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1.Mose kapitel 19 - DE_historischeElberfelderBibel | Bibel-lesen.com

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  • Lukas 19-21  

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1.Mose kapitel 19
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Und die beiden Engel kamen am Abend nach Sodom; und Lot sa├č im Tore Sodoms. Und als Lot sie sah, stand er auf, ihnen entgegen, und beugte sich nieder, mit dem Angesicht zur Erde;
2
und er sprach: Ach siehe, meine Herren! Kehret doch ein in das Haus eures Knechtes und ├╝bernachtet und waschet eure F├╝├če; und ihr machet euch fr├╝h auf und gehet eures Weges. Aber sie sprachen: Nein, sondern wir wollen auf dem Platze (der Marktplatz am Stadttor. O. auf der Stra├če) ├╝bernachten.
3
Und er drang sehr in sie; und sie kehrten bei ihm ein und kamen in sein Haus. Und er machte ihnen ein Mahl, und er backte unges├Ąuerte Kuchen, und sie a├čen.
4
Noch hatten sie sich nicht niedergelegt, da umringten die M├Ąnner der Stadt, die M├Ąnner von Sodom, das Haus, vom J├╝ngling bis zum Greise, das ganze Volk insgesamt.
5
Und sie riefen Lot und sprachen zu ihm: Wo sind die M├Ąnner, die diese Nacht zu dir gekommen sind? F├╝hre sie zu uns heraus, da├č wir sie erkennen!
6
Und Lot trat zu ihnen hinaus an den Eingang und schlo├č die T├╝r hinter sich zu;
7
und er sprach: Tut doch nicht ├╝bel, meine Br├╝der!
8
Siehe doch, ich habe zwei T├Âchter, die keinen Mann erkannt haben; la├čt mich sie doch zu euch herausbringen, und tut ihnen, wie es gut ist in euren Augen; allein diesen M├Ąnnern tut nichts, da sie nun einmal (denn darum sind sie) unter den Schatten meines Daches gekommen sind.
9
Aber sie sprachen: Zur├╝ck da! Und sie sprachen: Der eine da ist gekommen, als Fremdling hier zu weilen, und will den Richter machen? Nun, wir wollen dir ├Ąrger tun als jenen. Und sie drangen hart ein auf den Mann, auf Lot, und traten herzu, die T├╝r zu erbrechen.
10
Und die M├Ąnner streckten ihre Hand aus und brachten Lot zu sich herein ins Haus und verschlossen die T├╝r.
11
Und die M├Ąnner, die am Eingang des Hauses waren, schlugen sie mit Blindheit, vom kleinsten bis zum gr├Â├čten; und sie wurden m├╝de, den Eingang zu finden.
12
Und die M├Ąnner sprachen zu Lot: Wen du noch hier hast, einen Eidam und deine S├Âhne und deine T├Âchter und wen irgend du in der Stadt hast, f├╝hre hinaus aus diesem Orte!
13
Denn wir wollen diesen Ort verderben, weil ihr (d. h. der Einwohner) Geschrei gro├č geworden ist vor Jehova; und Jehova hat uns gesandt, die Stadt zu verderben.
14
Und Lot ging hinaus und redete zu seinen Schwiegers├Âhnen, die seine T├Âchter genommen hatten, und sprach: Machet euch auf, gehet aus diesem Orte; denn Jehova will die Stadt (W. sie) verderben. Aber er war in den Augen seiner Schwiegers├Âhne wie einer, der Scherz treibt.
15
Und sowie die Morgenr├Âte aufging, da drangen die Engel in Lot und sprachen: Mache dich auf, nimm dein Weib und deine zwei T├Âchter, die vorhanden sind, damit du nicht weggerafft werdest in der Ungerechtigkeit (O. Strafe) der Stadt!
16
Und als er z├Âgerte, ergriffen die M├Ąnner seine Hand und die Hand seines Weibes und die Hand seiner zwei T├Âchter, weil Jehova sich seiner erbarmte, (Eig. ihn verschonte) und f├╝hrten ihn hinaus und lie├čen ihn au├čerhalb der Stadt.
17
Und es geschah, als sie sie hinausgef├╝hrt hatten ins Freie, da sprach er: Rette dich um deines Lebens willen; sieh nicht hinter dich, und bleibe nicht stehen in der ganzen Ebene; (Eig. in dem ganzen Kreise (des Jordan); ebenso v 25. 28. 29) rette dich auf das Gebirge, damit du nicht weggerafft werdest!
18
Und Lot sprach zu ihnen: Nicht doch, Herr!
19
Siehe doch, dein Knecht hat Gnade gefunden in deinen Augen, und du hast deine G├╝te gro├č gemacht, die du an mir erwiesen hast, meine Seele am Leben zu erhalten; aber ich kann mich nicht auf das Gebirge retten, es m├Âchte mich das Ungl├╝ck erhaschen, da├č ich st├╝rbe.
20
Siehe doch, diese Stadt ist nahe, um dahin zu fliehen, und sie ist klein; la├č mich doch dahin mich retten (ist sie nicht klein?), damit meine Seele am Leben bleibe.
21
Und er sprach zu ihm: Siehe, auch in diesem St├╝cke habe ich dich angesehen, da├č ich die Stadt nicht umkehre, von der du geredet hast.
22
Eile, rette dich dorthin; denn ich kann nichts tun, bis du dorthin gekommen bist. Daher hat man der Stadt den Namen Zoar (Kleinheit) gegeben.
23
Die Sonne ging auf ├╝ber der Erde, als Lot in Zoar ankam.
24
Und Jehova lie├č auf Sodom und auf Gomorra Schwefel und Feuer regnen von Jehova aus dem Himmel;
25
und er kehrte diese St├Ądte um und die ganze Ebene und alle Bewohner der St├Ądte und das Gew├Ąchs des Erdbodens.
26
Und sein Weib sah sich hinter ihm um und ward zu einer Salzs├Ąule.
27
Und Abraham machte sich des Morgens fr├╝h auf an den Ort, wo er vor Jehova gestanden hatte;
28
Und er blickte hin nach Sodom und Gomorra und nach dem ganzen Lande der Ebene; und er sah: und siehe, ein Rauch stieg auf von der Erde, (O. vom Lande) wie der Rauch eines Schmelzofens.
29
Und es geschah, als Gott die St├Ądte der Ebene verderbte, da gedachte Gott des Abraham und entsandte Lot mitten aus der Umkehrung, als er die St├Ądte umkehrte, in welchen Lot gewohnt hatte.
30
Und Lot zog hinauf von Zoar und wohnte im Gebirge, und seine beiden T├Âchter mit ihm; denn er f├╝rchtete sich, in Zoar zu wohnen. Und er wohnte in einer H├Âhle, er und seine beiden T├Âchter.
31
Und die Erstgeborene sprach zu der J├╝ngeren: Unser Vater ist alt, und kein Mann ist im Lande, um zu uns einzugehen nach der Weise aller Welt.
32
Komm, la├č uns unserem Vater Wein zu trinken geben und bei ihm liegen, damit wir von unserem Vater Samen am Leben erhalten. (O. ins Leben rufen)
33
Und sie gaben ihrem Vater Wein zu trinken in selbiger Nacht, und die Erstgeborene ging hinein und lag bei ihrem Vater; und er wu├čte weder um ihr Niederlegen noch um ihr Aufstehen.
34
Und es geschah am Morgen, da sprach die Erstgeborene zu der J├╝ngeren: Siehe, ich habe gestern Nacht bei meinem Vater gelegen; la├č uns ihm auch diese Nacht Wein zu trinken geben, und gehe hinein, liege bei ihm, damit wir von unserem Vater Samen am Leben erhalten. (O. ins Leben rufen)
35
Und sie gaben auch in selbiger Nacht ihrem Vater Wein zu trinken, und die J├╝ngere stand auf und lag bei ihm; und er wu├čte weder um ihr Niederlegen noch um ihr Aufstehen.
36
Und die beiden T├Âchter Lots wurden schwanger von ihrem Vater.
37
Und die Erstgeborene gebar einen Sohn, und sie gab ihm den Namen Moab; (d. h. vom Vater) dieser ist der Vater der Moabiter (W. Moabs) bis auf diesen Tag.
38
Und die J├╝ngere, auch sie gebar einen Sohn, und sie gab ihm den Namen Ben Ammi; (Sohn meines Volkes) dieser ist der Vater der Kinder Ammon bis auf diesen Tag.
   

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