen;
17
sondern den Erstgeborenen, den Sohn der gehaßten, soll er anerkennen, daß er ihm zwei Teile gebe von allem, was in seinem Besitz gefunden wird; denn er ist der Erstling seiner Kraft, ihm gehört das Recht der Erstgeburt.
18
Wenn ein Mann einen unb√§ndigen und widerspenstigen Sohn hat, welcher der Stimme seines Vaters und der Stimme seiner Mutter nicht gehorcht, und sie z√ľchtigen ihn, aber er gehorcht ihnen nicht:
19
so sollen sein Vater und seine Mutter ihn ergreifen und ihn zu den √Ąltesten seiner Stadt und zum Tore seines Ortes hinausf√ľhren,
20
und sollen zu den √Ąltesten seiner Stadt sprechen: Dieser unser Sohn ist unb√§ndig und widerspenstig, er gehorcht unserer Stimme nicht, er ist ein Schlemmer und S√§ufer!
21
Und alle Leute seiner Stadt sollen ihn steinigen, da√ü er sterbe; und du sollst das B√∂se aus deiner Mitte hinwegschaffen. Und ganz Israel soll es h√∂ren und sich f√ľrchten.
22
Und wenn an einem Manne eine todesw√ľrdige S√ľnde ist, und er wird get√∂tet, und du h√§ngst ihn an ein Holz,
23
so soll sein Leichnam nicht √ľber Nacht an dem Holze bleiben, sondern du sollst ihn jedenfalls an demselben Tage begraben; denn ein Fluch Gottes ist ein Geh√§ngter; und du sollst dein Land nicht verunreinigen, das Jehova, dein Gott, dir als Erbteil gibt.
   

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