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Apostelgeschichte kapitel 21 - DE_historischeElberfelderBibel | Bibel-lesen.com

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  • Johannes 7-9  

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Apostelgeschichte kapitel 21
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Als es aber geschah, da├č wir abfuhren, nachdem wir uns von ihnen losgerissen hatten, kamen wir geraden Laufs nach Kos, des folgenden Tages aber nach Rhodus und von da nach Patara.
2
Und als wir ein Schiff fanden, das nach Ph├Ânicien ├╝bersetzte, stiegen wir ein und fuhren ab.
3
Als wir aber Cyperns ansichtig wurden und es links liegen lie├čen, segelten wir nach Syrien und legten zu Tyrus an, denn daselbst hatte das Schiff die Ladung abzuliefern.
4
Und als wir die J├╝nger gefunden hatten, blieben wir daselbst sieben Tage; diese sagten dem Paulus durch den Geist, er m├Âge nicht nach Jerusalem hinaufgehen.
5
Als es aber geschah, da├č wir die Tage vollendet hatten, zogen wir fort und reisten weiter; und sie alle geleiteten uns mit Weibern und Kindern bis au├čerhalb der Stadt; und wir knieten am Ufer nieder und beteten.
6
Und als wir voneinander Abschied genommen hatten, stiegen wir in das Schiff, jene aber kehrten heim.
7
Als wir aber die Fahrt vollbracht hatten, gelangten wir von Tyrus nach Ptolemais; und wir begr├╝├čten die Br├╝der und blieben einen Tag bei ihnen.
8
Des folgenden Tages aber zogen wir aus und kamen nach C├Ąsarea; und wir gingen in das Haus des Philippus, des Evangelisten, der einer von den sieben (S. Kap. 6) war, und blieben bei ihm.
9
Dieser aber hatte vier T├Âchter, Jungfrauen, welche weissagten.
10
Als wir aber mehrere Tage blieben, kam ein gewisser Prophet, mit Namen Agabus, von Jud├Ąa herab.
11
Und er kam zu uns und nahm den G├╝rtel des Paulus und band sich die H├Ąnde und die F├╝├če und sprach: Dies sagt der Heilige Geist: Den Mann, dem dieser G├╝rtel geh├Ârt, werden die Juden in Jerusalem also binden und in die H├Ąnde der Nationen ├╝berliefern.
12
Als wir aber dies h├Ârten, baten sowohl wir als auch die daselbst Wohnenden, da├č er nicht nach Jerusalem hinaufgehen m├Âchte.
13
Paulus aber antwortete: Was machet ihr, da├č ihr weinet und mir das Herz brechet? Denn ich bin bereit, nicht allein gebunden zu werden, sondern auch in Jerusalem f├╝r den Namen des Herrn Jesu zu sterben.
14
Als er sich aber nicht ├╝berreden lie├č, schwiegen wir und sprachen: Der Wille des Herrn geschehe!
15
Nach diesen Tagen aber machten wir unsere Sachen bereit und gingen hinauf nach Jerusalem.
16
Es gingen aber auch einige von den J├╝ngern aus C├Ąsarea mit uns und brachten einen gewissen Mnason mit, einen Cyprier, (O. und brachten uns zu einem gewissen Mnason, einem Cyprier) einen alten J├╝nger, bei dem wir herbergen sollten.
17
Als wir aber zu Jerusalem angekommen waren, nahmen uns die Br├╝der freudig auf.
18
Des folgenden Tages aber ging Paulus mit uns zu Jakobus, und alle Ältesten kamen dahin.
19
Und als er sie begr├╝├čt hatte, erz├Ąhlte er eines nach dem anderen, was Gott unter den Nationen durch seinen Dienst getan hatte.
20
Sie aber, als sie es geh├Ârt hatten, verherrlichten Gott und sprachen zu ihm: Du siehst, Bruder, wie viele Tausende (W. Zehntausende; (Myriaden)) der Juden es gibt, welche glauben, und alle sind Eiferer f├╝r das Gesetz.
21
Sie sind aber ├╝ber dich berichtet worden, da├č du alle Juden, die unter den Nationen sind, Abfall von Moses lehrest und sagest, sie sollen die Kinder nicht beschneiden, noch nach den Gebr├Ąuchen wandeln.
22
Was ist es nun? Jedenfalls mu├č eine Menge zusammenkommen, denn sie werden h├Âren, da├č du gekommen bist.
23
Tue nun dieses, was wir dir sagen: Wir haben vier M├Ąnner, die ein Gel├╝bde auf sich haben.
24
Diese nimm zu dir und reinige dich mit ihnen und trage die Kosten f├╝r sie, damit sie das Haupt scheren lassen; und alle werden erkennen, da├č nichts an dem ist, wessen sie ├╝ber dich berichtet sind, sondern da├č du selbst auch in der Beobachtung des Gesetzes wandelst.
25
Was aber die Gl├Ąubigen aus den Nationen betrifft, so haben wir geschrieben und verf├╝gt, da├č sie nichts dergleichen halten sollten, als nur da├č sie sich sowohl vor dem G├Âtzenopfer als auch vor Blut und Ersticktem und Hurerei bewahrten.
26
Dann nahm Paulus die M├Ąnner zu sich, und nachdem er sich des folgenden Tages gereinigt hatte, ging er mit ihnen in den Tempel (O. mit ihnen gereinigt hatte, ging er in den Tempel) und k├╝ndigte die Erf├╝llung der Tage der Reinigung an, bis f├╝r einen jeden aus ihnen das Opfer dargebracht war.
27
Als aber die sieben Tage beinahe vollendet waren, sahen ihn die Juden aus Asien im Tempel und brachten die ganze Volksmenge in Aufregung und legten die H├Ąnde an ihn
28
und schrieen: M├Ąnner von Israel, helfet! Dies ist der Mensch, der alle allenthalben lehrt wider das Volk und das Gesetz und diese St├Ątte; und dazu hat er auch Griechen in den Tempel gef├╝hrt und diese heilige St├Ątte verunreinigt.
29
Denn sie hatten vorher den Trophimus, den Epheser, mit ihm in der Stadt gesehen, von welchem sie meinten, da├č Paulus ihn in den Tempel gef├╝hrt habe.
30
Und die ganze Stadt kam in Bewegung, und es entstand ein Zusammenlauf des Volkes; und sie ergriffen Paulus und schleppten ihn aus dem Tempel, und alsbald wurden die T├╝ren geschlossen.
31
W├Ąhrend sie ihn aber zu t├Âten suchten, kam an den Obersten (W. Chiliarchen. (S. die Anm. zu Mark. 6,21)) der Schar die Anzeige, da├č ganz Jerusalem in Aufregung sei.
32
Der nahm sofort Kriegsknechte und Hauptleute mit und lief zu ihnen hinab. Als sie aber den Obersten und die Kriegsknechte sahen, h├Ârten sie auf, den Paulus zu schlagen.
33
Dann n├Ąherte sich der Oberste, ergriff ihn und befahl, ihn mit zwei Ketten zu binden, und erkundigte sich, wer er denn sei und was er getan habe.
34
Die einen aber riefen dieses, die anderen jenes in der Volksmenge; da er aber wegen des Tumultes nichts Gewisses erfahren konnte, befahl er, ihn in das Lager (d. h. in das Standlager der r├Âmischen Soldaten) zu f├╝hren.
35
Als er aber an die Stufen kam, geschah es, da├č er wegen der Gewalt des Volkes von den Kriegsknechten getragen wurde;
36
denn die Menge des Volkes folgte und schrie: Hinweg mit ihm!
37
Und als Paulus eben in das Lager hineingebracht werden sollte, spricht er zu dem Obersten: Ist es mir erlaubt, dir etwas zu sagen? Er aber sprach: Verstehst du Griechisch?
38
Du bist also nicht der ├ägypter, der vor diesen Tagen eine Emp├Ârung gemacht und die viertausend Mann Meuchelm├Ârder in die W├╝ste hinausgef├╝hrt hat?
39
Paulus aber sprach: Ich bin ein j├╝discher Mann aus Tarsus, B├╝rger einer nicht unber├╝hmten Stadt in Cilicien; ich bitte dich aber, erlaube mir, zu dem Volke zu reden.
40
Als er es aber erlaubt hatte, winkte Paulus, auf den Stufen stehend, dem Volke mit der Hand; nachdem aber eine gro├če Stille eingetreten war, redete er sie in hebr├Ąischer Mundart an und sprach:
   

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