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5.Mose kapitel 21 - DE_Pattlochbibel2teRev | Bibel-lesen.com

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  • Johannes 7-9  

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5.Mose kapitel 21
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1
Findet sich etwa in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir zum Besitztum ├╝bergibt, ein auf dem Feld Erschlagener, ohne da├č man wei├č, wer der M├Ârder war,
2
so sollen deine ├ältesten und Richter hingehen und die Entfernung bis zu den St├Ądten abmessen, die rings um den Erschlagenen liegen.
3
Hat man dann die Stadt, die dem Erschlagenen am n├Ąchsten liegt, herausgefunden, so sollen die ├ältesten dieser Stadt sich eine junge Kuh besorgen, mit der noch nicht gearbeitet wurde, die noch nicht in einem Joch gezogen hat.
4
Dann sollen die ├ältesten jener Stadt die junge Kuh zu einem nie versiegenden Bach hinf├╝hren, wo der Boden noch nicht bearbeitet und bes├Ąt wurde. Dort sollen sie der jungen Kuh am Bach das Genick brechen.
5
Danach m├Âgen die Priester, die S├Âhne Levis, sich nahen; denn sie hat der Herr dein Gott, erw├Ąhlt, ihm zu dienen und im Namen des Herrn zu segnen; auf ihren Ausspruch hin wird ├╝ber jeden Streitfall und jede Gewalttat entschieden.
6
Alle ├ältesten jener Stadt aber, die in n├Ąchster N├Ąhe des Erschlagenen wohnen, sollen ├╝ber der jungen Kuh, der am Bach das Genick gebrochen ward, ihre H├Ąnde waschen.
7
Sie sollen laut bezeugen: "Unsere H├Ąnde haben dieses Blut nicht vergossen, unsere Augen haben es nicht gesehen!
8
Schaffe S├╝hne, o Herr, deinem Volke Israel, das du erl├Âst hast, lege deinem Volke Israel nicht die Schuld f├╝r unschuldig vergossenes Blut auf!" Dann werden sie von Blutschuld frei.
9
Du aber tilgst so aus deiner Mitte das unschuldig vergossene Blut. Es wird dir wohlergehen, wenn du tust, was in des Herrn Augen recht ist.
10
Wenn du in den Krieg ziehst gegen deinen Feind, und der Herr gibt ihn in deine Gewalt, so da├č du Gefangene machst,
11
und du erblickst nun unter den Gefangenen eine sch├Âne Frau, wirst von Liebe zu ihr ergriffen und willst sie zum Weibe nehmen,
12
so f├╝hre sie hinein in dein Haus, da├č sie ihr Haupt schere, sich die Fingern├Ągel schneide
13
und ihre Gefangenentracht ablege. Sie bleibe in deinem Hause und betrauere ihren Vater und ihre Mutter einen Monat lang. Alsdann kannst du zu ihr eingehen und sie heiraten, da├č sie deine Frau sei.
14
Findest du aber an ihr kein Wohlgefallen mehr, so sollst du sie freilassen; keinesfalls darfst du sie um Geld verkaufen. Benimm dich nicht grob gegen sie, da du sie ja geschw├Ącht hast.
15
Hat ein Mann zwei Frauen, die eine wird geliebt, die andere zur├╝ckgesetzt, beide aber, die geliebte wie die zur├╝ckgesetzte, haben ihm S├Âhne geboren, der Erstgeborene aber stammt von der zur├╝ckgesetzten,
16
so darf er, wenn er seinen S├Âhnen seinen Besitz als Erbe ├╝bergibt, den Sohn der geliebten Frau nicht auf Kosten des Sohnes der ungeliebten als Erstgeborenen behandeln.
17
Er hat vielmehr den wirklich Erstgeborenen, den Sohn der zur├╝ckgesetzten Frau, anzuerkennen und ihm zwei Anteile von seinem Eigentum zu geben. Denn er ist der Erstling seiner Kraft, ihm geb├╝hrt das Erstgeburtsrecht.
18
Hat jemand einen st├Ârrischen und widerspenstigen Sohn, der seines Vaters oder seiner Mutter Mahnungen nicht befolgen will und ihnen auch nach der Z├╝chtigung nicht gehorcht,
19
dann sollen ihn seine Eltern ergreifen und ihn vor die Stadt├Ąltesten zum Gerichtstor seines Ortes bringen.
20
Sie sollen zu den ├ältesten seiner Stadt sagen: Unser Sohn ist st├Ârrisch und widerspenstig, auf unsere Mahnungen will er nicht h├Âren, er ist leichtfertig und dem Trunk ergeben.
21
Dann sollen alle M├Ąnner seiner Heimatstadt ihn zu Tode steinigen. So sollst du das B├Âse aus deiner Mitte wegschaffen. Ganz Israel soll es vernehmen und sich f├╝rchten.
22
Wird jemand f├╝r ein todesw├╝rdiges Verbrechen hingerichtet, und man h├Ąngt ihn an einem Pfahle auf,
23
dann soll sein Leichnam nicht ├╝ber Nacht an dem Pfahl h├Ąngenbleiben, sondern man begrabe ihn noch am gleichen Tage; denn von Gott verflucht ist ein Aufgeh├Ąngter; du aber sollst dein Land, das der Herr, dein Gott, dir zum Erbanteil verleihen wird, nicht verunreinigen.
   

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