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Apostelgeschichte kapitel 9 - DE_Pattlochbibel2teRev | Bibel-lesen.com

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  • Lukas 19-21  

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Apostelgeschichte kapitel 9
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Saulus aber, noch entbrannt von Wut und Mordgier gegen die J├╝nger des Herrn, ging zum Hohenpriester
2
und erbat sich von ihm Briefe nach Damaskus an die Synagogen, damit er, falls er Anh├Ąnger dieses Weges, ob M├Ąnner oder Frauen, f├Ąnde, sie als Gefangene nach Jerusalem br├Ąchte.
3
Als er auf dem Wege war und sich Damaskus n├Ąherte, geschah es, da umstrahlte ihn pl├Âtzlich ein Licht vom Himmel;
4
er st├╝rzte zu Boden und h├Ârte eine Stimme, die zu ihm sprach: "Saul, Saul, warum verfolgst du mich?"
5
Er sagte: "Wer bist du, Herr?" Und jener: "Ich bin Jesus, den du verfolgst. [Es ist hart f├╝r dich, gegen den Stachel auszuschlagen."
6
Zitternd und staunend sagte er: "Herr, was willst du, das ich tun soll?" Und der Herr sprach zu ihm: "] Steh auf und geh in die Stadt, und es wird dir gesagt werden, was du tun sollst."
7
Die M├Ąnner aber, die ihn auf dem Weg begleiteten, standen sprachlos da; sie h├Ârten zwar die Stimme, erblickten aber niemand.
8
Saulus erhob sich von der Erde; doch als sich seine Augen ├Âffneten, sah er nichts. Da nahmen sie ihn bei der Hand und f├╝hrten ihn nach Damaskus hinein.
9
Drei Tage lang konnte er nicht sehen und a├č und trank nicht.
10
Es war nun zu Damaskus ein J├╝nger namens Ananias, und zu diesem sprach der Herr in einem Gesicht: "Ananias!" Er antwortete: "Hier bin ich, Herr!"
11
Der Herr sprach zu ihm: "Steh auf und geh in die Stra├če, die man die "Gerade" nennt, und frage im Hause des Judas nach einem Mann aus Tarsus mit Namen Saulus; denn siehe, er betet."
12
Und er sah in einem Gesicht einen Mann namens Ananias eintreten und ihm die H├Ąnde auflegen, damit er wieder sehe.
13
Ananias aber antwortete: "Herr, ich habe von vielen ├╝ber diesen Mann geh├Ârt, was er an B├Âsem deinen Heiligen antat in Jerusalem.
14
Und auch hier hat er Vollmacht von den Hohenpriestern, alle in Fesseln zu legen, die deinen Namen anrufen."
15
Der Herr aber sprach zu ihm: "Geh hin; denn ein auserw├Ąhltes Werkzeug ist er mir, um meinen Namen vor V├Âlker und K├Ânige zu tragen und vor die S├Âhne Israels;
16
denn ich werde ihm zeigen, was er alles um meines Namens willen leiden mu├č."
17
Da ging Ananias hin, trat in das Haus, legte die H├Ąnde auf ihn und sprach: "Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir auf dem Wege, den du kamst, erschienen ist, damit du wieder sehend werdest und erf├╝llt mit Heiligem Geist."
18
Sogleich fiel es wie Schuppen von seinen Augen, und er konnte wieder sehen, stand auf und wurde getauft.
19
Und er nahm Speise zu sich und kam wieder zu Kr├Ąften.
20
Wohlan, steh auf, geh hinab und zieh ohne jedes Bedenken mit ihnen; denn ich habe sie gesandt."
21
Es staunten alle, die es h├Ârten, und sagten: "Ist das nicht jener, der in Jerusalem alle, die diesen Namen anrufen, ausrotten wollte und hierher gekommen ist, um sie gefesselt zu den Hohenpriestern zu f├╝hren?"
22
Saulus aber trat immer kraftvoller auf und brachte die in Damaskus lebenden Juden in Verwirrung, indem er behauptete, da├č dieser der Messias sei.
23
Nach Verlauf einer Reihe von Tagen fa├čten die Juden den Plan, ihn zu t├Âten;
24
Saulus aber erfuhr ihren Anschlag. Tag und Nacht bewachte man nun auch die Tore, um ihn vernichten zu k├Ânnen.
25
Da nahmen ihn die J├╝nger und brachten ihn nachts ├╝ber die Mauer hinab, indem sie ihn in einem Korb hinunterlie├čen.
26
Als er nach Jerusalem kam, suchte er sich den J├╝ngern anzuschlie├čen; doch alle f├╝rchteten ihn, da sie nicht glaubten, da├č er ein J├╝nger sei.
27
Barnabas aber nahm sich seiner an, f├╝hrte ihn zu den Aposteln und erz├Ąhlte ihnen, wie er auf dem Wege den Herrn gesehen und da├č dieser mit ihm geredet habe, und wie er in Damaskus freim├╝tig aufgetreten sei im Namen Jesu.
28
Und er ging mit ihnen in Jerusalem ein und aus und lehrte freim├╝tig im Namen des Herrn.
29
Er sprach auch zu den Hellenisten und setzte sich mit ihnen auseinander; die aber suchten ihn aus dem Wege zu r├Ąumen.
30
Als die Br├╝der davon erfuhren, brachten sie ihn nach C├Ąsarea hinab und lie├čen ihn von da nach Tarsus ziehen.
31
Die Kirche hatte nun Frieden in ganz Jud├Ąa, Galil├Ąa und Samaria. Sie baute sich auf, wandelte in der Furcht des Herrn und nahm zu unter dem Beistand des Heiligen Geistes.
32
Da geschah es, da├č Petrus auf seiner Wanderung durchs ganze Land auch zu den Heiligen kam, die in Lydda wohnten.
33
Dort fand er einen Mann namens ├äneas, der seit acht Jahren zu Bette lag; er war gel├Ąhmt.
34
Petrus sagte zu ihm: "Äneas, Jesus Christus macht dich gesund; steh auf und richte dir selbst dein Bett!"Und sogleich stand er auf.
35
Alle Bewohner von Lydda und von Saron sahen ihn, und sie bekehrten sich zum Herrn.
36
In Joppe war eine J├╝ngerin mit Namen Tabitha, ├╝bersetzt lautet ihr Name Dorkas; sie war reich an guten Werken und Almosen, die sie gab.
37
Es geschah nun in jenen Tagen, da├č sie krank wurde und starb. Man wusch sie und legte sie in das Obergemach.
38
Da Lydda nahe bei Joppe ist, sandten die J├╝nger, die geh├Ârt hatten, da├č Petrus dort sei, zwei M├Ąnner zu ihm mit der Bitte: "Komm unverz├╝glich zu uns her├╝ber!"
39
Petrus machte sich auf und ging mit ihnen. Als er ankam, f├╝hrten sie ihn in das Obergemach hinauf, und alle Witwen traten vor ihn und zeigten ihm unter Tr├Ąnen die R├Âcke und Gew├Ąnder, die ihnen Dorkas, als sie noch unter ihnen weilte, gefertigt hatte.
40
Da wies Petrus alle hinaus, kniete nieder, betete und wandte sich zu dem Leichnam, indem er sprach "Tabitha, steh auf!" Sie ├Âffnete ihre Augen, sah Petrus an und setzte sich auf.
41
Er gab ihr die Hand und richtete sie auf; dann rief er die Heiligen und Witwen und stellte sie lebend vor.
42
Das wurde in ganz Joppe bekannt, und viele glaubten an den Herrn.
   

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