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Lukas kapitel 9 - DE_historischeElberfelderBibel | Bibel-lesen.com

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  • Lukas 1-3  

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Lukas kapitel 9
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Als er aber die Zw├Âlfe zusammengerufen hatte, gab er ihnen Kraft und Gewalt ├╝ber alle D├Ąmonen, und Krankheiten zu heilen;
2
und er sandte sie, das Reich Gottes zu predigen und die Kranken gesund zu machen.
3
Und er sprach zu ihnen: Nehmet nichts mit auf den Weg: weder Stab, noch Tasche, noch Brot, noch Geld, noch soll jemand zwei Leibr├Âcke haben.
4
Und in welches Haus irgend ihr eintretet, daselbst bleibet, und von dannen gehet aus.
5
Und so viele euch etwa nicht aufnehmen werden-gehet fort aus jener Stadt und sch├╝ttelt auch den Staub von euren F├╝├čen, zum Zeugnis wider sie.
6
Sie gingen aber aus und durchzogen die D├Ârfer nacheinander, indem sie das Evangelium verk├╝ndigten und ├╝berall heilten.
7
Es h├Ârte aber Herodes, der Vierf├╝rst, alles was durch ihn geschehen war, und er war in Verlegenheit, weil von etlichen gesagt wurde, da├č Johannes aus den Toten auferweckt worden sei;
8
von etlichen aber, da├č Elias erschienen, von anderen aber, da├č einer der alten Propheten (W. ein Prophet, einer der alten; so auch v 19) auferstanden sei.
9
Und Herodes sprach: Johannes habe ich enthauptet; wer aber ist dieser, von dem ich solches h├Âre? Und er suchte ihn zu sehen.
10
Und als die Apostel zur├╝ckkehrten, erz├Ąhlten sie ihm alles, was sie getan hatten; und er nahm sie mit und zog sich besonders zur├╝ck nach einem ├Âden Ort einer Stadt, mit Namen Bethsaida.
11
Als aber die Volksmenge es erfuhr, folgte sie ihm; und er nahm sie auf und redete zu ihnen vom Reiche Gottes, und die der Heilung bedurften, machte er gesund.
12
Der Tag aber begann sich zu neigen, und die Zw├Âlfe traten herzu und sprachen zu ihm: Entla├č die Volksmenge, auf da├č sie in die D├Ârfer ringsum und aufs Land gehen und Herberge und Speise finden; denn hier sind wir an einem ├Âden Orte.
13
Er sprach aber zu ihnen: Gebet ihr ihnen zu essen. Sie aber sprachen: Wir haben nicht mehr als f├╝nf Brote und zwei Fische, es sei denn, da├č wir hingingen und f├╝r dieses ganze Volk Speise kauften.
14
Denn es waren bei f├╝nftausend Mann. Er sprach aber zu seinen J├╝ngern: La├čt sie sich reihenweise zu je f├╝nfzig niederlegen.
15
Und sie taten also und lie├čen alle sich lagern.
16
Er nahm aber die f├╝nf Brote und die zwei Fische, blickte auf gen Himmel und segnete sie; und er brach sie und gab sie den J├╝ngern, um der Volksmenge vorzulegen.
17
Und sie a├čen und wurden alle ges├Ąttigt; und es wurde aufgehoben, was ihnen an Brocken ├╝briggeblieben war, zw├Âlf Handk├Ârbe voll.
18
Und es geschah, als er allein betete, waren die J├╝nger bei ihm; und er fragte sie und sprach: Wer sagt die Volksmenge, da├č ich sei?
19
Sie aber antworteten und sprachen: Johannes der T├Ąufer; andere aber: Elias; andere aber, da├č einer der alten Propheten auferstanden sei.
20
Er sprach aber zu ihnen: Ihr aber, wer saget ihr, da├č ich sei? Petrus aber antwortete und sprach: Der Christus Gottes.
21
Er aber bedrohte sie und gebot ihnen, dies niemandem zu sagen,
22
und sprach: Der Sohn des Menschen mu├č vieles leiden und verworfen werden von den ├ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten, und get├Âtet und am dritten Tage auferweckt werden.
23
Er sprach aber zu allen: Wenn jemand mir nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf t├Ąglich und folge mir nach.
24
Denn wer irgend sein Leben erretten will, wird es verlieren; wer aber irgend sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es erretten.
25
Denn was wird es einem Menschen n├╝tzen, wenn er die ganze Welt gew├Ânne, sich selbst aber verl├Âre oder einb├╝├čte?
26
Denn wer irgend sich meiner und meiner Worte sch├Ąmt, dessen wird sich der Sohn des Menschen sch├Ąmen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel.
27
Ich sage euch aber in Wahrheit: Es sind etliche von denen, die hier stehen, welche den Tod nicht schmecken werden, bis sie das Reich Gottes gesehen haben.
28
Es geschah aber bei acht Tagen nach diesen Worten, da├č er Petrus und Johannes und Jakobus mitnahm und auf den Berg stieg, um zu beten.
29
Und indem er betete, wurde die Gestalt seines Angesichts anders und sein Gewand wei├č, strahlend.
30
Und siehe, zwei M├Ąnner redeten mit ihm, welche Moses und Elias waren.
31
Diese erschienen in Herrlichkeit und besprachen seinen Ausgang, den er in Jerusalem erf├╝llen sollte. (O. zu erf├╝llen im Begriff stand)
32
Petrus aber und die mit ihm waren, waren beschwert vom Schlaf; als sie aber v├Âllig aufgewacht waren, sahen sie seine Herrlichkeit und die zwei M├Ąnner, welche bei ihm standen.
33
Und es geschah, als sie von ihm schieden, sprach Petrus zu Jesu: Meister, es ist gut, da├č wir hier sind; und la├č uns drei H├╝tten machen, dir eine und Moses eine und Elias eine-nicht wissend, was er sagte.
34
Als er aber dies sagte, kam eine Wolke und ├╝berschattete (S. die Anm. zu Mat. 17,5) sie. Sie f├╝rchteten sich aber, als sie in die Wolke eintraten;
35
und es geschah eine Stimme aus der Wolke, welche sagte: Dieser ist mein geliebter Sohn, ihn h├Âret.
36
Und indem die Stimme geschah, wurde Jesus allein gefunden. Und sie schwiegen und verk├╝ndeten in jenen Tagen niemandem etwas von dem, was sie gesehen hatten.
37
Es geschah aber an dem folgenden Tage, als sie von dem Berge herabgestiegen waren, kam ihm eine gro├če Volksmenge entgegen.
38
Und siehe, ein Mann aus der Volksmenge rief laut und sprach: Lehrer, ich bitte dich, blicke hin auf meinen Sohn, denn er ist mein eingeborener;
39
und siehe, ein Geist ergreift ihn, und pl├Âtzlich schreit er, und er zerrt ihn unter Sch├Ąumen, und mit M├╝he weicht er von ihm, indem er ihn aufreibt.
40
Und ich bat deine J├╝nger, da├č sie ihn austreiben m├Âchten, und sie konnten es nicht.
41
Jesus aber antwortete und sprach: O ungl├Ąubiges und verkehrtes Geschlecht, bis wann soll ich bei euch sein und euch ertragen? Bringe deinen Sohn her.
42
W├Ąhrend er aber noch herzukam, ri├č ihn der D├Ąmon und zog ihn zerrend zusammen. Jesus aber bedrohte den unreinen Geist und heilte den Knaben und gab ihn seinem Vater zur├╝ck.
43
Sie erstaunten aber alle sehr ├╝ber die herrliche Gr├Â├če Gottes. Als sich aber alle verwunderten ├╝ber alles, was Jesus tat, sprach er zu seinen J├╝ngern:
44
Fasset ihr diese Worte in eure Ohren; denn der Sohn des Menschen wird ├╝berliefert werden (O. steht im Begriff ├╝berliefert zu werden) in der Menschen H├Ąnde.
45
Sie aber verstanden dieses Wort nicht, und es war vor ihnen verborgen, auf da├č sie es nicht vern├Ąhmen; und sie f├╝rchteten sich, ihn ├╝ber dieses Wort zu fragen.
46
Es entstand aber unter ihnen eine ├ťberlegung, wer wohl der Gr├Â├čte (W. gr├Â├čer) unter ihnen w├Ąre.
47
Als Jesus aber die ├ťberlegung ihres Herzens sah, nahm er ein Kindlein und stellte es neben sich
48
und sprach zu ihnen: Wer irgend dieses Kindlein aufnehmen wird in meinem Namen, (Eig. auf Grund meines (deines) Namens) nimmt mich auf; und wer irgend mich aufnehmen wird, nimmt den auf, der mich gesandt hat; denn wer der Kleinste (W. kleiner) ist unter euch allen, der ist gro├č.
49
Johannes aber antwortete und sprach: Meister, wir sahen jemanden D├Ąmonen austreiben in deinem Namen, (Eig. auf Grund meines (deines) Namens) und wir wehrten ihm, weil er dir nicht mit uns nachfolgt.
50
Und Jesus sprach zu ihm: Wehret nicht; denn wer nicht wider euch ist, ist f├╝r euch.
51
Es geschah aber, als sich die Tage seiner Aufnahme erf├╝llten, da├č er sein Angesicht feststellte, nach Jerusalem zu gehen.
52
Und er sandte Boten vor seinem Angesicht her; und sie gingen hin und kamen in ein Dorf der Samariter, um f├╝r ihn zuzubereiten.
53
Und sie nahmen ihn nicht auf, weil sein Angesicht nach Jerusalem hin gerichtet war. (Eig. auf der Reise nach Jerusalem war)
54
Als aber seine J├╝nger Jakobus und Johannes es sahen, sprachen sie: Herr, willst du, da├č wir Feuer vom Himmel herabfallen und sie verzehren hei├čen, wie auch Elias tat?
55
Er wandte sich aber um und strafte sie und sprach: Ihr wisset nicht, we├č Geistes ihr seid .
56
Und sie gingen nach einem anderen Dorfe.
57
Es geschah aber, als sie auf dem Wege dahinzogen, sprach einer zu ihm: Ich will dir nachfolgen, wohin irgend du gehst, Herr.
58
Und Jesus sprach zu ihm: Die F├╝chse haben H├Âhlen und die V├Âgel des Himmels Nester; aber der Sohn des Menschen hat nicht, wo er sein Haupt hinlege.
59
Er sprach aber zu einem anderen: Folge mir nach. Der aber sprach: Herr, erlaube mir zuvor hinzugehen und meinen Vater zu begraben.
60
Jesus aber sprach zu ihm: La├č die Toten ihre Toten begraben, du aber gehe hin und verk├╝ndige das Reich Gottes.
61
Es sprach aber auch ein anderer: Ich will dir nachfolgen, Herr; zuvor aber erlaube mir, Abschied zu nehmen von denen, die in meinem Hause sind.
62
Jesus aber sprach zu ihm: Niemand, der seine Hand an den Pflug gelegt hat und zur├╝ckblickt, ist geschickt zum Reiche Gottes.
   

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