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Apostelgeschichte kapitel 5 - DE_Pattlochbibel2teRev | Bibel-lesen.com

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  • Offenbarung 4-6  

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Apostelgeschichte kapitel 5
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Ein Mann mit Namen Ananias verkaufte mit Saphira, seiner Frau, ein Grundst├╝ck,
2
unterschlug aber unter Mitwissen auch selner Frau vom Erl├Âs und brachte nur einen Teil und legte ihn zu F├╝├čen der Apostel.
3
Petrus aber sprach: "Ananias, warum erf├╝llte der Satan dein Herz, da├č du den Heiligen Geist belogen und vom Erl├Âs des Grundst├╝ckes etwas unterschlagen hast?
4
W├Ąre es nicht unverkauft dein eigen geblieben und auch nach dem Verkauf zu deiner Verf├╝gung gestanden? Wie kamst du in deinem Herzen zu solcher Tat? Nicht Menschen hast du belogen, sondern Gott!"
5
Als Ananias diese Worte h├Ârte, fiel er um und gab den Geist auf, und gro├če Furcht kam ├╝ber alle, die davon h├Ârten.
6
Die jungen M├Ąnner standen auf, h├╝llten ihn ein, trugen ihn hinaus und begruben ihn.
7
Nach einer Zwischenzeit von etwa drei Stunden geschah es, da kam auch seine Frau herbei, ohne zu wissen, was geschehen war.
8
Petrus sprach zu ihr: "Sage mir, habt ihr das Grundst├╝ck um so viel verkauft?" Sie sagte: "Ja, um so viel!"
9
Petrus aber entgegnete ihr: "Warum habt ihr euch verb├╝ndet, den Geist des Herrn zu versuchen? Siehe, die F├╝├če derer, die deinen Mann begruben, sind schon vor der T├╝r und werden auch dich hinaustragen."
10
Und sie fiel auf der Stelle vor seinen F├╝├čen um und gab den Geist auf; die jungen M├Ąnner kamen herein, fanden sie tot und trugen sie hinaus und begruben sie bei ihrem Mann.
11
Gro├če Furcht kam ├╝ber die ganze Gemeinde und ├╝ber alle die davon h├Ârten.
12
Durch die H├Ąnde der Apostel geschahen viele Zeichen und Wunder unter dem Volke. Sie waren alle einm├╝tig beisammen in der Halle Salomons;
13
von den anderen wagte niemand, sich zu ihnen zu gesellen, aber mit Hochachtung redete das Volk von ihnen.
14
Mehr und mehr wuchs die Zahl derer, die an den Herrn glaubten, Scharen von M├Ąnnern und Frauen.
15
Ja, man trug sogar die Kranken auf die Gassen und legte sie auf Betten und Tragbahren, damit, wenn Petrus k├Ąme, wenigstens sein Schatten auf einen von ihnen falle.
16
Es kam aber auch das Volk der umliegenden St├Ądte in Menge nach Jerusalem und brachte Kranke und von unreinen Geistern Geplagte, die alle Heilung fanden.
17
Da erhoben sich der Hohepriester und alle seine Anh├Ąnger - n├Ąmlich die Partei der Sadduz├Ąer -, und von Eifersucht erf├╝llt,
18
legten sie Hand an die Apostel und setzten sie in das ├Âffentliche Gef├Ąngnis.
19
Ein Engel des Herrn aber ├Âffnete in der Nacht die T├╝ren des Gef├Ąngnisses, f├╝hrte sie hinaus und sprach:
20
"Geht hin, tretet auf und k├╝ndet im Tempel dem Volk alle Worte dieses Lebens!"
21
Als sie das h├Ârten, gingen sie bei Tagesanbruch in den Tempel und lehrten. Der Hohepriester aber und seine Anh├Ąnger fanden sich ein, beriefen den Hohen Rat und die gesamte ├ältestenschaft der S├Âhne Israels und schickten zum Gef├Ąngnis, um sie vorf├╝hren zu lassen.
22
Als jedoch die Diener hinkamen und sie nicht im Gef├Ąngnis vorhanden, kehrte sie zur├╝ck und meldeten:
23
"Das Gef├Ąngnis fanden wir zwar mit aller Sorgfalt verschlossen und die Wachen vor den T├╝ren stehen, als wir aber ├Âffneten, fanden wir niemand darin."
24
Als sie diese Worte h├Ârten, gerieten der Hauptmann des Tempels und die Hohenpriester ihretwegen in gro├če Verlegenheit und fragten sich, was das werden solle.
25
Da kam einer herbei und meldete ihnen: "Seht, die M├Ąnner, die ihr ins Gef├Ąngnis gesetzt habt, sind im Tempel und lehren das Volk."
26
Darauf ging der Tempelhauptmann mit seinen Leuten hin und f├╝hrte sie her, jedoch ohne Gewalt; denn sie f├╝rchteten, vom Volk gesteinigt zu werden.
27
Sie brachten sie und stellten sie vor den Hohen Rat, und der Hohepriester befragte sie:
28
"Haben wir euch nicht streng geboten, nicht in diesem Namen zu lehren? Doch seht, ihr habt Jerusalem erf├╝llt mit eurer Lehre und wollt ├╝ber uns das Blut dieses Menschen bringen!"
29
Petrus und die Apostel antworteten: "Man mu├č Gott mehr gehorchen als den Menschen.
30
Der Gott unserer V├Ąter hat Jesus auferweckt, ihn, den ihr ans Holz geh├Ąngt und ums Leben gebracht habt.
31
Ihn hat Gott als F├╝rsten und Heiland erh├Âht zu seiner Rechten, da├č er Israel Bekehrung bringe und Vergebung der S├╝nden.
32
Wir sind Zeugen f├╝r das Gesagte, und Zeuge ist der Heilige Geist, den Gott denen verlieh, die ihm gehorchen."
33
Als sie dies h├Ârten, ergrimmten sie und sannen darauf, sie umzubringen.
34
Da erhob sich im Hohen Rat ein Pharis├Ąer namens Gamaliel, ein Gesetzeslehrer, angesehen beim ganzen Volk; er beantragte, sie m├Âchten f├╝r kurz die M├Ąnner hinausf├╝hren,
35
und sprach zu ihnen: "Ihr M├Ąnner von Israel, ├╝berlegt euch wohl, was ihr mit diesen Menschen tun wollt.
36
Denn vor diesen Tagen stand Theudas auf und behauptete, etwas Besonderes zu sein. Eine Zahl von etwa vierhundert M├Ąnnern schlo├č sich ihm an; er wurde get├Âtet, und alle, die zu ihm hielten, wurden zerstreut und vernichtet.
37
Nach ihm erhob sich Judas, der Galil├Ąer, in den Tagen der Sch├Ątzung und brachte Leute auf seine Seite; auch dieser kam um, und alle, die zu ihm hielten, wurden zerstreut.
38
Und f├╝r diesmal sage ich euch: Steht ab von diesen Menschen und la├čt sie in Ruhe; denn ist dieses Vorhaben oder dieses Werk von Menschen, wird es zunichte werden;
39
ist es aber von Gott, k├Ânnt ihr sie nicht vernichten; ihr k├Ânntet sonst gar als Widersacher Gottes gefunden werden." Sie lie├čen sich von ihm ├╝berzeugen
40
und riefen die Apostel herein, lie├čen sie z├╝chtigen, geboten ihnen, nicht im Namen Jesu zu reden, und lie├čen sie frei.
41
Diese aber gingen weg vom Hohen Rat, voll Freude, da├č sie gew├╝rdigt worden waren, um des Namens Jesu willen Schmach zu leiden.
42
Sie h├Ârten nicht auf, t├Ąglich im Tempel und in den H├Ąusern zu lehren und die Frohbotschaft zu k├╝nden von Christus Jesus.
   

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