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Apostelgeschichte kapitel 16 - DE_historischeElberfelderBibel | Bibel-lesen.com

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  • Johannes 10-12  

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Apostelgeschichte kapitel 16
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Er gelangte aber nach Derbe und Lystra. Und siehe, daselbst war ein gewisser J├╝nger, mit Namen Timotheus, der Sohn eines j├╝dischen gl├Ąubigen Weibes, aber eines griechischen Vaters;
2
welcher ein gutes Zeugnis hatte von den Br├╝dern in Lystra und Ikonium.
3
Paulus wollte, da├č dieser mit ihm ausgehe, und er nahm und beschnitt ihn um der Juden willen, die in jenen Orten waren; denn sie kannten alle seinen Vater, da├č er ein Grieche war.
4
Als sie aber die St├Ądte durchzogen, teilten sie ihnen zur Beobachtung die Beschl├╝sse mit, welche von den Aposteln und ├ältesten in Jerusalem festgesetzt waren.
5
Die Versammlungen nun wurden im Glauben befestigt und vermehrten sich t├Ąglich an Zahl.
6
Sie durchzogen aber Phrygien und die galatische Landschaft, (Viell. ist zu l.: die phrygische und galatische Landschaft) nachdem sie von dem Heiligen Geiste verhindert worden waren, das Wort in Asien zu reden;
7
als sie aber gegen Mysien hin kamen, versuchten sie nach Bithynien zu reisen, und der Geist Jesu erlaubte es ihnen nicht.
8
Als sie aber an Mysien vor├╝bergezogen waren, gingen sie nach Troas hinab.
9
Und es erschien dem Paulus in der Nacht ein Gesicht: Ein gewisser macedonischer Mann stand da und bat ihn und sprach: Komm her├╝ber nach Macedonien und hilf uns!
10
Als er aber das Gesicht gesehen hatte, suchten wir alsbald nach Macedonien abzureisen, indem wir schlossen, da├č der Herr (O. nach and. Les.: da├č Gott) uns gerufen habe, ihnen das Evangelium zu verk├╝ndigen.
11
Wir fuhren nun von Troas ab und kamen geraden Laufs nach Samothrace, und des folgenden Tages nach Neapolis,
12
und von da nach Philippi, welches die erste Stadt jenes Teiles von Macedonien ist, eine Kolonie. In dieser Stadt aber verweilten wir einige Tage.
13
Und am Tage des Sabbaths gingen wir hinaus vor das Tor an einen Flu├č, wo es gebr├Ąuchlich war, das Gebet zu verrichten; (O. wo herk├Âmml. Weise ein Betort war) und wir setzten uns nieder und redeten zu den Weibern, die zusammengekommen waren.
14
Und ein gewisses Weib, mit Namen Lydia, eine Purpurkr├Ąmerin aus der Stadt Thyatira, welche Gott anbetete, h├Ârte zu, deren Herz der Herr auftat, da├č sie achtgab auf das, was von Paulus geredet wurde.
15
Als sie aber getauft worden war und ihr Haus, bat sie und sagte: Wenn ihr urteilet, da├č ich dem Herrn treu (O. gl├Ąubig) sei, so kehret in mein Haus ein und bleibet. Und sie n├Âtigte uns.
16
Es geschah aber, als wir zum Gebet (O. Betort) gingen, da├č uns eine gewisse Magd begegnete, die einen Wahrsagergeist (W. einen Pythons-Geist) hatte, welche ihren Herren vielen Gewinn brachte durch Wahrsagen.
17
Diese folgte dem Paulus und uns nach und schrie und sprach: Diese Menschen sind Knechte (O. Sklaven) Gottes, des H├Âchsten, die euch den Weg des Heils verk├╝ndigen.
18
Dies aber tat sie viele Tage. Paulus aber, tiefbetr├╝bt, (O. erregt) wandte sich um und sprach zu dem Geiste: Ich gebiete dir in dem Namen Jesu Christi, von ihr auszufahren! Und er fuhr aus zu derselben Stunde.
19
Als aber ihre Herren sahen, da├č die Hoffnung ihres Gewinnes dahin (W. ausgefahren) war, griffen sie Paulus und Silas und schleppten sie auf den Markt zu den Vorstehern. (O. Archonten)
20
Und sie f├╝hrten sie zu den Hauptleuten (O. Pr├Ątoren, 2 M├Ąnner (Duumvirn), welche in den r├Âmischen Koloniest├Ądten die oberste Gerichtsbarkeit aus├╝bten) und sprachen: Diese Menschen, welche Juden sind, verwirren ganz und gar unsere Stadt
21
und verk├╝ndigen Gebr├Ąuche, die uns nicht erlaubt sind anzunehmen noch zu tun, da wir R├Âmer sind.
22
Und die Volksmenge erhob sich zugleich (O. gleichfalls) wider sie, und die Hauptleute rissen ihnen die Kleider ab und befahlen, sie mit Ruten zu schlagen.
23
Und als sie ihnen viele Schl├Ąge gegeben hatten, warfen sie sie ins Gef├Ąngnis und befahlen dem Kerkermeister, sie sicher zu verwahren.
24
Dieser warf sie, als er solchen Befehl empfangen hatte, in das innerste Gef├Ąngnis und befestigte ihre F├╝├če in dem Stock.
25
Um Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobsangen Gott; und die Gefangenen h├Ârten ihnen zu.
26
Pl├Âtzlich aber geschah ein gro├čes Erdbeben, so da├č die Grundfesten des Gef├Ąngnisses ersch├╝ttert wurden; und alsbald ├Âffneten sich alle T├╝ren, und aller Bande wurden gel├Âst.
27
Als aber der Kerkermeister aus dem Schlafe aufwachte und die T├╝ren des Gef├Ąngnisses ge├Âffnet sah, zog er das Schwert und wollte sich umbringen, indem er meinte, die Gefangenen w├Ąren entflohen.
28
Paulus aber rief mit lauter Stimme und sprach: Tue dir nichts ├ťbles, denn wir sind alle hier.
29
Er aber forderte Licht und sprang hinein; und zitternd fiel er vor Paulus und Silas nieder.
30
Und er f├╝hrte sie heraus und sprach: Ihr Herren, was mu├č ich tun, auf da├č ich errettet werde?
31
Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jesum, und du wirst errettet werden, du und dein Haus.
32
Und sie redeten das Wort des Herrn zu ihm samt allen, die in seinem Hause waren.
33
Und er nahm sie in jener Stunde der Nacht zu sich und wusch ihnen die Striemen ab; und er wurde getauft, er und alle die Seinigen alsbald.
34
Und er f├╝hrte sie hinauf in sein Haus, setzte ihnen einen Tisch vor und frohlockte, an Gott glaubend (Eig. Gott geglaubt habend) mit seinem ganzen Hause.
35
Als es aber Tag geworden war, sandten die Hauptleute die Rutentr├Ąger und sagten: La├č jene Menschen los.
36
Der Kerkermeister aber berichtete dem Paulus diese Worte: Die Hauptleute haben gesandt, da├č ihr losgelassen w├╝rdet; so gehet denn jetzt hinaus und ziehet hin in Frieden.
37
Paulus aber sprach zu ihnen: Nachdem sie uns, die wir R├Âmer sind, ├Âffentlich unverurteilt geschlagen, haben sie uns ins Gef├Ąngnis geworfen, und jetzt sto├čen sie uns heimlich aus? Nicht doch; sondern la├č sie selbst kommen und uns hinausf├╝hren.
38
Die Rutentr├Ąger aber meldeten diese Worte den Hauptleuten; und sie f├╝rchteten sich, als sie h├Ârten, da├č sie R├Âmer seien.
39
Und sie kamen und redeten ihnen zu; und sie f├╝hrten sie hinaus und baten sie, da├č sie aus der Stadt gehen m├Âchten.
40
Als sie aber aus dem Gef├Ąngnis herausgegangen waren, gingen sie zu der Lydia; und als sie die Br├╝der gesehen hatten, ermahnten (O. ermunterten, tr├Âsteten) sie sie und gingen weg.
   

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