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Apostelgeschichte kapitel 17 - DE_historischeElberfelderBibel | Bibel-lesen.com

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  • Lukas 16-18  

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Apostelgeschichte kapitel 17
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Nachdem sie aber durch Amphipolis und Apollonia gereist waren, kamen sie nach Thessalonich, wo die Synagoge der Juden war.
2
Nach seiner Gewohnheit aber ging Paulus zu ihnen hinein und unterredete sich an drei Sabbathen mit ihnen aus den Schriften,
3
indem er er├Âffnete und darlegte, da├č der Christus leiden und aus den Toten auferstehen mu├čte, und da├č dieser, der Jesus, den ich euch verk├╝ndige, der Christus ist.
4
Und etliche von ihnen glaubten (O. wurden ├╝berzeugt) und gesellten sich zu Paulus und Silas, und von den anbetenden Griechen eine gro├če Menge und der vornehmsten Frauen nicht wenige.
5
Die Juden aber wurden voll Neides (O. wurden eifers├╝chtig) und nahmen etliche b├Âse M├Ąnner vom Gassenp├Âbel zu sich, machten einen Volksauflauf und brachten die Stadt in Aufruhr; und sie traten vor das Haus Jasons und suchten sie unter das Volk zu f├╝hren.
6
Als sie sie aber nicht fanden, schleppten sie Jason und etliche Br├╝der vor die Obersten der Stadt (O. die Politarchen, ein besonderer Titel des Magistrats von Thessalonich) und riefen: Diese, welche den Erdkreis aufgewiegelt haben, sind auch hierher gekommen,
7
welche Jason beherbergt hat; und diese alle handeln wider die Verordnungen des Kaisers, indem sie sagen, da├č ein anderer K├Ânig sei-Jesus.
8
Sie beunruhigten aber die Volksmenge und die Obersten der Stadt, als sie dies h├Ârten.
9
Und nachdem sie von Jason und den ├╝brigen B├╝rgschaft genommen hatten, entlie├čen sie dieselben.
10
Die Br├╝der aber sandten alsbald in der Nacht sowohl Paulus als Silas nach Ber├Âa, welche, als sie angekommen waren, in die Synagoge der Juden gingen.
11
Diese aber waren edler als die in Thessalonich; sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf, indem sie t├Ąglich die Schriften untersuchten, ob dies sich also verhielte.
12
Viele nun von ihnen glaubten, und von den griechischen vornehmen Weibern und M├Ąnnern nicht wenige.
13
Als aber die Juden von Thessalonich erfuhren, da├č auch in Ber├Âa das Wort Gottes von Paulus verk├╝ndigt wurde, kamen sie auch dorthin und erregten die Volksmenge.
14
Da sandten aber die Br├╝der alsbald den Paulus fort, um (Eig. wie um) nach dem Meere hin zu gehen. Aber sowohl Silas als Timotheus blieben daselbst.
15
Die aber den Paulus geleiteten, brachten ihn bis nach Athen; und als sie f├╝r Silas und Timotheus Befehl empfangen hatten, da├č sie sobald wie m├Âglich zu ihm kommen sollten, reisten sie ab.
16
W├Ąhrend aber Paulus sie in Athen erwartete, wurde sein Geist in ihm erregt, da er die Stadt voll von G├Âtzenbildern (O. dem G├Âtzendienst ergeben) sah.
17
Er unterredete sich nun in der Synagoge mit den Juden und mit den Anbetern, und auf dem Markte an jedem Tage mit denen, welche gerade herzukamen.
18
Aber auch etliche der epikur├Ąischen und stoischen Philosophen griffen ihn an; und etliche sagten: Was will doch dieser Schw├Ątzer sagen? andere aber: Er scheint ein Verk├╝ndiger fremder G├Âtter (W. D├Ąmonen) zu sein, weil er ihnen das Evangelium von Jesu und der Auferstehung verk├╝ndigte.
19
Und sie ergriffen ihn, f├╝hrten ihn zum Areopag (d. i. Ares- oder Marsh├╝gel) und sagten: K├Ânnen wir erfahren, was diese neue Lehre ist, von welcher du redest?
20
denn du bringst etwas Fremdes vor unsere Ohren. Wir m├Âchten nun wissen, was das sein mag.
21
Alle Athener aber und die Fremden, die sich da aufhielten, brachten ihre Zeit mit nichts anderem zu, als etwas Neues zu sagen und zu h├Âren.
22
Paulus aber stand mitten auf dem Areopag und sprach: M├Ąnner von Athen, ich sehe, da├č ihr in jeder Beziehung den G├Âtzen (O. D├Ąmonenverehrung) sehr ergeben (Eig. dem G├Âtter- oder D├Ąmonendienst ergebener; n├Ąml. als andere) seid.
23
Denn als ich umherging und die Gegenst├Ąnde eurer Verehrung betrachtete, fand ich auch einen Altar, an welchem die Aufschrift war: Dem unbekannten Gott. Den ihr nun, ohne ihn zu kennen, verehret, diesen verk├╝ndige ich euch.
24
Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darinnen ist, dieser, indem er der Herr des Himmels und der Erde ist, wohnt nicht in Tempeln, die mit H├Ąnden gemacht sind,
25
noch wird er von Menschenh├Ąnden bedient, als wenn er noch etwas (O. jemandes) bed├╝rfe, da er selbst allen Leben und Odem und alles gibt.
26
Und er hat aus einem Blute jede Nation der Menschen gemacht, um auf dem ganzen Erdboden zu wohnen, indem er verordnete Zeiten und die Grenzen ihrer Wohnung bestimmt hat,
27
da├č sie Gott suchen, ob sie ihn wohl tastend f├╝hlen (W. betasten) und finden m├Âchten, obgleich er nicht fern ist von einem jeden von uns.
28
Denn in ihm leben und weben und sind wir, wie auch etliche eurer Dichter gesagt haben: "Denn wir sind auch sein Geschlecht".
29
Da wir nun Gottes Geschlecht sind, so sollen wir nicht meinen, da├č das G├Âttliche dem Golde oder Silber oder Stein, einem Gebilde der Kunst und der Erfindung des Menschen, gleich sei.
30
Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit ├╝bersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, da├č sie alle allenthalben Bu├če tun sollen,
31
weil er einen Tag gesetzt hat, an welchem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat allen den Beweis davon gegeben, (And. ├╝b.: hat allen Glauben dargeboten) indem er ihn auferweckt hat aus den Toten.
32
Als sie aber von Totenauferstehung h├Ârten, spotteten die einen, die anderen aber sprachen: Wir wollen dich dar├╝ber auch nochmals h├Âren.
33
Also ging Paulus aus ihrer Mitte hinweg.
34
Etliche M├Ąnner aber schlossen sich ihm an und glaubten, unter welchen auch Dionysius war, der Areopagit, und ein Weib, mit Namen Damaris, und andere mit ihnen.
   

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