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Apostelgeschichte kapitel 21 - DE_Pattlochbibel2teRev | Bibel-lesen.com

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  • Lukas 4-6  

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Apostelgeschichte kapitel 21
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Als es zur Abfahrt ging, rissen wir uns los von ihnen und fuhren geradewegs nach Kos und am folgenden Tag nach Rhodos und von dort nach Patara.
2
Als wir ein Schiff antrafen, das nach Ph├Ânizien fuhr, stiegen wir zu und fuhren weiter.
3
Nachdem wir Cypern in Sicht bekommen und zur Linken liegen gelassen hatten, fuhren wir auf Syrien zu und legten in Tyrus an; denn dort sollte das Schiff die Fracht ausladen.
4
Wir trafen die J├╝nger an und blieben dort sieben Tage. Diese sagten kraft des Geistes zu Paulus, er m├Âge nicht nach Jerusalem hinaufgehen.
5
Nach Ablauf dieser Tage brachen wir zur Weiterreise auf, wobei sie alle samt Frauen und Kindern uns bis zur Stadt hinaus das Geleit gaben; wir knieten am Strande nieder, beteten,
6
nahmen Abschied voneinander und stiegen ins Schiff, und jene kehrten nach Hause zur├╝ck.
7
Zum Abschlu├č unserer Fahrt gelangten wir von Tyrus nach Ptolemais, begr├╝├čten die Br├╝der und blieben einen Tag bei ihnen.
8
Am andern Tag zogen wir weiter, kamen nach C├Ąsarea und gingen in das Haus des Evangelisten Philippus, der einer von den Sieben war, und blieben bei ihm.
9
Dieser hatte vier T├Âchter, Jungfrauen, die prophetisch begabt waren.
10
Als wir mehrere Tage dort waren, kam von Jud├Ąa ein Prophet namens Agabus herab,
11
suchte uns auf, nahm den G├╝rtel des Paulus, band sich F├╝├če und H├Ąnde und sprach: "So spricht der Heilige Geist: Den Mann, dem dieser G├╝rtel geh├Ârt, werden auf diese Weise in Jerusalem die Juden binden und den H├Ąnden der Heiden ├╝berliefern."
12
Als wir dies h├Ârten, baten wir und die am Ort Wohnenden, er m├Âge nicht nach Jerusalem hinaufgehen.
13
Paulus aber antwortete: "Was wollt ihr, da ihr weint; was macht ihr das Herz mir schwer? Bin ich doch bereit, nicht nur mich binden zu lassen, sondern in Jerusalem auch zu sterben f├╝r den Namen des Herrn Jesus."
14
Da er sich nicht umstimmen lie├č, gaben wir Ruhe und sagten: "Des Herrn Wille geschehe!"
15
Nach Verlauf dieser Tage machten wir uns reisefertig und zogen hinauf nach Jerusalem.
16
Es zogen mit uns auch einige von den J├╝ngern aus C├Ąsarea und brachten uns zu einem gewissen Mnason aus Cypern, einem altbew├Ąhrten J├╝nger, bei dem wir zu Gast sein sollten.
17
Als wir in Jerusalem eintrafen, nahmen uns die Br├╝der freundlich auf.
18
Am folgenden Tag ging Paulus mit uns zu Jakobus, und auch alle Presbyter fanden sich ein.
19
Nachdem er sie begr├╝├čt hatte, erz├Ąhlte er im einzelnen von allem, was Gott unter den Heiden gewirkt hatte durch seinen Dienst.
20
Als sie es vernahmen, priesen sie Gott und sagten zu ihm: "Du siehst, Bruder, wie viele Tausende von Gl├Ąubiggewordenen es unter den Juden gibt, und sie alle sind Eiferer f├╝r das Gesetz.
21
Nun hat man ihnen ├╝ber dich erz├Ąhlt, du w├╝rdest alle Juden, die unter den Heiden leben, den Abfall von Moses lehren, indem du sagest, sie sollen die Kinder nicht beschneiden und nicht nach dem Herkommen leben.
22
Was ist nun zu tun? Auf jeden Fall werden sie h├Âren, da├č du gekommen bist.
23
Darum tue, was wir dir sagen! Es sind vier M├Ąnner unter uns, die ein Gel├╝bde auf sich genommen haben.
24
Diese nimm mit dir, reinige dich mit ihnen und trage f├╝r sie die Kosten, damit sie sich das Haupt scheren k├Ânnen. Dann werden alle innewerden, da├č an dem, was ihnen ├╝ber dich berichtet wurde, nichts ist, sondern da├č du selbst in Beachtung des Gesetzes wandelst.
25
Was die gl├Ąubig gewordenen Heiden betrifft, haben wir ja schriftlich unsere Entschlie├čung mitgeteilt, da├č sie sich h├╝ten sollen vor G├Âtzenopfer, Blut, Ersticktem und Unzucht."
26
Da nahm Paulus die M├Ąnner zu sich, reinigte sich am folgenden Tag mit ihnen, ging in den Tempel und zeigte den Abschlu├č der Reinigungstage an, damit f├╝r einen jeden von ihnen das Opfer dargebracht w├╝rde.
27
Als die sieben Tage ihrem Ende zugingen, erblickten ihn die Juden aus Asia im Tempel, wiegelten das ganze Volk auf und legten Hand an ihn, indem sie schrien:
28
"M├Ąnner aus Israel, kommt zu Hilfe! Das ist der Mensch, der im Widerspruch gegen das Volk und das Gesetz und diese St├Ątte allen und ├╝berall seine Lehre verk├╝ndet, und jetzt hat er sogar Hellenen in den Tempel gef├╝hrt und diese heilige St├Ątte entweiht."
29
Sie hatten n├Ąmlich kurz zuvor Trophimus aus Ephesus in der Stadt bei ihm gesehen und meinten, Paulus habe ihn in den Tempel gef├╝hrt.
30
Da geriet die ganze Stadt in Bewegung, und es kam zu einem Zusammenstr├Âmen des Volkes; sie ergriffen Paulus und schleppten ihn aus dem Tempel, und sogleich wurden die Tore geschlossen.
31
Schon wollten sie ihn t├Âten, da drang die Kunde zum Oberst der Kohorte, ganz Jerusalem sei in Aufruhr.
32
Der nahm sofort Soldaten und Hauptleute, eilte hinab zu ihnen, und als sie den Oberst und die Soldaten erblickten, lie├čen sie davon ab, Paulus zu schlagen.
33
Der Oberst trat hinzu, nahm ihn fest, lie├č ihn mit zwei Ketten fesseln und erkundigte sich, wer er sei und was er getan habe.
34
Da schrie in der Menge ein jeder etwas anderes; weil er wegen des Tumultes nichts Sicheres erfahren konnte, befahl er, ihn in die Kaserne zu bringen.
35
Als man an die Treppe gelangte, kam es so weit, da├č er von den Soldaten getragen werden mu├čte wegen des Zudranges des Volkes;
36
denn die Volksmenge dr├Ąngte nach und schrie: "Hinweg mit ihm!"
37
Als Paulus in die Kaserne gef├╝hrt werden sollte, sagte er zum Oberst: "Darf ich mir erlauben, ein Wort an dich zu richten?" Der entgegnete: "Du verstehst Griechisch?
38
Bist du denn nicht der Ägypter, der vor einiger Zeit einen Aufstand machte und viertausend Mann von den Sikariern in die Wüste führte?"
39
Paulus sagte: "Ich bin ein Jude aus Tarsus, B├╝rger einer nicht unbedeutenden Stadt Ciliciens; ich bitte dich, erlaube mir, zum Volk zu reden."
40
Er erlaubte es, und Paulus stellte sich auf die Stufen, gab mit der Hand dem Volk ein Zeichen und sprach, nachdem gro├če Stille eingetreten war, in hebr├Ąischer Sprache zu ihnen:
   

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