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1.Mose kapitel 43 - DE_historischeElberfelderBibel | Bibel-lesen.com

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  • Lukas 13-15  

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1.Mose kapitel 43
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Kapitel
Kommentar
1
Und die Hungersnot war schwer im Lande.
2
Und es geschah, als sie das Getreide aufgezehrt hatten, das sie aus Ägypten gebracht, da sprach ihr Vater zu ihnen: Ziehet wiederum hin, kaufet uns ein wenig Speise.
3
Und Juda sprach zu ihm und sagte: Der Mann hat uns ernstlich bezeugt und gesagt: Ihr sollt mein Angesicht nicht sehen, es sei denn euer Bruder bei euch.
4
Wenn du unseren Bruder mit uns senden willst, so wollen wir hinabziehen und dir Speise kaufen;
5
wenn du ihn aber nicht sendest, so werden wir nicht hinabziehen; denn der Mann hat zu uns gesagt: Ihr sollt mein Angesicht nicht sehen, es sei denn euer Bruder bei euch.
6
Da sprach Israel: Warum habt ihr mir das Leid angetan, dem Manne kundzutun, da├č ihr noch einen Bruder habt?
7
Und sie sprachen: Der Mann erkundigte sich genau nach uns und unserer Verwandtschaft und sprach: Lebt euer Vater noch? Habt ihr noch einen Bruder? und wir taten es ihm kund nach diesen Worten. Konnten wir denn wissen, da├č er sagen w├╝rde: Bringet euren Bruder herab?
8
Und Juda sprach zu Israel, seinem Vater: Sende den Knaben mit mir, und wir wollen uns aufmachen und ziehen, da├č wir leben und nicht sterben, sowohl wir als du, als auch unsere Kinder. (O. Kindlein; so ├Âfters)
9
Ich will B├╝rge f├╝r ihn sein, von meiner Hand sollst du ihn fordern; wenn ich ihn nicht zu dir bringe und ihn vor dein Angesicht stelle, so will ich alle Tage gegen dich ges├╝ndigt haben;
10
denn h├Ątten wir nicht gez├Âgert, gewi├č, wir w├Ąren jetzt schon zweimal zur├╝ckgekehrt.
11
Und Israel, ihr Vater, sprach zu ihnen: Wenn es denn also ist, so tut dieses: Nehmet von dem Besten (And. ├╝b.: dem Ertrag) des Landes in eure Gef├Ą├če und bringet dem Manne ein Geschenk hinab: ein wenig Balsam und ein wenig Traubenhonig, Tragant und Ladanum, Pistazien und Mandeln.
12
Und nehmet doppeltes Geld in eure Hand, und bringet das Geld, das euch oben in euren S├Ącken wieder geworden ist, in eurer Hand zur├╝ck; vielleicht ist es ein Irrtum.
13
Und nehmet euren Bruder und machet euch auf, kehret zu dem Manne zur├╝ck.
14
Und Gott, (El) der Allm├Ąchtige, gebe euch Barmherzigkeit vor dem Manne, da├č er euch euren anderen Bruder und Benjamin loslasse. Und ich, wenn ich der Kinder beraubt bin, so bin ich der Kinder beraubt!
15
Da nahmen die M├Ąnner dieses Geschenk und nahmen doppeltes Geld in ihre Hand und Benjamin, und machten sich auf und zogen nach ├ägypten hinab. Und sie traten vor Joseph.
16
Und als Joseph den Benjamin bei ihnen sah, sprach er zu dem, der ├╝ber sein Haus war: F├╝hre die M├Ąnner ins Haus und schlachte Schlachtvieh und richte zu; denn die M├Ąnner sollen mit mir zu Mittag essen.
17
Und der Mann tat, wie Joseph gesagt hatte; und der Mann f├╝hrte die M├Ąnner in das Haus Josephs.
18
Da f├╝rchteten sich die M├Ąnner, da├č sie in das Haus Josephs gef├╝hrt wurden, und sprachen: Um des Geldes willen, das im Anfang wieder in unsere S├Ącke gekommen ist, werden wir hineingef├╝hrt, da├č man ├╝ber uns herst├╝rze und ├╝ber uns herfalle und uns zu Knechten nehme, samt unseren Eseln.
19
Und sie traten zu dem Manne, der ├╝ber das Haus Josephs war, und redeten zu ihm am Eingang des Hauses
20
und sprachen: Bitte, mein Herr! Wir sind im Anfang herabgezogen, um Speise zu kaufen.
21
Und es geschah, als wir in die Herberge kamen und unsere S├Ącke ├Âffneten, siehe, da war eines jeden Geld oben in seinem Sacke, unser Geld nach seinem Gewicht; und wir haben es in unserer Hand zur├╝ckgebracht.
22
Und anderes Geld haben wir in unserer Hand herabgebracht, um Speise zu kaufen. Wir wissen nicht, wer unser Geld in unsere S├Ącke gelegt hat.
23
Und er sprach: Friede euch! F├╝rchtet euch nicht! Euer Gott und der Gott eures Vaters hat euch einen Schatz in eure S├Ącke gegeben; euer Geld ist mir zugekommen. Und er f├╝hrte Simeon zu ihnen heraus.
24
Und der Mann f├╝hrte die M├Ąnner in das Haus Josephs und gab ihnen Wasser, und sie wuschen ihre F├╝├če; und er gab ihren Eseln Futter.
25
Und sie bereiteten das Geschenk zu, bis Joseph am Mittag kam; denn sie hatten geh├Ârt, da├č sie daselbst essen sollten.
26
Als Joseph nach Hause kam, da brachten sie ihm das Geschenk, das in ihrer Hand war, ins Haus und beugten sich vor ihm nieder zur Erde.
27
Und er fragte nach ihrem Wohlergehen und sprach: Geht es eurem Vater wohl, dem Greise, von dem ihr sprachet? Lebt er noch?
28
Da sprachen sie: Es geht deinem Knechte, unserem Vater, wohl; er lebt noch. Und sie verneigten sich und beugten sich nieder.
29
Und er erhob seine Augen und sah seinen Bruder Benjamin, den Sohn seiner Mutter, und sprach: Ist das euer j├╝ngster Bruder, von dem ihr zu mir sprachet? Und er sprach: Gott sei dir gn├Ądig, mein Sohn!
30
Und Joseph eilte (denn sein Innerstes wurde erregt ├╝ber seinen Bruder) und suchte einen Ort, (O. viell.: und es dr├Ąngte ihn) um zu weinen, und er ging in das innere Gemach und weinte daselbst.
31
Und er wusch sein Angesicht und kam heraus und bezwang sich und sprach: Traget Speise auf!
32
Und man trug f├╝r ihn besonders auf und f├╝r sie besonders und f├╝r die ├ägypter, die mit ihm a├čen, besonders; denn die ├ägypter d├╝rfen nicht mit den Hebr├Ąern essen, denn das ist den ├ägyptern ein Greuel.
33
Und sie a├čen vor ihm, der Erstgeborene nach seiner Erstgeburt und der J├╝ngste nach seiner Jugend; und die M├Ąnner sahen einander staunend an.
34
Und man trug Ehrengerichte (O. Gastgeschenke. Vergl. 2. Sam. 11,8) von ihm zu ihnen; und das Ehrengericht Benjamins war f├╝nfmal gr├Â├čer als die Ehrengerichte von ihnen allen. Und sie tranken und tranken sich fr├Âhlich mit ihm.
   

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