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Hesekiel kapitel 16 - DE_historischeElberfelderBibel | Bibel-lesen.com

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  • Titus 1-3  

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Hesekiel kapitel 16
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Und das Wort Jehovas geschah zu mir also:
2
Menschensohn, tue Jerusalem seine Greuel kund
3
und sprich: So spricht der Herr, Jehova, zu Jerusalem: Dein Ursprung und deine Abstammung (O. Geburt; wie v 4) ist aus dem Lande der Kanaaniter; dein Vater war ein Amoriter, und deine Mutter eine Hethiterin.
4
Und was deine Geburt betrifft-an dem Tage, da du geboren wurdest, wurde dein Nabel nicht abgeschnitten, und du wurdest nicht in Wasser gebadet zur Reinigung, und nicht mit Salz abgerieben, und nicht in Windeln gewickelt.
5
Kein Auge blickte mitleidig auf dich hin, um dir eines dieser Dinge zu tun, um sich deiner zu erbarmen; und du wurdest auf das freie Feld geworfen, vor Abscheu an deinem Leben, an dem Tage, da du geboren wurdest. -
6
Da ging ich an dir vorĂŒber und sah dich zappeln in deinem Blute; und ich sprach zu dir: In deinem Blute lebe! und ich sprach zu dir: In deinem Blute lebe!
7
Zu Zehntausenden, wie das GewĂ€chs des Feldes, machte ich dich; und du wuchsest heran und wurdest groß, und du gelangtest zu höchster Anmut; die BrĂŒste rundeten sich, und dein Haar wuchs; aber du warst nackt und bloß.
8
Und ich ging an dir vorĂŒber und sah dich, und siehe, deine Zeit war die Zeit der Liebe; und ich breitete meinen Zipfel ĂŒber dich aus, und bedeckte deine BlĂ¶ĂŸe; und ich schwur dir und trat in einen Bund mit dir, spricht der Herr, Jehova, und du wurdest mein.
9
Und ich badete dich in Wasser, und spĂŒlte dein Blut von dir ab, und salbte dich mit Öl.
10
Und ich bekleidete dich mit Buntgewirktem und beschuhte dich mit Seekuhfellen, und ich umwand dich mit Byssus und bedeckte dich mit Seide;
11
und ich schmĂŒckte dich mit Schmuck: ich legte Armringe an deine HĂ€nde und eine Kette um deinen Hals,
12
und legte einen Reif in deine Nase und Ringe in deine Ohren, und setzte eine Prachtkrone auf dein Haupt.
13
Und so wurdest du mit Gold und Silber geschmĂŒckt, und deine Kleidung war Byssus und Seide und Buntgewirktes; du aßest Feinmehl und Honig und Öl. Und du warst ĂŒberaus schön und gelangtest zum Königtum.
14
Und dein Ruf ging aus unter die Nationen wegen deiner Schönheit; denn sie war vollkommen durch meine Herrlichkeit, die ich auf dich gelegt hatte, spricht der Herr, Jehova.
15
Aber du vertrautest auf deine Schönheit, und du hurtest auf deinen Ruf hin und gossest deine Hurereien aus ĂŒber jeden VorĂŒbergehenden: ihm ward sie.
16
Und du nahmst von deinen Kleidern und machtest dir bunte Höhen, und du hurtest auf denselben-was nicht vorkommen und nicht geschehen sollte.
17
Und du nahmst deine prÀchtigen Geschmeide von meinem Golde und von meinem Silber, welches ich dir gegeben hatte, und machtest dir Mannsbilder und hurtest mit ihnen.
18
Und du nahmst deine buntgewirkten Kleider und bedecktest sie damit; und mein Öl und mein RĂ€ucherwerk setztest du ihnen vor;
19
und meine Speise, die ich dir gegeben: Feinmehl und Öl und Honig, womit ich dich gespeist hatte, die setztest du ihnen vor zum lieblichen Geruch. Und das ist geschehen, spricht der Herr, Jehova. -
20
Und du nahmst deine Söhne und deine Töchter, die du mir geboren, und opfertest sie ihnen zum Fraß.
21
War es zu wenig an deiner Hurerei, daß du meine Kinder schlachtetest und sie hingabst, indem du sie ihnen durch das Feuer gehen ließest?
22
Und bei allen deinen Greueln und deinen Hurereien gedachtest du nicht der Tage deiner Jugend, als du nackt und bloß warst, zappelnd in deinem Blute lagst. -
23
Und es geschah, nach aller deiner Bosheit (wehe, wehe dir! spricht der Herr, Jehova)
24
bautest du dir Gewölbe und machtest dir Höhen auf allen Straßen;
25
an jedem Scheidewege bautest du deine Höhen, und du schĂ€ndetest deine Schönheit und spreiztest deine FĂŒĂŸe gegen jeden VorĂŒbergehenden; und du mehrtest deine Hurerei.
26
Du hurtest mit den Söhnen Ägyptens, deinen Nachbarn, die groß an Fleisch sind; und du mehrtest deine Hurerei, um mich zu reizen.
27
Und siehe, ich streckte meine Hand wider dich aus und verkĂŒrzte das dir Bestimmte; und ich gab dich hin der Gier derer, die dich hassen, der Töchter der Philister, die sich vor deinem unzĂŒchtigen (O. lasterhaften) Wege schĂ€men.
28
Und du hurtest mit den Söhnen Assurs, weil du nie satt werden kannst; und du hurtest mit ihnen und wurdest auch nicht satt.
29
Und du mehrtest deine Hurerei nach dem KrÀmerlande ChaldÀa hin; und auch davon wurdest du nicht satt.
30
Wie schmachtend ist dein Herz! spricht der Herr, Jehova, indem du dieses alles tust, das Tun eines ausgelassenen Hurenweibes,
31
indem du deine Gewölbe baust an jedem Scheidewege und deine Höhen auf allen Straßen machst. Und du warst nicht einmal wie eine Hure, indem du den Lohn verschmĂ€htest;
32
das ehebrecherische Weib nimmt statt ihres Mannes (Eig. unter ihrem Manne stehend; vergl. Kap. 23,5; 4. Mose 5,19) Fremde an!
33
Allen Huren gibt man Geschenke; du aber gabst deine Geschenke allen deinen Buhlen, und du beschenktest sie, damit sie von ringsumher zu dir kÀmen, um Hurerei mit dir zu treiben (Eig. um deiner Hurereien willen.)
34
Und es geschah bei dir das Umgekehrte von den Weibern bei deinen Hurereien, daß man nicht dir nachhurte; denn indem du Lohn gabst und dir kein Lohn gegeben wurde, bist du das Umgekehrte gewesen.
35
Darum, Hure, höre das Wort Jehovas!
36
So spricht der Herr, Jehova: Weil deine Unreinigkeit ausgegossen und deine BlĂ¶ĂŸe aufgedeckt worden ist in deinen Hurereien mit deinen Buhlen, und wegen all deiner greuelhaften Götzen und wegen des Blutes (Eig. und gemĂ€ĂŸ dem Blute) deiner Kinder, die du ihnen gegeben hast:
37
darum, siehe, werde ich alle deine Buhlen sammeln, denen du gefielst, und alle, die du geliebt, samt allen, die du gehaßt hast. Und ich werde sie von ringsumher wider dich sammeln und deine BlĂ¶ĂŸe vor ihnen aufdecken, so daß sie deine ganze BlĂ¶ĂŸe sehen werden.
38
Und ich werde dich richten nach den Rechten der Ehebrecherinnen und der Blutvergießerinnen, und dich machen zum Blute des Grimmes und der Eifersucht.
39
Und ich werde dich in ihre Hand geben, damit sie deine Gewölbe zerstören und deine Höhen niederreißen, und dir deine Kleider ausziehen und deine prĂ€chtigen Geschmeide nehmen und dich nackt und bloß liegen lassen.
40
Und sie werden eine Versammlung wider dich herauffĂŒhren und dich steinigen, und werden dich mit ihren Schwertern durchbohren.
41
Und sie werden deine HĂ€user mit Feuer verbrennen und Gerichte an dir ĂŒben vor den Augen vieler Weiber. Und so werde ich dich aufhören lassen, eine Hure zu sein, und du wirst auch keinen Lohn mehr geben.
42
Und ich werde meinen Grimm an dir stillen, und mein Eifer wird von dir weichen; und ich werde ruhig sein und mich nicht mehr krÀnken. -
43
Darum, daß du nicht gedacht hast der Tage deiner Jugend und mich durch alles dieses gereizt hast, siehe, so habe auch ich deinen Weg auf deinen Kopf gebracht, spricht der Herr, Jehova, damit du nicht mehr diese Schandtat begehest (O. damit du nicht mehr Unzucht begehest) zu allen deinen Greueln hinzu.
44
Siehe, jeder Spruchredner wird ĂŒber dich das Sprichwort reden und sprechen: Wie die Mutter, so ihre Tochter.
45
Du bist die Tochter deiner Mutter, die ihren Mann und ihre Kinder verschmÀhte; und du bist die Schwester deiner Schwestern, die ihre MÀnner und ihre Kinder verschmÀhten. Eure Mutter war eine Hethiterin, und euer Vater ein Amoriter.
46
Und deine grĂ¶ĂŸere Schwester ist Samaria mit ihren Töchtern (d. i. TochterstĂ€dten; so auch nachher,) die zu deiner Linken wohnt; und deine Schwester, die kleiner ist als du, und die zu deiner Rechten wohnt, ist Sodom mit ihren Töchtern.
47
Aber nicht auf ihren Wegen hast du gewandelt, und nicht nur ein wenig nach ihren Greueln getan; denn du hast verderbter gehandelt als sie auf allen deinen Wegen.
48
So wahr ich lebe, spricht der Herr, Jehova, Sodom, deine Schwester, sie und ihre Töchter haben nicht getan, wie du getan hast, du und deine Töchter!
49
Siehe, dies war die Missetat Sodoms, deiner Schwester: Hoffart, FĂŒlle von Brot und sorglose Ruhe hatte sie mit ihren Töchtern, aber die Hand des Elenden und des Armen stĂ€rkte sie nicht;
50
und sie waren hochmĂŒtig und verĂŒbten Greuel vor meinem Angesicht. Und ich tat sie hinweg, sobald ich es sah.
51
Und Samaria hat nicht gesĂŒndigt gleich der HĂ€lfte deiner SĂŒnden; und du hast deiner Greuel mehr gemacht als sie (d. i. Sodom und Samaria,) und hast deine Schwestern gerechtfertigt durch alle deine Greuel, die du verĂŒbt hast.
52
So trage auch du deine Schmach, welche du deinen Schwestern zuerkannt hast; durch deine SĂŒnden, die du greulicher begangen hast als sie, sind sie gerechter als du. Und so werde auch du zu Schanden und trage deine Schmach, weil du deine Schwestern gerechtfertigt hast.
53
Und ich werde ihre Gefangenschaft wenden, die Gefangenschaft Sodoms und ihrer Töchter und die Gefangenschaft Samarias und ihrer Töchter, und die Gefangenschaft deiner Gefangenen (O. und deine eigene Gefangenschaft) in ihrer Mitte:
54
auf daß du deine Schmach tragest und dich schĂ€mest alles dessen, was du getan hast, indem du sie tröstest.
55
Und deine Schwestern, Sodom und ihre Töchter, werden zurĂŒckkehren zu ihrem frĂŒheren Stande; und Samaria und ihre Töchter werden zurĂŒckkehren zu ihrem frĂŒheren Stande; und auch du und deine Töchter, ihr werdet zurĂŒckkehren zu eurem frĂŒheren Stande.
56
Und Sodom, deine Schwester, wurde nicht erwÀhnt (O. wurde nicht zur Predigt, Lehre) in deinem Munde am Tage deiner HoffÀrtigkeiten,
57
ehe deine Bosheit aufgedeckt wurde, wie zur Zeit des Hohnes der Töchter Syriens und aller seiner Umgebungen, der Töchter der Philister, die dich verachteten ringsumher.
58
Deine Unzucht und deine Greuel, du wirst sie tragen, spricht Jehova.
59
Denn so spricht der Herr, Jehova: Ja, ich will dir tun, so wie du getan, die du den Eid verachtet und den Bund gebrochen hast (Eig. indem du den Bund brachtest.) -
60
Doch ich will gedenken (O. Doch gedenken will ich) meines Bundes mit dir in den Tagen deiner Jugend, und will dir einen ewigen Bund errichten.
61
Und du wirst deiner Wege gedenken und dich schĂ€men, wenn du deine Schwestern empfangen wirst, die grĂ¶ĂŸer sind als du, samt denen, die kleiner sind als du, und ich sie dir zu Töchtern geben werde, aber nicht infolge deines Bundes.
62
Und ich werde meinen Bund mit dir errichten, und du wirst wissen, daß ich Jehova bin:
63
auf daß du eingedenk seiest und dich schĂ€mest, und den Mund nicht mehr auftuest wegen deiner Schmach, wenn ich dir alles vergebe, was du getan hast, spricht der Herr, Jehova.
   

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