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2.Samuel kapitel 12 - DE_historischeElberfelderBibel | Bibel-lesen.com

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  • Lukas 4-6  

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2.Samuel kapitel 12
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Und Jehova sandte Nathan zu David; und er kam zu ihm und sprach zu ihm: Zwei M├Ąnner waren in einer Stadt, der eine reich, und der andere arm.
2
Der Reiche hatte Kleinvieh und Rinder in gro├čer Menge.
3
Der Arme hatte aber gar nichts, als nur ein einziges kleines Lamm, (Eig. weibliches Lamm) das er gekauft hatte; und er n├Ąhrte es, und es wurde gro├č bei ihm, und mit seinen Kindern zugleich; es a├č von seinem Bissen und trank aus seinem Becher und schlief an seinem Busen, und es war ihm wie eine Tochter.
4
Da kam ein Reisender zu dem reichen Manne; und es dauerte ihn, von seinem Kleinvieh und von seinen Rindern zu nehmen, um es f├╝r den Wanderer zuzurichten, der zu ihm gekommen war, und er nahm das Lamm des armen Mannes und richtete es zu f├╝r den Mann, der zu ihm gekommen war.
5
Da entbrannte der Zorn Davids sehr wider den Mann, und er sprach zu Nathan: So wahr Jehova lebt, der Mann, der dieses getan hat, ist ein Kind des Todes;
6
und das Lamm soll er vierf├Ąltig erstatten, darum da├č er diese Sache getan, und weil er kein Mitleid gehabt hat!
7
Da sprach Nathan zu David: Du bist der Mann! So spricht Jehova, der Gott Israels: Ich habe dich zum K├Ânig ├╝ber Israel gesalbt, und ich habe dich aus der Hand Sauls errettet,
8
und ich habe dir das Haus deines Herrn gegeben und die Weiber deines Herrn in deinen Scho├č, und habe dir das Haus Israel und Juda gegeben; und wenn es zu wenig war, so h├Ątte ich dir noch dies und das hinzugef├╝gt.
9
Warum hast du das Wort Jehovas verachtet, indem du tatest, was ├╝bel ist in seinen Augen? Urija, den Hethiter, hast du mit dem Schwerte erschlagen, und sein Weib hast du dir zum Weibe genommen; ihn selbst hast du ja umgebracht durch das Schwert der Kinder Ammon.
10
Nun denn, so soll von deinem Hause das Schwert nicht weichen ewiglich, darum da├č du mich verachtet und das Weib Urijas, des Hethiters, genommen hast, da├č sie dir zum Weibe sei.
11
So spricht Jehova: Siehe, ich will aus deinem Hause Ungl├╝ck ├╝ber dich erwecken, und ich will deine Weiber vor deinen Augen nehmen und sie deinem N├Ąchsten geben, da├č er bei deinen Weibern liege vor den Augen dieser Sonne!
12
Denn du, du hast es im Verborgenen getan; ich aber, ich werde dieses tun vor ganz Israel und vor der Sonne!
13
Da sprach David zu Nathan: Ich habe gegen Jehova ges├╝ndigt. Und Nathan sprach zu David: So hat auch Jehova deine S├╝nde hinweggetan, (Eig. vor├╝bergehen lassen) du wirst nicht sterben.
14
Nur weil du den Feinden Jehovas durch diese Sache Anla├č zur L├Ąsterung gegeben hast, so soll auch der Sohn, der dir geboren ist, gewi├člich sterben.
15
Und Nathan ging nach seinem Hause. Und Jehova schlug das Kind, welches das Weib Urijas dem David geboren hatte, und es wurde todkrank.
16
Und David suchte Gott um des Knaben willen; und David fastete und ging hinein und lag ├╝ber Nacht auf der Erde.
17
Und die ├ältesten seines Hauses machten sich zu ihm auf, um ihn von der Erde aufzurichten; aber er wollte nicht und a├č kein Brot mit ihnen.
18
Und es geschah am siebten Tage, da starb das Kind. Und die Knechte Davids f├╝rchteten sich, ihm zu berichten, da├č das Kind tot sei; denn sie sprachen: Siehe, als das Kind noch am Leben war, haben wir zu ihm geredet, und er hat nicht auf unsere Stimme geh├Ârt; und wie sollen wir nun zu ihm sagen: Das Kind ist tot? Er w├╝rde etwas ├ťbles tun. (O. sich ein Leid antun)
19
Und David sah, da├č seine Knechte sich zufl├╝sterten; da merkte David, da├č das Kind tot war; und David sprach zu seinen Knechten: Ist das Kind tot? Und sie sprachen: Es ist tot.
20
Da stand David von der Erde auf und wusch und salbte sich und wechselte seine Kleider, und ging in das Haus Jehovas und betete an; und er kam in sein Haus und forderte, da├č man ihm Speise vorsetze, und er a├č.
21
Da sprachen seine Knechte zu ihm: Was ist das f├╝r ein Ding, das du tust? Als das Kind lebte, hast du um seinetwillen gefastet und geweint, und wie das Kind tot ist, stehst du auf und issest?
22
Und er sprach: Als das Kind noch lebte, habe ich gefastet und geweint, weil ich dachte: (Eig. sagte) Wer wei├č, ob Jehova mir nicht gn├Ądig sein wird, da├č das Kind am Leben bleibt?
23
Nun es aber tot ist, warum sollte ich denn fasten? Vermag ich es wieder zur├╝ckzubringen? Ich gehe zu ihm, aber es wird nicht zu mir zur├╝ckkehren.
24
Und David tr├Âstete Bathseba, sein Weib, und ging zu ihr ein und lag bei ihr. Und sie gebar einen Sohn, und er gab ihm den Namen Salomo. (H. Schelomo: der Friedliche)
25
Und Jehova liebte ihn. Und er sandte durch Nathan, den Propheten, und gab ihm den Namen Jedidjah, (Geliebter Jahs) um Jehovas willen.
26
Und (1. Chron. 20) Joab stritt wider Rabba der Kinder Ammon, und er nahm die K├Ânigsstadt ein.
27
Und Joab sandte Boten zu David und lie├č ihm sagen: Ich habe wider Rabba gestritten, habe auch die Wasserstadt (der Stadtteil, der am Flusse lag. Rabba lag n├Ąmlich an beiden Ufern des oberen Jabbok) eingenommen;
28
und nun versammle das ├╝brige Volk und belagere die Stadt und nimm sie ein, da├č nicht ich die Stadt einnehme, und sie nach meinem Namen genannt werde.
29
Da versammelte David alles Volk und zog nach Rabba, und er stritt wider dasselbe und nahm es ein.
30
Und er nahm die Krone ihres K├Ânigs von seinem Haupte; ihr Gewicht war ein Talent Gold, und Edelsteine waren daran; und sie kam auf das Haupt Davids. Und die Beute der Stadt brachte er hinaus in gro├čer Menge.
31
Und das Volk, das darin war, f├╝hrte er hinaus und legte es unter die S├Ąge und unter eiserne Dreschwagen und unter eiserne Beile, (O. Sensen) und lie├č sie durch einen Ziegelofen (And. l.: durch den Moloch) gehen. Und also tat er allen St├Ądten der Kinder Ammon. Und David und das ganze Volk kehrten nach Jerusalem zur├╝ck.
   

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