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1.Korinther kapitel 9 - DE_Pattlochbibel2teRev | Bibel-lesen.com

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  • Johannes 10-12  

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1.Korinther kapitel 9
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Bin ich nicht frei? Bin ich nicht Apostel? Habe ich nicht Jesus, unseren Herrn, gesehen? Seid nicht ihr mein Werk im Herrn?
2
Bin ich auch f├╝r andere nicht Apostel, so doch f├╝r euch; denn das Siegel meines Apostelamtes seid ihr im Herrn.
3
Dies ist meine Verteidigung vor denen, die mich zur Rede stellen.
4
Haben wir nicht das Recht auf Essen und Trinken?
5
Haben wir nicht das Recht, eine Schwester, eine Frau, mitzuf├╝hren, wie auch die ├╝brigen Apostel und die Br├╝der des Herrn und wie Kephas?
6
Oder haben nur ich und Barnabas nicht das Recht, die Handarbeit beiseite zu lassen?
7
Wer leistet je Kriegsdienst auf eigene Kosten? Wer pflanzt einen Weinberg und genie├čt nicht von seiner Furcht? Wer weidet eine Herde und n├Ąhrt sich nicht von der Milch der Herde?
8
Sage ich das nur als menschliche Meinung? Oder sagt dies nicht auch das Gesetz?
9
Es steht doch im Gesetz des Moses geschrieben: "Du sollst dem dreschenden Ochsen das Maul nicht verbinden" (5Mos 25,4). Geht es denn Gott um die Ochsen?
10
Oder sagt er es nicht gerade unsertwegen? Ja, unsertwegen steht es geschrieben; denn in Hoffnung soll der Pfl├╝ger pfl├╝gen, und der Drescher soll arbeiten in der Hoffnung auf seinen Ertrag.
11
Wenn wir f├╝r euch das Geistige s├Ąten, ist es da etwas Gro├čes, wenn wir Dinge f├╝r den Leib von euch ernten?
12
Wenn andere dieses Recht ├╝ber euch genie├čen, d├╝rfen wir es da nicht viel mehr? Doch wir machten nicht Gebrauch von diesem Recht, sondern nehmen alles auf uns, damit wir nicht zum Hindernis werden f├╝r das Evangelium Christi.
13
Wi├čt ihr nicht, da├č die im Heiligtum T├Ątigen vom Heiligtum auch essen und da├č die dem Altar Dienenden vom Altar ihren Anteil empfangen?
14
So hat auch der Herr verordnet, da├č die Verk├╝nder des Evangeliums vom Evangelium leben.
15
Ich aber machte von all dem keinen Gebrauch. Doch schreibe ich dies nicht deswegen, damit es mir nun zuteil werde; denn lieber wollte ich sterben, als da├č jemand meinen Ruhm zunichte mache.
16
Da├č ich n├Ąmlich das Evangelium verk├╝nde, gereicht mir nicht zum Ruhm, denn als zwingende Pflicht liegt es auf mir; denn wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verk├╝nde!
17
Wenn ich n├Ąmlich freiwillig dies tue, so habe ich Verdienst; tue ich es aber unfreiwillig, dann bin ich eben mit einem Amte betraut.
18
Was ist nun mein Verdienst? Dies, da├č ich das Evangelium verk├╝nde ohne Entgelt und nicht Gebrauch mache von meinem Recht am Evangelium.
19
Denn obwohl ich unabh├Ąngig bin von allen, machte ich mich doch zum Knechte aller, um recht viele zu gewinnen.
20
Den Juden wurde ich wie ein Jude, um Juden zu gewinnen. Denen unter dem Gesetz wurde ich wie einer unter dem Gesetz - obwohl ich selber nicht unter dem Gesetze stehe -, um die unter dem Gesetz zu gewinnen.
21
Den Gesetzlosen wurde ich wie ein Gesetzloser - obwohl ich nicht gesetzlos bin vor Gott, sondern unter dem Gesetz Christi stehe -, um die Gesetzlosen zu gewinnen.
22
Den Schwachen wurde ich ein Schwacher, um die Schwachen zu gewinnen. Allen bin ich alles geworden, um auf jede Weise einige zu retten.
23
Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, damit ich teilhabe an ihm.
24
Wi├čt ihr nicht, da├č die L├Ąufer in der Rennbahn zwar alle laufen, jedoch nur einer den Preis erlangt? Laufet so, da├č ihr ihn erhaltet.
25
Jeder, der im Wettkampf steht, enth├Ąlt sich von allem. Diese tun es, um einen verg├Ąnglichen Kranz zu empfangen, wir aber um eines unverg├Ąnglichen willen.
26
Ich nun, ich laufe so, nicht wie einer, der ins Ungewisse rennt; ich f├╝hre den Faustschlag nicht wie einer, der Lufthiebe versetzt,
27
sondern ich z├╝chtige meinen Leib und mache ihn gef├╝gig, damit ich nicht etwa, indes ich anderen predige, selber die Probe nicht bestehe.
   

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