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Psalm kapitel 78 - DE_historischeElberfelderBibel | Bibel-lesen.com

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  • Lukas 16-18  

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Psalm kapitel 78
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Kapitel
Kommentar
1
(Ein Maskil; (S. die Anm. zu Ps. 32, √úberschrift) von Asaph.) Horche, mein Volk, auf mein Gesetz! (O. meine Lehre) neiget euer Ohr zu den Worten meines Mundes!
2
Ich will meinen Mund auftun zu (W. mit) einem Spruche, will Rätsel (S. die Anm. zu Ps. 49,4) hervorströmen lassen aus der Vorzeit.
3
Was wir gehört und erfahren und unsere Väter uns erzählt haben,
4
Wollen wir nicht verhehlen ihren S√∂hnen, dem k√ľnftigen Geschlecht erz√§hlend den Ruhm (O. die Ruhmestaten) Jehovas und seine St√§rke, und seine Wunderwerke, die er getan hat.
5
Denn er hat ein Zeugnis aufgerichtet in Jakob, und ein Gesetz gestellt in Israel, die er unseren Vätern geboten hat, um sie ihren Söhnen kundzutun;
6
Damit sie kennte das k√ľnftige Geschlecht, die S√∂hne, die geboren werden sollten, und sie aufst√§nden und sie ihren S√∂hnen erz√§hlten;
7
Und auf Gott ihr Vertrauen setzten, und die Taten Gottes (El) nicht vergäßen, und seine Gebote bewahrten;
8
und nicht w√ľrden wie ihre V√§ter, ein widersetzliches und widerspenstiges Geschlecht, ein Geschlecht, das sein Herz nicht befestigte, (O. richtete, d. h. ihm die rechte Richtung gab) und dessen Geist nicht treu war gegen Gott. (El)
9
Die S√∂hne Ephraims, ger√ľstete Bogensch√ľtzen, wandten um am Tage des Kampfes.
10
Sie hielten nicht den Bund Gottes und weigerten sich, in seinem Gesetz zu wandeln;
11
Und sie vergaßen seine Taten und seine Wunderwerke, die er sie hatte schauen lassen.
12
Er tat Wunder vor ihren V√§tern, im Lande √Ągypten, dem Gefilde Zoans. (Eine Stadt in Unter-√Ągypten)
13
Er spaltete das Meer und ließ sie hindurchgehen, und ließ die Wasser stehen wie einen Damm.
14
Und er leitete sie des Tages mit der Wolke und die ganze Nacht mit dem Lichte eines Feuers.
15
Er spaltete Felsen in der W√ľste und tr√§nkte sie reichlich wie aus Tiefen. (O. wie mit Fluten)
16
Und er lie√ü B√§che hervorkommen aus dem Felsen und Wasser herablaufen gleich Fl√ľssen.
17
Doch sie fuhren weiter fort, wider ihn zu s√ľndigen, indem sie gegen den H√∂chsten widerspenstig waren in der W√ľste.
18
Und sie versuchten Gott (El) in ihren Herzen, indem sie Speise forderten f√ľr ihr Gel√ľst. (Eig. ihre Gier)
19
Und sie redeten wider Gott; (El) sie sprachen: Sollte Gott (El) in der W√ľste einen Tisch zu bereiten verm√∂gen?
20
Siehe, den Felsen hat er geschlagen, und Wasser flossen heraus, und Bäche strömten; wird er auch Brot zu geben vermögen, oder wird er seinem Volke Fleisch verschaffen?
21
Darum, als Jehova es h√∂rte, ergrimmte er, und Feuer entz√ľndete sich gegen Jakob, und auch Zorn stieg auf gegen Israel;
22
Weil sie Gott nicht glaubten und nicht vertrauten auf seine Rettung.
23
Und doch hatte er den Wolken oben geboten und die T√ľren des Himmels ge√∂ffnet
24
Und Manna auf sie regnen lassen, damit sie äßen, und ihnen Himmelsgetreide gegeben.
25
Der Mensch aß Brot der Starken, Speise sandte er ihnen bis zur Sättigung.
26
Er f√ľhrte den Ostwind herbei am Himmel, und durch seine St√§rke trieb er herbei den S√ľdwind;
27
Und er lie√ü Fleisch auf sie regnen wie Staub, und gefl√ľgeltes Gev√∂gel wie Sand der Meere,
28
Und ließ es fallen in ihr Lager, rings um ihre Wohnungen.
29
Und sie a√üen und s√§ttigten sich sehr, und ihr Gel√ľst f√ľhrte er ihnen zu.
30
Noch hatten sie sich nicht abgewandt von ihrem Gel√ľst, noch war ihre Speise in ihrem Munde,
31
Da stieg der Zorn Gottes wider sie auf; und er w√ľrgte unter ihren Kr√§ftigen, und die Auserlesenen (O. J√ľnglinge) Israels streckte er nieder.
32
Bei alledem s√ľndigten sie wiederum und glaubten nicht durch (O. an) seine Wunderwerke.
33
Da ließ er in Eitelkeit (Eig. im Hauch) hinschwinden ihre Tage, und ihre Jahre in Schrecken.
34
Wenn er sie tötete, dann fragten sie nach ihm, und kehrten um und suchten Gott (El) eifrig;
35
Und sie gedachten daran, daß Gott ihr Fels sei, und Gott, (El) der Höchste, ihr Erlöser.
36
Und sie heuchelten ihm (Eig. betrogen ihn) mit ihrem Munde, und mit ihrer Zunge logen sie ihm;
37
Denn ihr Herz war nicht fest gegen ihn, und sie hielten nicht treulich an seinem Bunde.
38
Er aber war barmherzig, er vergab die Ungerechtigkeit und verderbte (O. ist? vergibt? verderbt) sie nicht; und oftmals wandte er seinen Zorn ab und ließ nicht erwachen seinen ganzen Grimm.
39
Und er gedachte daran, daß sie Fleisch seien, ein Hauch, der dahinfährt und nicht wiederkehrt.
40
Wie oft waren sie widerspenstig gegen ihn in der W√ľste, betr√ľbten ihn in der Ein√∂de!
41
Und sie versuchten Gott (El) wiederum und kränkten den Heiligen Israels.
42
Sie gedachten nicht an seine Hand, an den Tag, da er sie von dem Bedränger erlöste,
43
Als er seine Zeichen tat in √Ągypten und seine Wunder in dem Gefilde Zoans:
44
Er verwandelte ihre Ströme in Blut, so daß sie ihre fließenden Wasser nicht trinken konnten.
45
Er sandte Hundsfliegen unter sie, welche sie fraßen, und Frösche, die sie verderbten.
46
Und er gab der Grille (Eig. dem Vertilger; eine Heuschreckenart) ihren Ertrag, und ihre Arbeit der Heuschrecke.
47
Ihren Weinstock schlug er nieder mit Hagel, und ihre Maulbeerfeigenbäume mit Schloßen.
48
Und er gab ihr Vieh dem Hagel preis, und ihre Herden den Blitzen.
49
Er lie√ü gegen sie los seines Zornes Glut, Wut und Grimm und Drangsal, eine Schar (Eig. Sendung) von Ungl√ľcksengeln.
50
Er bahnte seinem Zorne einen Weg, entzog nicht dem Tode ihre Seele und gab ihr Leben der Pest preis.
51
Und er schlug alle Erstgeburt in √Ągypten, die Erstlinge der Kraft in den Zelten Hams.
52
Und er lie√ü sein Volk wegziehen gleich Schafen, und leitete sie gleich einer Herde in der W√ľste;
53
Und er f√ľhrte sie sicher, so da√ü sie sich nicht f√ľrchteten; und ihre Feinde bedeckte das Meer.
54
Und er brachte sie zu der Grenze seines Heiligtums, (d. h. in sein heiliges Land) zu diesem Berge, den seine Rechte erworben.
55
Und er vertrieb Nationen vor ihnen, und verloste sie als Schnur des Erbteils (d. h. als zugemessenes Erbteil) und ließ in ihren Zelten wohnen die Stämme Israels.
56
Aber sie versuchten Gott, den Höchsten, und waren widerspenstig gegen ihn, und seine Zeugnisse bewahrten sie nicht.
57
Und sie wichen zur√ľck und handelten treulos wie ihre V√§ter; sie wandten sich um gleich einem tr√ľgerischen Bogen.
58
Und sie erbitterten ihn durch ihre Höhen und reizten ihn zur Eifersucht durch ihre geschnitzten Bilder.
59
Gott hörte es und ergrimmte, und er verachtete (O. verwarf) Israel sehr.
60
Und er verließ (O. gab auf) die Wohnung zu Silo, das Zelt, welches er unter den Menschen aufgeschlagen hatte.
61
Und er gab in die Gefangenschaft seine Kraft, und seine Herrlichkeit in die Hand des Bedrängers.
62
Und er gab sein Volk dem Schwerte preis, und gegen sein Erbteil ergrimmte er.
63
Seine J√ľnglinge fra√ü das Feuer, und seine Jungfrauen wurden nicht besungen; (d. h. in Hochzeitsliedern)
64
Seine Priester fielen durch das Schwert, und seine Witwen weinten nicht. (d. h. konnten keine Totenklage halten)
65
Da erwachte, gleich einem Schlafenden, der Herr, gleich einem Helden, der da jauchzt vom Wein;
66
Und er schlug seine Feinde von hinten, gab ihnen ewige Schmach.
67
Und er verwarf das Zelt Josephs, und den Stamm Ephraim erwählte er nicht;
68
Sondern er erwählte den Stamm Juda, den Berg Zion, den er geliebt hat.
69
Und er baute gleich H√∂hen sein Heiligtum, gleich der Erde, die er auf ewig gegr√ľndet hat.
70
Und er erw√§hlte David, seinen Knecht, und nahm ihn von den H√ľrden der Schafe;
71
hinter den Säugenden weg ließ er ihn kommen, um Jakob, sein Volk, zu weiden, und Israel, sein Erbteil.
72
Und er weidete sie nach der Lauterkeit seines Herzens, und mit der Geschicklichkeit seiner Hände leitete er sie.
   

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