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Apostelgeschichte kapitel 28 - DE_Pattlochbibel2teRev | Bibel-lesen.com

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  • Lukas 19-21  

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Apostelgeschichte kapitel 28
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Kapitel
Kommentar
1
Nach unserer Rettung erfuhren wir, da├č die Insel Malta hie├č.
2
Die Eingeborenen erwiesen uns ungew├Âhnliche Freundlichkeit; sie z├╝ndeten n├Ąmlich ein Feuer an und holten uns alle angesichts des anhaltenden Regens und der K├Ąlte heran.
3
Als Paulus ein B├╝ndel Reisig zusammenraffte und auf das Feuer legte, fuhr infolge der Hitze eine Natter heraus und bi├č sich an seiner Hand fest.
4
Als die Eingeborenen das Tier an seiner Hand h├Ąngen sahen, sagten sie zueinander: "Dieser Mensch ist ganz gewi├č ein M├Ârder, den die Racheg├Âttin nicht leben l├Ą├čt, obschon er dem Meer entkommen ist."
5
Er nun schleuderte das Tier von sich ins Feuer und erlitt keinen Schaden.
6
Sie aber erwarteten, er werde anschwellen oder pl├Âtzlich tot umfallen. Als sie jedoch nach l├Ąngerem Warten sahen, da├č ihm nichts Au├čergew├Âhnliches widerfuhr, kamen sie auf andere Gedanken und sagten, er sei ein Gott.
7
Im Umkreis jenes Platzes war ein Gut, das dem ersten Mann der Insel, namens Publius, geh├Ârte. Dieser nahm uns auf und beherbergte uns voll Gastlichkeit drei Tage lang.
8
Der Vater des Publius lag gerade an Fieberanf├Ąllen und Ruhr schwer danieder. Paulus ging zu ihm hin, legte ihm unter Gebet die H├Ąnde auf und machte ihn gesund.
9
Daraufhin kamen auch die anderen Kranken auf der Insel herbei und wurden geheilt.
10
Sie erzeigten uns viele Ehren und versahen uns bei der Abfahrt mit allem, was wir n├Âtig hatten.
11
Nach drei Monaten fuhren wir weiter, und zwar mit einem alexandrinischen Schiff, das auf der Insel ├╝berwintert hatte und das Zeichen der Dioskuren f├╝hrte.
12
Wir kamen nach Syrakus und blieben drei Tage.
13
Von dort kreuzten wir hin├╝ber und gelangten nach Rhegium, und als tags darauf der S├╝dwind einsetzte, kamen wir in zwei Tagen nach Puteoli.
14
Dort trafen wir Br├╝der und wurden gebeten, sieben Tage bei ihnen zu bleiben, und so kamen wir nach Rom.
15
Da die Br├╝der von uns geh├Ârt hatten, waren sie uns von dort bis Forum Appii und Tres Tabernae entgegengegangen. Als Paulus sie sah, dankte er Gott und fa├čte Mut.
16
In Rom angekommen, erhielt Paulus [,nachdem der Hauptmann die Gefangenen dem Lagerobersten ├╝bergeben hatte,] die Erlaubnis, mit dem Soldaten, der ihn bewachte, eine eigene Wohnung zu nehmen.
17
Nach drei Tagen war es, da lie├č er die F├╝hrer der Juden zu sich kommen, und als sie beisammen waren, sprach er zu ihnen: "Br├╝der! Obwohl ich nichts gegen das Volk oder die v├Ąterlichen Sitten getan habe, bin ich als Gefangener von Jerusalem aus in die H├Ąnde der R├Âmer ├╝bergeben worden.
18
Diese verh├Ârten mich und wollten mich freilassen, da keine todesw├╝rdige Schuld bei mir vorlag.
19
Als aber die Juden Einspruch erhoben, war ich gezwungen, den Kaiser anzurufen, jedoch nicht so, als h├Ątte ich gegen mein Volk eine Klage.
20
Aus diesem Grunde habe ich gebeten, euch sehen und sprechen zu d├╝rfen; denn um der Hoffnung Israels willen trage ich diese Kette."
21
Sie aber sagten zu ihm: "Wir haben ├╝ber dich weder Briefe aus Jud├Ąa erhalten, noch ist einer der Br├╝der gekommen, der etwas B├Âses von dir berichtet oder ausgesagt h├Ątte.
22
Wir w├╝nschen aber, von dir zu h├Âren, welcher Meinung du bist; denn von dieser Sekte ist uns bekannt, da├č ihr allenthalben widersprochen wird."
23
Sie bestimmten ihm einen Tag und kamen in noch gr├Â├čerer Zahl zu ihm in die Herberge, wo er ihnen vom Morgen bis zum Abend das Reich Gottes darlegte und bezeugte und sie vom Gesetz des Moses und den Propheten her f├╝r Jesus zu gewinnen suchte.
24
Die einen lie├čen sich durch das Gesagte ├╝berzeugen, die anderen aber blieben ungl├Ąubig.
25
Ohne sich miteinander einigen zu k├Ânnen, gingen sie von dannen, indes Paulus das eine Wort sagte: "Treffend hat der Heilige Geist durch den Propheten Isaias zu euren V├Ątern gesprochen:
26
"Geh zu diesem Volk und sprich: Mit Ohren werdet ihr h├Âren und nicht verstehen, und sehen werdet ihr und nicht erkennen;
27
denn das Herz dieses Volkes ist verstockt; mit den Ohren h├Âren sie schwer, und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie nicht sehen mit den Augen und nicht h├Âren mit den Ohren und nicht verstehen mit dem Herzen und sich bekehren und ich sie heile" (Is 6,9f).
28
So sei euch denn kund, da├č nun den Heiden dieses Heil Gottes gesandt wurde, und sie werden h├Âren."
29
[Bei diesen Worten verlie├čen ihn die Juden und stritten heftig untereinander.]
30
Er aber blieb zwei volle Jahre in seiner eigenen Mietwohnung, nahm alle auf, die zu ihm kamen,
31
und verk├╝ndete das Reich Gottes und belehrte sie ├╝ber Jesus Christus mit allem Freimut, ohne Behinderung.
   

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