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HebrÀer kapitel 12 - DE_Pattlochbibel2teRev | Bibel-lesen.com

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  • Johannes 10-12  

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HebrÀer kapitel 12
Buch
Kapitel
Kommentar
1
So laßt denn auch uns, von einer so großen Wolke von Zeugen umgeben, abwerfen alle hemmende Last und die Bestrickung der SĂŒnde und laßt mit Ausdauer uns laufen auf der vor uns liegenden Rennbahn.
2
Dabei wollen wir aufblicken zu Jesus, dem BegrĂŒnder und Vollender des Glaubens, der angesichts der vor ihm liegenden Freude das Kreuz erduldete, ohne der Schmach zu achten, und zur Rechten des Thrones Gottes sich gesetzt hat (Ps 110,1).
3
Ja, betrachtet ihn, der solchen Widerspruch von den SĂŒndern gegen sich erduldete, damit ihr nicht erschlafft in eurer Seele und den Mut nicht sinken lasset.
4
Noch habt ihr nicht bis aufs Blut widerstanden im Kampf wider die SĂŒnde
5
und habt die Mahnung vergessen, die an euch als die Söhne ergeht: "Mein Sohn, achte nicht gering die ZĂŒchtigung des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm gestraft wirst;
6
denn wen der Herr lieb hat, den zĂŒchtigt er; er schlĂ€gt jeden Sohn, den er annimmt" (Spr 3,11f).
7
Haltet aus unter der ZĂŒchtigung! Gott verfĂ€hrt mit euch als seinen Söhnen; denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht zĂŒchtigt?
8
WĂ€ret ihr frei von ZĂŒchtigung, wie sie alle anderen erfahren haben, wĂ€ret ihr nicht vollgĂŒltige und echte Söhne.
9
Ferner: an unseren leiblichen VĂ€tern hatten wir Erzieher, denen wir in Ehrfurcht uns beugten; sollten wir da nicht viel mehr dem Vater der Geister uns unterwerfen, damit wir leben?
10
Jene zĂŒchtigten uns fĂŒr kurze Zeit nach ihrem GutdĂŒnken; er aber tut es zu unserem Besten, damit wir teilhaben an seiner Heiligkeit.
11
Jede ZĂŒchtigung bedeutet fĂŒr den Augenblick nicht Freude, sondern Schmerz; spĂ€ter aber bringt sie denen, die durch sie geschult worden sind, als Entgelt eine heilbringende Frucht: die Gerechtigkeit.
12
Darum "richtet wieder auf die erschlafften HĂ€nde und die wankenden Knie" (Is 35,3)
13
und macht gerade Wege euren FĂŒĂŸen, damit, was gelĂ€hmt ist, sich nicht verrenke, sondern geheilt werde.
14
Trachtet nach Frieden mit allen und nach Heiligung, ohne die niemand den Herrn schauen wird!
15
Seht zu, daß kener um die Gnade Gottes komme, daß "kein Giftkraut aufwachse und Schaden stifte" (5Mos 29,17) und dadurch die vielen verdorben werden,
16
daß keiner zuchtlos sei oder niedrig gesinnt wie Esau, der um ein einziges Gericht "sein Erstgeburtsrecht dahingab" (1Mos 25,33).
17
Ihr wißt ja: als er nachher den Segen erhalten wollte, wurde er abgewiesen; denn er fand keinen Weg zur Umstimmung, wenn er sie auch unter TrĂ€nen herbeizufĂŒhren suchte.
18
Ihr seid ja nicht hingetreten zu einem Berg, den man mit HĂ€nden berĂŒhren kann, nicht zu einem lodernden Feuer, zu dunklem Gewölk und Wettersturm,
19
zum Schall der Posaune und zu dröhnender Stimme, bei der jene, die sie hörten, baten, es möge nicht lÀnger das Wort an sie ergehen (2Mos 19,12-18; 5Mos 9,9f).
20
Sie ertrugen nĂ€mlich nicht die Weisung: "Wenn auch nur ein Tier den Berg berĂŒhrt, soll es gesteinigt werden" (2Mos 19,13).
21
Ja, so furchtbar war die Erscheinung, daß Moses sprach: "Ich bin voll Furcht und Zittern" (5Mos 9,19).
22
Ihr seid vielmehr hingetreten zum Berge Sion, zur Stadt des lebendigen Gottes, zum himmlischen Jerusalem, zu ungezÀhlten Engeln, zum Freudenfest,
23
zur Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel eingetragen sind, zu Gott, dem Richter aller, zu den Geistern der vollendeten Gerechten
24
und zu Jesus, dem Mittler des neuen Bundes, und zum Blute der Besprengung, das wirksamer redet als das Blut Abels.
25
Seht zu, daß ihr den Redenden nicht abweist; sind nĂ€mlich jene nicht entkommen, als sie den abwiesen, der auf Erden sich kundgab, werden wir es noch weniger, wenn wir uns abwenden von ihm, der vom Himmel her zu uns spricht.
26
Seine Stimme erschĂŒtterte damals die Erde; jetzt aber lautet die Vorhersage: "Noch einmal, und ich will nicht nur die Erde, sondern auch den Himmel erschĂŒttern" (Agg 2,6).
27
Das Wort "noch einmal" zeigt an, daß das, was erschĂŒttert wird, verĂ€ndert wird als etwas Geschaffenes, damit bestehen bleibe, was nicht zu erschĂŒttern ist.
28
Da wir ein unerschĂŒtterliches Reich empfangen, laßt uns von Dank erfĂŒllt sein, mit dem wir Gott dienen in wohlgefĂ€lliger Weise, voll Furcht und Scheu!
29
"Denn auch "unser Gott ist ein verzehrendes Feuer" (5Mos 4,24).
   

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