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Johannes kapitel 8 - DE_historischeElberfelderBibel | Bibel-lesen.com

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  • Lukas 4-6  

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Johannes kapitel 8
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Jesus aber ging nach dem ├ľlberg.
2
Fr├╝hmorgens aber kam er wiederum in den Tempel, (die Geb├Ąude) und alles Volk kam zu ihm; und er setzte sich und lehrte sie.
3
Die Schriftgelehrten und die Pharis├Ąer aber bringen ein Weib zu ihm , im Ehebruch ergriffen, und stellen sie in die Mitte
4
und sagen zu ihm: Lehrer, dieses Weib ist im Ehebruch, auf der Tat selbst, ergriffen worden.
5
In dem Gesetz aber hat uns Moses geboten, solche zu steinigen; du nun, was sagst du?
6
Dies aber sagten sie, ihn versuchend, auf da├č sie etwas h├Ątten, um ihn anzuklagen. Jesus aber b├╝ckte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde.
7
Als sie aber fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer von euch ohne S├╝nde ist, werfe zuerst den Stein auf sie.
8
Und wiederum b├╝ckte er sich nieder und schrieb auf die Erde.
9
Als sie aber dies h├Ârten, gingen sie einer nach dem anderen hinaus, anfangend von den ├ältesten bis zu den Letzten; und Jesus wurde allein gelassen mit dem Weibe in der Mitte.
10
Als aber Jesus sich aufrichtete und au├čer dem Weibe niemanden sah , sprach er zu ihr: Weib, wo sind jene, deine Verkl├Ąger ? Hat dich niemand verurteilt?
11
Sie aber sprach: Niemand, Herr. Jesus aber sprach zu ihr: So verurteile auch ich dich nicht; gehe hin und s├╝ndige nicht mehr.
12
Wiederum nun redete Jesus zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben.
13
Da sprachen die Pharis├Ąer zu ihm: Du zeugst von dir (O. ├╝ber dich (mich); so auch v 18) selbst; dein Zeugnis ist nicht wahr.
14
Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Auch wenn ich von mir (O. ├╝ber dich (mich); so auch v 18) selbst zeuge, ist mein Zeugnis wahr, weil ich wei├č, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe; ihr aber wisset nicht, woher ich komme und wohin ich gehe.
15
Ihr richtet nach dem Fleische, ich richte niemanden.
16
Wenn ich aber auch richte, so ist mein Gericht wahr, weil ich nicht allein bin, sondern ich und der Vater, der mich gesandt hat.
17
Aber auch in eurem Gesetz steht geschrieben, da├č das Zeugnis zweier Menschen wahr ist. (5. Mose 17,6;19,15)
18
Ich bin es, der von mir selbst zeugt, und der Vater, der mich gesandt hat, zeugt von mir.
19
Da sprachen sie zu ihm: Wo ist dein Vater? Jesus antwortete: Ihr kennet weder mich noch meinen Vater; wenn ihr mich gekannt h├Ąttet, so w├╝rdet ihr auch meinen Vater gekannt haben.
20
Diese Worte redete er in der Schatzkammer, lehrend in dem Tempel (die Geb├Ąude;) und niemand griff ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen.
21
Er sprach nun wiederum zu ihnen: Ich gehe hin, und ihr werdet mich suchen und werdet in eurer S├╝nde sterben; wo ich hingehe, k├Ânnt ihr nicht hinkommen.
22
Da sagten die Juden: Er will sich doch nicht selbst t├Âten, da├č er spricht: Wo ich hingehe, k├Ânnt ihr nicht hinkommen? -
23
Und er sprach zu ihnen: Ihr seid von (W. aus; so auch weiterhin in diesem Verse) dem, was unten ist, ich bin von dem, was oben ist; ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt.
24
Daher sagte ich euch, da├č ihr in euren S├╝nden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glauben werdet, da├č ich es bin, so werdet ihr in euren S├╝nden sterben.
25
Da sprachen sie zu ihm: Wer bist du? Und Jesus sprach zu ihnen: Durchaus das, was ich auch zu euch rede. (d. h. die Worte Jesu stellten ihm als den dar, welcher er war: die Wahrheit)
26
Vieles habe ich ├╝ber euch zu reden und zu richten, aber der mich gesandt hat, ist wahrhaftig; und ich, was ich von ihm geh├Ârt habe, das rede ich zu der Welt.
27
Sie erkannten nicht, da├č er von dem Vater zu ihnen sprach.
28
Da sprach Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Sohn des Menschen erh├Âht haben werdet, dann werdet ihr erkennen, da├č ich es bin, und da├č ich nichts von mir selbst tue, sondern wie der Vater mich gelehrt hat, das rede ich.
29
Und der mich gesandt hat, ist mit mir; er hat mich nicht allein gelassen, weil ich allezeit das ihm Wohlgef├Ąllige tue.
30
Als er dies redete, glaubten viele an ihn.
31
Jesus sprach nun zu den Juden, welche ihm geglaubt hatten: Wenn ihr in meinem Worte bleibet, so seid ihr wahrhaft meine J├╝nger;
32
und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.
33
Sie antworteten ihm: Wir sind Abrahams Same und sind nie jemandes Knechte gewesen; (O. haben nie jemandem Sklavendienste getan) wie sagst du: Ihr sollt frei werden?
34
Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die S├╝nde tut, ist der S├╝nde Knecht. (O. Sklave)
35
Der Knecht (O. Sklave) aber bleibt nicht f├╝r immer in dem Hause; der Sohn bleibt f├╝r immer.
36
Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein.
37
Ich wei├č, da├č ihr Abrahams Same seid; aber ihr suchet mich zu t├Âten, weil mein Wort nicht Raum (O. keinen Eingang, od. auch: Fortgang) in euch findet.
38
Ich rede, was ich bei meinem Vater gesehen habe, und ihr nun tut, was ihr von eurem Vater geh├Ârt habt.
39
Sie antworteten und sprachen zu ihm: Abraham ist unser Vater. Jesus spricht zu ihnen: Wenn ihr Abrahams Kinder w├Ąret, so w├╝rdet ihr die Werke Abrahams tun;
40
jetzt aber suchet ihr mich zu t├Âten, einen Menschen, der die Wahrheit zu euch geredet hat, die ich von Gott geh├Ârt habe; das hat Abraham nicht getan.
41
Ihr tut die Werke eures Vaters. Da sprachen sie zu ihm: Wir sind nicht durch Hurerei geboren; wir haben einen Vater, Gott.
42
Jesus sprach zu ihnen: Wenn Gott euer Vater w├Ąre, so w├╝rdet ihr mich lieben, (O. geliebt haben) denn ich bin von Gott ausgegangen und gekommen; denn ich bin auch nicht von mir selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt.
43
Warum verstehet ihr meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort nicht h├Âren k├Ânnt.
44
Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenm├Ârder von Anfang und ist in der Wahrheit nicht bestanden, (O. steht nicht in der Wahrheit) weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die L├╝ge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein L├╝gner und der Vater derselben. (d. i. der L├╝ge; O. desselben, (des L├╝gners))
45
Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubet ihr mir nicht.
46
Wer von euch ├╝berf├╝hrt mich der (O. einer; W. betreffs S├╝nde) S├╝nde? Wenn ich die Wahrheit sage, warum glaubet ihr mir nicht?
47
Wer aus Gott ist, h├Ârt die Worte Gottes. Darum h├Âret ihr nicht, weil ihr nicht aus Gott seid.
48
Die Juden antworteten und sprachen zu ihm: Sagen wir nicht recht, da├č du ein Samariter bist und einen D├Ąmon hast?
49
Jesus antwortete: Ich habe keinen D├Ąmon, sondern ich ehre meinen Vater, und ihr verunehret mich.
50
Ich aber suche nicht meine Ehre: (O. Herrlichkeit) es ist einer, der sie sucht, und der richtet.
51
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand mein Wort bewahren (O. halten; so auch v 52. 55) wird, so wird er den Tod nicht sehen ewiglich.
52
Da sprachen die Juden zu ihm: Jetzt erkennen wir, (O. haben wir erkannt) da├č du einen D├Ąmon hast. Abraham ist gestorben und die Propheten, und du sagst: Wenn jemand mein Wort bewahren wird, so wird er den Tod nicht schmecken ewiglich.
53
Bist du etwa gr├Â├čer als unser Vater Abraham, der gestorben ist? Und die Propheten sind gestorben. Was machst du aus dir selbst?
54
Jesus antwortete: Wenn ich mich selbst ehre, (O. verherrliche? verherrlicht) so ist meine Ehre (O. Herrlichkeit) nichts; mein Vater ist es, der mich ehrt, (O. verherrliche? verherrlicht) von welchem ihr saget: Er ist unser Gott.
55
Und ihr habt ihn nicht erkannt, ich aber kenne ihn; und wenn ich sagte: Ich kenne ihn nicht, so w├╝rde ich euch gleich sein-ein L├╝gner. Aber ich kenne ihn, und ich bewahre sein Wort.
56
Abraham, euer Vater, frohlockte, da├č er meinen Tag sehen sollte, und er sah ihn und freute sich.
57
Da sprachen die Juden zu ihm: Du bist noch nicht f├╝nfzig Jahre alt und hast Abraham gesehen?
58
Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham ward, bin ich.
59
Da hoben sie Steine auf, damit sie auf ihn w├╝rfen. Jesus aber verbarg sich und ging aus dem Tempel (die Geb├Ąude) hinaus.
   

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