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Apostelgeschichte kapitel 15 - DE_historischeElberfelderBibel | Bibel-lesen.com

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  • Johannes 4-6  

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Apostelgeschichte kapitel 15
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Kapitel
Kommentar
1
Und etliche kamen von Jud├Ąa herab und lehrten die Br├╝der: Wenn ihr nicht beschnitten worden seid nach der Weise (O. der Sitte, dem Gebrauch) Moses?, so k├Ânnt ihr nicht errettet werden.
2
Als nun ein Zwiespalt entstand und ein nicht geringer Wortwechsel zwischen ihnen und dem Paulus und Barnabas, ordneten sie an, da├č Paulus und Barnabas und etliche andere von ihnen zu den Aposteln und ├ältesten nach Jerusalem hinaufgehen sollten wegen dieser Streitfrage.
3
Sie nun, nachdem sie von der Versammlung das Geleit erhalten hatten, durchzogen Ph├Ânizien und Samaria und erz├Ąhlten die Bekehrung derer aus den Nationen; und sie machten allen Br├╝dern gro├če Freude.
4
Als sie aber nach Jerusalem gekommen waren, wurden sie von der Versammlung und den Aposteln und Ältesten aufgenommen, und sie verkündeten alles, was Gott mit ihnen getan hatte.
5
Etliche aber derer von der Sekte der Pharis├Ąer, welche glaubten, traten auf und sagten: Man mu├č sie beschneiden und ihnen gebieten, das Gesetz Moses? zu halten.
6
Die Apostel aber und die Ältesten versammelten sich, um diese Angelegenheit zu besehen.
7
Als aber viel Wortwechsel entstanden war, stand Petrus auf und sprach zu ihnen: Br├╝der ihr wisset, da├č Gott vor l├Ąngerer Zeit (W. von alten Tagen her) mich unter euch auserw├Ąhlt hat, da├č die Nationen durch meinen Mund das Wort des Evangeliums h├Âren und glauben sollten.
8
Und Gott, der Herzenskenner, gab ihnen Zeugnis, indem er ihnen den Heiligen Geist gab, gleichwie auch uns;
9
und er machte keinen Unterschied zwischen uns und ihnen, indem er durch den Glauben ihre Herzen reinigte.
10
Nun denn, was versuchet ihr Gott, ein Joch auf den Hals der J├╝nger zu legen, das weder unsere V├Ąter noch wir zu tragen vermochten?
11
Sondern wir glauben durch die Gnade des Herrn Jesus in derselben Weise errettet zu werden wie auch jene.
12
Die ganze Menge aber schwieg und h├Ârte Barnabas und Paulus zu, welche erz├Ąhlten, wie viele Zeichen und Wunder Gott unter den Nationen durch sie getan habe.
13
Nachdem sie aber ausgeredet (Eig. geschwiegen) hatten, antwortete Jakobus und sprach: Br├╝der, h├Âret mich!
14
Simon hat erz├Ąhlt, wie Gott zuerst die Nationen heimgesucht (O. angesehen, auf die Nationen geblickt) hat, um aus ihnen ein Volk zu nehmen f├╝r seinen Namen.
15
Und hiermit stimmen die Worte der Propheten ├╝berein, wie geschrieben steht:
16
"Nach diesem will ich zur├╝ckkehren und wieder aufbauen die H├╝tte Davids, die verfallen ist, und ihre Tr├╝mmer will ich wieder bauen und sie wieder aufrichten;
17
damit die ├╝brigen der Menschen den Herrn suchen, und alle Nationen, ├╝ber welche mein Name angerufen ist, spricht der Herr, der dieses tut", (Amos 9,11. 12.)
18
was von Ewigkeit her bekannt ist.
19
Deshalb urteile ich, da├č man diejenigen, welche sich von den Nationen zu Gott bekehren, nicht beunruhige,
20
sondern ihnen schreibe, da├č sie sich enthalten von den Verunreinigungen der G├Âtzen und von der Hurerei und vom Erstickten und vom Blute. (O. und der Hurerei und des Erstickten und des Blutes)
21
Denn Moses hat von alten Zeiten (W. Geschlechtern) her in jeder Stadt solche, die ihn predigen, indem er an jedem Sabbath in den Synagogen gelesen wird.
22
Dann d├Ąuchte es den Aposteln und den ├ältesten samt der ganzen Versammlung gut, M├Ąnner aus sich zu erw├Ąhlen und sie mit Paulus und Barnabas nach Antiochien zu senden: Judas, genannt Barsabas, und Silas, M├Ąnner, welche F├╝hrer unter den Br├╝dern waren.
23
Und sie schrieben und sandten durch ihre Hand folgendes : "Die Apostel und die ├ältesten und die Br├╝der an die Br├╝der, die aus den Nationen sind zu Antiochien und in Syrien und Cilicien, ihren Gru├č.
24
Weil wir geh├Ârt haben, da├č etliche, die aus unserer Mitte ausgegangen sind, euch mit Worten beunruhigt haben, indem sie eure Seelen verst├Âren und sagen, ihr m├╝├čtet beschnitten werden und das Gesetz halten -denen wir keine Befehle gegeben haben,
25
d├Ąuchte es uns, einstimmig geworden, gut, M├Ąnner auszuerw├Ąhlen und sie mit unseren Geliebten, Barnabas und Paulus, zu euch zu senden,
26
mit M├Ąnnern, die ihr Leben hingegeben haben f├╝r den Namen unseres Herrn Jesus Christus.
27
Wir haben nun Judas und Silas gesandt, die auch selbst m├╝ndlich dasselbe verk├╝ndigen werden.
28
Denn es hat dem Heiligen Geiste und uns gut geschienen, keine gr├Â├čere Last auf euch zu legen, als diese notwendigen St├╝cke:
29
euch zu enthalten von G├Âtzenopfern und von Blut und von Ersticktem und von Hurerei. Wenn ihr euch davor bewahret, so werdet ihr wohl tun. (O. so wird es euch wohlergehen) Lebet wohl!"
30
Nachdem sie nun entlassen waren, kamen sie nach Antiochien hinab; und sie versammelten die Menge und ├╝bergaben den Brief.
31
Als sie ihn aber gelesen hatten, freuten sie sich ├╝ber den Trost.
32
Und Judas und Silas, die auch selbst Propheten waren, ermunterten (O. ermahnten, tr├Âsteten) die Br├╝der mit vielen Worten (W. mit vieler Rede) und st├Ąrkten sie.
33
Nachdem sie sich aber eine Zeitlang aufgehalten hatten, wurden sie mit Frieden von den Br├╝dern entlassen zu denen, die sie gesandt hatten.
34
(Dieser Vers geh├Ârt nicht zum urspr├╝nglichen Text der Apostelgeschichte) -
35
Paulus aber und Barnabas verweilten in Antiochien und lehrten und verk├╝ndigten (W. evangelisierten) mit noch vielen anderen das Wort des Herrn.
36
Nach etlichen Tagen aber sprach Paulus zu Barnabas: La├č uns nun zur├╝ckkehren und die Br├╝der besuchen in jeder Stadt, in welcher wir das Wort des Herrn verk├╝ndigt haben, und sehen, wie es ihnen geht.
37
Barnabas aber war gesonnen, auch Johannes, genannt Markus, mitzunehmen.
38
Paulus aber hielt es f├╝r billig, den nicht mitzunehmen, der aus Pamphylien von ihnen gewichen und nicht mit ihnen gegangen war zum Werke.
39
Es entstand nun eine Erbitterung, so da├č sie sich voneinander trennten, und da├č Barnabas den Markus mitnahm und nach Cypern segelte.
40
Paulus aber erw├Ąhlte sich Silas und zog aus, von den Br├╝dern der Gnade Gottes befohlen.
41
Er durchzog aber Syrien und Cilicien und befestigte die Versammlungen.
   

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