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Apostelgeschichte kapitel 7 - DE_historischeElberfelderBibel | Bibel-lesen.com

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  • Johannes 7-9  

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Apostelgeschichte kapitel 7
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Der Hohepriester aber sprach: Ist denn dieses also?
2
Er aber sprach: Br├╝der und V├Ąter, h├Âret! Der Gott der Herrlichkeit erschien unserem Vater Abraham, als er in Mesopotamien war, ehe er in Haran wohnte,
3
und sprach zu ihm: "Geh aus deinem Lande und aus deiner Verwandtschaft, und komm in das Land, das ich dir zeigen werde". (1. Mose 12,1)
4
Da ging er aus dem Lande der Chald├Ąer und wohnte in Haran; und von da ├╝bersiedelte er ihn, nachdem sein Vater gestorben war, in dieses Land, in welchem ihr jetzt wohnet.
5
Und er gab ihm kein Erbe darin, auch nicht einen Fu├čbreit; und er verhie├č, es ihm zum Besitztum zu geben und seinem Samen nach ihm, als er kein Kind hatte.
6
Gott aber sprach also: "Sein Same wird ein Fremdling (O. Beisasse) sein in fremdem Lande, und man wird ihn knechten und mi├čhandeln vierhundert Jahre.
7
Und die Nation, welcher sie dienen werden, werde ich richten", sprach Gott, "und danach werden sie ausziehen und mir dienen an diesem Orte". (1. Mose 15,13. 14.)
8
Und er gab ihm den Bund der Beschneidung; und also zeugte er den Isaak und beschnitt ihn am achten Tage, und Isaak den Jakob, und Jakob die zw├Âlf Patriarchen.
9
Und die Patriarchen, neidisch auf Joseph, verkauften ihn nach Ägypten. Und Gott war mit ihm
10
und rettete ihn aus allen seinen Drangsalen und gab ihm Gunst und Weisheit vor Pharao, dem K├Ânig von ├ägypten; und er setzte ihn zum Verwalter ├╝ber ├ägypten und sein ganzes Haus.
11
Es kam aber eine Hungersnot ├╝ber das ganze Land ├ägypten und Kanaan und eine gro├če Drangsal, und unsere V├Ąter fanden keine Speise. (O. kein Futter)
12
Als aber Jakob h├Ârte, da├č in ├ägypten Getreide sei, sandte er unsere V├Ąter zum ersten Male aus.
13
Und beim zweiten Male wurde Joseph von seinen Br├╝dern wiedererkannt, und dem Pharao wurde das Geschlecht Josephs offenbar.
14
Joseph aber sandte hin und lie├č seinen Vater Jakob holen und die ganze Verwandtschaft, an f├╝nfundsiebzig Seelen.
15
Jakob aber zog hinab nach ├ägypten und starb, er und unsere V├Ąter;
16
und sie wurden nach Sichem hin├╝bergebracht und in die Grabst├Ątte gelegt, welche Abraham f├╝r eine Summe Geldes von den S├Âhnen Hemors, des Vaters Sichems, kaufte.
17
Als aber die Zeit der Verhei├čung nahte, welche Gott dem Abraham zugesagt hatte, wuchs das Volk und vermehrte sich in ├ägypten,
18
bis ein anderer K├Ânig ├╝ber ├ägypten aufstand, der Joseph nicht kannte.
19
Dieser handelte mit List gegen unser Geschlecht und mi├čhandelte die V├Ąter, so da├č sie ihre Kindlein (Eig. S├Ąuglinge) aussetzen mu├čten, damit sie nicht am Leben blieben.
20
In dieser Zeit wurde Moses geboren, und er war ausnehmend sch├Ân; (W. sch├Ân f├╝r Gott; ein bekannter Hebraismus) und er wurde drei Monate aufgezogen in dem Hause des Vaters.
21
Als er aber ausgesetzt worden war, nahm ihn die Tochter Pharaos zu sich (Eig. hob ihn sich auf) und zog ihn auf, sich zum Sohne.
22
Und Moses wurde unterwiesen in aller Weisheit der ├ägypter; er war aber m├Ąchtig in seinen Worten und Werken.
23
Als er aber ein Alter von vierzig Jahren erreicht hatte, (W. Als ihm aber eine Zeit von? erf├╝llt wurde) kam es in seinem Herzen auf, nach seinen Br├╝dern, den S├Âhnen Israels, zu sehen.
24
Und als er einen Unrecht leiden sah, verteidigte er ihn und r├Ąchte den Unterdr├╝ckten, indem er den ├ägypter erschlug.
25
Er meinte aber, seine Br├╝der w├╝rden verstehen, da├č Gott durch seine Hand ihnen Rettung gebe; sie aber verstanden es nicht.
26
Und am folgenden Tage zeigte er sich ihnen, als sie sich stritten, und trieb sie zum Frieden, indem er sagte: Ihr seid Br├╝der, warum tut ihr einander unrecht?
27
Der aber dem N├Ąchsten unrecht tat, stie├č ihn weg und sprach: Wer hat dich zum Obersten und Richter ├╝ber uns gesetzt?
28
Willst du mich etwa umbringen, wie du gestern den Ägypter umgebracht hast?
29
Moses aber entfloh bei diesem Worte und wurde Fremdling (O. Beisasse) im Lande Midian, wo er zwei S├Âhne zeugte.
30
Und als vierzig Jahre verflossen (W. erf├╝llt; so auch Kap. 9,23) waren, erschien ihm in der W├╝ste des Berges Sinai ein Engel in einer Feuerflamme eines Dornbusches.
31
Als aber Moses es sah, verwunderte er sich ├╝ber das Gesicht; w├Ąhrend er aber hinzutrat, es zu betrachten, geschah eine Stimme des Herrn:
32
"Ich bin der Gott deiner V├Ąter, der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs". (2. Mose 3,6) Moses aber erzitterte und wagte nicht, es zu betrachten.
33
Der Herr aber sprach zu ihm: "L├Âse die Sandale von deinen F├╝├čen, denn der Ort, auf dem du stehst, ist heiliges Land.
34
Gesehen habe ich die Mi├čhandlung meines Volkes, das in ├ägypten ist, und ihr Seufzen habe ich geh├Ârt, und ich bin herniedergekommen, sie herauszurei├čen. Und nun komm, ich will dich nach ├ägypten senden." (2. Mose 3,5. 7. 8. 10.)
35
Diesen Moses, den sie verleugneten, indem sie sagten: "Wer hat dich zum Obersten und Richter gesetzt?" (2. Mose 2,14) diesen hat Gott zum Obersten und Retter (O. Erl├Âser, Befreier) gesandt mit der Hand des Engels, der ihm in dem Dornbusch erschien.
36
Dieser führte sie heraus, indem er Wunder und Zeichen tat im Lande Ägypten und im Roten Meere und in der Wüste, vierzig Jahre.
37
Dieser ist der Moses, der zu den S├Âhnen Israels sprach: "Einen Propheten wird euch Gott aus euren Br├╝dern erwecken, gleich mir; ihn sollt ihr h├Âren ". (5. Mose 18,15. 18)
38
Dieser ist es, der in der Versammlung in der W├╝ste mit dem Engel, welcher auf dem Berge Sinai zu ihm redete, und mit unseren V├Ątern gewesen ist; der lebendige Ausspr├╝che (O. Orakel) empfing, um sie uns zu geben;
39
welchem unsere V├Ąter nicht gehorsam sein wollten, sondern stie├čen ihn von sich und wandten sich in ihren Herzen nach ├ägypten zur├╝ck,
40
indem sie zu Aaron sagten: "Mache uns G├Âtter, die vor uns herziehen sollen; denn dieser Moses, der uns aus dem Lande ├ägypten gef├╝hrt hat-wir wissen nicht, was ihm geschehen ist". (2. Mose 32,1)
41
Und sie machten ein Kalb in jenen Tagen und brachten dem G├Âtzenbilde ein Schlachtopfer und erg├Âtzten sich an den Werken ihrer H├Ąnde.
42
Gott aber wandte sich ab und gab sie dahin, dem Heere des Himmels zu dienen, wie geschrieben steht im Buche der Propheten: "Habt ihr etwa mir vierzig Jahre in der W├╝ste Opfertiere und Schlachtopfer dargebracht, Haus Israel?
43
Ja, ihr nahmet die H├╝tte des Moloch auf und das Gestirn eures Gottes Remphan, die Bilder, welche ihr gemacht hattet, sie anzubeten; und ich werde euch verpflanzen ├╝ber Babylon hinaus". (Amos 5,25-27)
44
Unsere V├Ąter hatten die H├╝tte des Zeugnisses in der W├╝ste, wie der, welcher zu Moses redete, befahl, sie nach dem Muster zu machen, das er gesehen hatte;
45
welche auch unsere V├Ąter ├╝berkamen und mit Josua einf├╝hrten bei der Besitzergreifung des Landes der Nationen, welche Gott austrieb von dem Angesicht unserer V├Ąter hinweg, bis zu den Tagen Davids,
46
welcher Gnade fand vor Gott und eine Wohnst├Ątte zu finden begehrte f├╝r den Gott Jakobs.
47
Salomon aber baute ihm ein Haus.
48
Aber der H├Âchste wohnt nicht in Wohnungen, die mit H├Ąnden gemacht sind, (Eig. in mit H├Ąnden Gemachten) wie der Prophet spricht:
49
"Der Himmel ist mein Thron, und die Erde der Schemel meiner F├╝├če. Was f├╝r ein Haus wollt ihr mir bauen, spricht der Herr, oder welches ist der Ort meiner Ruhe?
50
Hat nicht meine Hand dies alles gemacht?" (Jes. 66,1. 2)
51
Ihr Halsstarrigen und Unbeschnittenen an Herz und Ohren! ihr widerstreitet allezeit dem Heiligen Geiste; wie eure V├Ąter, so auch ihr.
52
Welchen der Propheten haben eure V├Ąter nicht verfolgt? Und sie haben die get├Âtet, welche die (Eig. ├╝ber die, betreffs der) Ankunft des Gerechten zuvor verk├╝ndigten, dessen Verr├Ąter und M├Ârder ihr jetzt geworden seid,
53
die ihr das Gesetz durch Anordnung von Engeln (Eig. auf Anordnungen von Engeln hin) empfangen und nicht beobachtet habt.
54
Als sie aber dies h├Ârten, wurden ihre Herzen durchbohrt, und sie knirschten mit den Z├Ąhnen gegen ihn.
55
Als er aber, voll Heiligen Geistes, unverwandt gen Himmel schaute, sah er die Herrlichkeit Gottes, und Jesum zur Rechten Gottes stehen;
56
und er sprach: Siehe, ich sehe die Himmel ge├Âffnet, und den Sohn des Menschen zur Rechten Gottes stehen!
57
Sie schrieen aber mit lauter Stimme, hielten ihre Ohren zu und st├╝rzten einm├╝tig auf ihn los.
58
Und als sie ihn aus der Stadt hinausgesto├čen hatten, steinigten sie ihn. Und die Zeugen legten ihre Kleider ab zu den F├╝├čen eines J├╝nglings, genannt Saulus.
59
Und sie steinigten den Stephanus, welcher betete (Eig. anrief) und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!
60
Und niederkniend rief er mit lauter Stimme: Herr, rechne ihnen diese S├╝nde nicht zu! Und als er dies gesagt hatte, entschlief er.
   

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