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Apostelgeschichte kapitel 9 - DE_historischeElberfelderBibel | Bibel-lesen.com

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  • Johannes 10-12  

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Apostelgeschichte kapitel 9
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Saulus aber, noch Drohung und Mord wider die J├╝nger des Herrn schnaubend, ging zu dem Hohenpriester
2
und erbat sich von ihm Briefe nach Damaskus an die Synagogen, damit, wenn er etliche, die des Weges (d. i. des Christenweges, des christl. Bekenntnisses) w├Ąren, f├Ąnde, sowohl M├Ąnner als Weiber, er sie gebunden nach Jerusalem f├╝hre.
3
Als er aber hinzog, geschah es, da├č er Damaskus nahte. Und pl├Âtzlich umstrahlte ihn ein Licht aus dem Himmel;
4
und auf die Erde fallend, h├Ârte er eine Stimme, die zu ihm sprach: Saul, Saul, was verfolgst du mich?
5
Er aber sprach: Wer bist du, Herr? Er aber sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst.
6
Stehe aber auf und geh in die Stadt, und es wird dir gesagt werden, was du tun sollst.
7
Die M├Ąnner aber, die mit ihm des Weges zogen, standen sprachlos, da sie wohl die Stimme (O. den Schall) h├Ârten, aber niemand sahen.
8
Saulus aber richtete sich von der Erde auf. Als aber seine Augen aufgetan waren, sah er niemanden. Und sie leiteten ihn bei der Hand und f├╝hrten ihn nach Damaskus.
9
Und er war drei Tage nicht sehend und a├č nicht und trank nicht.
10
Es war aber ein gewisser J├╝nger in Damaskus, mit Namen Ananias; und der Herr sprach zu ihm in einem Gesicht: Ananias! Er aber sprach: Siehe, hier bin ich, Herr!
11
Der Herr aber sprach zu ihm: Stehe auf und geh in die Stra├če, welche die gerade genannt wird, und frage im Hause des Judas nach einem, mit Namen Saulus, von Tarsus, denn siehe, er betet;
12
und er hat im Gesicht einen Mann, mit Namen Ananias, gesehen, der hereinkam und ihm die H├Ąnde auflegte, damit er wieder sehend werde.
13
Ananias aber antwortete: Herr, ich habe von vielen von diesem Manne geh├Ârt, wie viel B├Âses er deinen Heiligen in Jerusalem getan hat.
14
Und hier hat er Gewalt von den Hohenpriestern, alle zu binden, die deinen Namen anrufen.
15
Der Herr aber sprach zu ihm: Gehe hin; denn dieser ist mir ein auserw├Ąhltes Gef├Ą├č, meinen Namen zu tragen sowohl vor Nationen als K├Ânige und S├Âhne Israels.
16
Denn ich werde ihm zeigen, wie vieles er f├╝r meinen Namen leiden mu├č.
17
Ananias aber ging hin und kam in das Haus; und ihm die H├Ąnde auflegend, sprach er: Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir erschienen ist auf dem Wege, den du kamst, damit du wieder sehend und mit Heiligem Geiste erf├╝llt werdest.
18
Und alsbald fiel es wie Schuppen von seinen Augen, und er wurde sehend und stand auf und wurde getauft.
19
Und nachdem er Speise genommen hatte, wurde er gest├Ąrkt. Er war aber etliche Tage bei den J├╝ngern, die in Damaskus waren.
20
Und alsbald predigte er in den Synagogen Jesum, da├č dieser der Sohn Gottes ist.
21
Alle aber, die es h├Ârten, gerieten au├čer sich und sagten: Ist dieser nicht der, welcher in Jerusalem die zerst├Ârte, welche diesen Namen anrufen, und dazu hierhergekommen war, auf da├č er sie gebunden zu den Hohenpriestern f├╝hre?
22
Saulus aber erstarkte um so mehr und brachte die Juden, die in Damaskus wohnten, in Verwirrung, indem er bewies, da├č dieser der Christus ist.
23
Als aber viele Tage verflossen waren, ratschlagten die Juden miteinander, ihn umzubringen.
24
Es wurde aber dem Saulus ihr Anschlag bekannt. Und sie bewachten auch die Tore sowohl bei Tage als bei Nacht, damit sie ihn umbr├Ąchten.
25
Die J├╝nger aber nahmen ihn bei der Nacht und lie├čen ihn durch die Mauer hinab, indem sie ihn in einem Korbe hinunterlie├čen.
26
Als er aber nach Jerusalem gekommen war, versuchte er, sich den J├╝ngern anzuschlie├čen; und alle f├╝rchteten sich vor ihm, da sie nicht glaubten, da├č er ein J├╝nger sei.
27
Barnabas aber nahm ihn und brachte ihn zu den Aposteln und erz├Ąhlte ihnen, wie er auf dem Wege den Herrn gesehen habe, und da├č derselbe zu ihm geredet, und wie er in Damaskus freim├╝tig im Namen Jesu gesprochen habe.
28
Und er ging mit ihnen aus und ein in Jerusalem und sprach freim├╝tig im Namen des Herrn.
29
Und er redete und stritt mit den Hellenisten; sie aber trachteten, ihn umzubringen.
30
Als die Br├╝der es aber erfuhren, brachten sie ihn nach C├Ąsarea hinab und sandten ihn hinweg nach Tarsus.
31
So hatten denn die Versammlungen (O. nach vielen alten Handschr.: So hatte denn die Versammlung usw.) durch ganz Jud├Ąa und Galil├Ąa und Samaria hin Frieden und wurden erbaut und wandelten in der Furcht des Herrn und wurden vermehrt durch den Trost des Heiligen Geistes.
32
Es geschah aber, da├č Petrus, indem er allenthalben hindurchzog, auch zu den Heiligen hinabkam, die zu Lydda wohnten.
33
Er fand aber daselbst einen gewissen Menschen, mit Namen ├äneas, der seit acht Jahren zu Bette lag, welcher gel├Ąhmt war.
34
Und Petrus sprach zu ihm: Äneas! Jesus, der Christus, heilt dich; stehe auf und bette dir selbst! Und alsbald stand er auf.
35
Und es sahen ihn alle, die zu Lydda und Saron wohnten, welche sich zum Herrn bekehrten.
36
In Joppe aber war eine gewisse J├╝ngerin, mit Namen Tabitha, was verdolmetscht hei├čt: Dorkas; (Gazelle) diese war voll guter Werke und Almosen, die sie ├╝bte.
37
Es geschah aber in jenen Tagen, da├č sie krank wurde und starb. Und als sie sie gewaschen hatten, legten sie sie auf den Obersaal.
38
Da aber Lydda nahe bei Joppe war, sandten die J├╝nger, als sie geh├Ârt hatten, da├č Petrus daselbst sei, zwei M├Ąnner zu ihm und baten: Z├Âgere nicht, zu uns zu kommen.
39
Petrus aber stand auf und ging mit ihnen; und als er angekommen war, f├╝hrten sie ihn auf den Obersaal. Und alle Witwen traten weinend zu ihm und zeigten ihm die Leibr├Âcke und Kleider, welche die Dorkas gemacht hatte, w├Ąhrend sie bei ihnen war.
40
Petrus aber trieb alle hinaus, kniete nieder und betete. Und er wandte sich zu dem Leichnam und sprach: Tabitha, stehe auf! Sie aber schlug ihre Augen auf, und als sie den Petrus sah, setzte sie sich auf.
41
Er aber gab ihr die Hand und richtete sie auf; er rief aber die Heiligen und die Witwen und stellte sie lebend dar.
42
Es wurde aber durch ganz Joppe hin kund, und viele glaubten an den Herrn.
43
Es geschah aber, da├č er viele Tage in Joppe blieb, bei einem gewissen Simon, einem Gerber.
   

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