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Jeremia kapitel 14 - DE_historischeElberfelderBibel | Bibel-lesen.com

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  • Johannes 7-9  

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Jeremia kapitel 14
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Das Wort Jehovas, welches zu Jeremia geschah (Eig. Was als Wort Jehovas zu Jeremia geschah) betreffs der D├╝rre (W. der D├╝rren.)
2
Juda trauert, und seine Tore schmachten, liegen in Trauer am Boden, und Jerusalems Klaggeschrei steigt empor.
3
Und seine Vornehmen schicken seine Geringen nach Wasser; sie kommen zu den Cisternen, finden kein Wasser, sie kommen leer zur├╝ck mit ihren Gef├Ą├čen; sie sind besch├Ąmt und mit Scham bedeckt und verh├╝llen ihr Haupt.
4
Wegen des Erdbodens, der best├╝rzt ist, weil kein Regen im Lande war, sind die Ackerleute besch├Ąmt, verh├╝llen ihr Haupt.
5
Ja, auch die Hindin auf dem Felde, sie gebiert und verl├Ą├čt ihre Jungen; denn kein Gras ist da.
6
Und die Wildesel stehen auf den kahlen H├Âhen, schnappen nach Luft wie die Schakale; ihre Augen schmachten hin, denn kein Kraut ist da.
7
Wenn unsere Missetaten wider uns zeugen, Jehova, so handle um deines Namens willen; denn viele sind unserer Abtr├╝nnigkeiten, gegen dich haben wir ges├╝ndigt.
8
Du Hoffnung Israels, sein Retter in der Zeit der Bedr├Ąngnis, warum willst du sein wie ein Fremdling im Lande, und wie ein Wanderer, der zum ├ťbernachten eingekehrt ist?
9
Warum willst du sein wie ein best├╝rzter Mann, wie ein Held, der nicht zu retten vermag? Du bist doch in unserer Mitte, Jehova, und wir sind nach deinem Namen genannt; verla├č uns nicht!
10
So spricht Jehova zu diesem Volke: Also haben sie geliebt umherzuschweifen, sie hielten ihre F├╝├če nicht zur├╝ck; und Jehova hat kein Wohlgefallen an ihnen: nun wird er ihrer Missetaten gedenken und ihre S├╝nden heimsuchen. -
11
Und Jehova sprach zu mir: Bitte nicht f├╝r dieses Volk zum Guten.
12
Wenn sie fasten, werde ich nicht auf ihr Flehen h├Âren; und wenn sie Brandopfer und Speisopfer opfern, werde ich kein Wohlgefallen an ihnen haben; sondern ich werde sie durch das Schwert und durch den Hunger und durch die Pest vernichten.
13
Und ich sprach: Ach, Herr, Jehova! siehe, die Propheten sprechen zu ihnen: Ihr werdet kein Schwert sehen, und Hunger wird euch nicht treffen, sondern ich werde euch einen sicheren Frieden geben an diesem Orte.
14
Und Jehova sprach zu mir: Die Propheten weissagen L├╝ge in meinem Namen; ich habe sie nicht gesandt und sie nicht entboten (O. ihnen nichts geboten,) noch zu ihnen geredet; sie weissagen euch L├╝gengesicht und Wahrsagung und Nichtigkeit und Trug ihres Herzens.
15
Darum spricht Jehova also ├╝ber die Propheten, welche in meinem Namen weissagen, und ich habe sie doch nicht gesandt, und die da sprechen: Weder Schwert noch Hunger wird in diesem Lande sein: -Die Propheten sollen durch das Schwert und durch den Hunger aufgerieben werden.
16
Und das Volk, welchem sie weissagen, soll wegen des Hungers und des Schwertes hingeworfen liegen auf den Stra├čen von Jerusalem; und niemand wird sie begraben, sie, ihre Weiber und ihre S├Âhne und ihre T├Âchter; und ich werde ihre Bosheit ├╝ber sie aussch├╝tten.
17
Und du sollst dieses Wort zu ihnen sprechen: Nacht und Tag rinnen meine Augen von Tr├Ąnen und h├Âren nicht auf; denn die Jungfrau, die Tochter (Eig. die jungfr├Ąuliche Tochter) meines Volkes, ist mit gro├čer Zerschmetterung, mit einem sehr schmerzlichen (O. gef├Ąhrlichen, t├Âdlichen) Schlage zerschmettert.
18
Wenn ich aufs Feld hinausgehe, siehe da, vom Schwert Erschlagene; und wenn ich in die Stadt komme, siehe da, vor Hunger Verschmachtende. Denn (O. Ja) sowohl Propheten als Priester ziehen im Lande umher und wissen nicht Rat (Eig. und wissen nichts.)
19
Hast du Juda g├Ąnzlich verworfen? oder verabscheut deine Seele Zion? Warum hast du uns geschlagen, da├č keine Heilung f├╝r uns ist? Man hofft auf Frieden (O. Wohlfahrt,) und da ist nichts Gutes, und auf die Zeit der Heilung, und siehe da, Schrecken.
20
Jehova, wir kennen unsere Gesetzlosigkeit, die Ungerechtigkeit unserer V├Ąter; denn wir haben gegen dich ges├╝ndigt.
21
Verschm├Ąhe uns nicht um deines Namens willen, entehre nicht (Eig. mache nicht ver├Ąchtlich) den Thron deiner Herrlichkeit; gedenke, brich nicht deinen Bund mit uns!
22
Gibt es unter den Nichtigkeiten (d. h. den nichtigen G├Âtzen) der Nationen Regenspender, oder kann der Himmel Regeng├╝sse geben? Bist du es nicht, Jehova, unser Gott? Und wir hoffen auf dich; denn du, du hast dieses alles gemacht.
   

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