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Johannes kapitel 6 - DE_Pattlochbibel2teRev | Bibel-lesen.com

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  • Lukas 4-6  

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Johannes kapitel 6
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Darauf begab sich Jesus an das andere Ufer des galil├Ąischen Sees, des Sees von Tiberias,
2
und es folgte ihm eine gro├če Menge Volkes, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat.
3
Und Jesus stieg den Berg hinan, und dort setzte er sich nieder, zusammen mit seinen J├╝ngern.
4
Das Pascha, das Fest der Juden, war nahe.
5
Als nun Jesus die Augen erhob und sah, da├č viel Volk zu ihm kam, sprach er zu Philippus: "Woher werden wir Brote kaufen, damit diese zu essen haben?"
6
Er sagte dies, um ihn auf die Probe zu stellen; denn er wu├čte, was er tun wollte.
7
Philippus antwortete ihm: "Brote f├╝r zweihundert Denare reichen nicht f├╝r sie, da├č jeder nur ein wenig bekomme."
8
Da sagte zu ihm einer von seinen J├╝ngern, Andreas, der Bruder des Simon Petrus:
9
"Es ist ein Knabe hier, der hat f├╝nf Gerstenbrote und zwei Fische; allein, was ist das f├╝r so viele?"
10
Jesus aber sprach: "La├čt die Leute sich lagern!" Es war viel Gras an dem Orte. Es lagerten sich nun die M├Ąnner, etwa f├╝nftausend an Zahl.
11
Und Jesus nahm die Brote, sprach das Dankgebet und verteilte sie an die Lagernden, ebenso auch von den Fischen, soviel sie wollten.
12
Als sie sich ges├Ąttigt hatten, sprach er zu seinen J├╝ngern: "Sammelt, was ├╝brigblieb von den abgebrochenen St├╝cken, damit nichts zugrunde gehe!"
13
Sie sammelten und f├╝llten zw├Âlf K├Ârbe mit Resten von den f├╝nf Gerstenbroten, die den Essenden ├╝briggeblieben waren.
14
Als nun die Leute das Zeichen sahen, das er gewirkt hatte, sagten sie: "Dieser ist wahrhaft der Prophet, der kommen soll in die Welt!"
15
Jesus merkte, da├č sie kommen und ihn ergreifen wollten, um ihn zum K├Ânig zu machen, und er zog sich wieder auf den Berg zur├╝ck, er allein.
16
Da es sp├Ąt geworden war, gingen seine J├╝nger hinab zum See,
17
stiegen in das Schiff und wollten ├╝ber den See hin├╝berfahren, nach Kapharnaum. Es war schon dunkel geworden, und noch war Jesus nicht zu ihnen gekommen.
18
Der See aber war sehr bewegt, denn es blies ein starker Wind.
19
Als sie etwa f├╝nfundzwanzig oder drei├čig Stadien gefahren waren, erblickten sie Jesus, wie er auf dem See einherging und nahe ans Schiff herankam, und sie f├╝rchteten sich.
20
Er aber sprach zu ihnen: "Ich bin es, f├╝rchtet euch nicht!"
21
Da wollten sie ihn in das Schiff nehmen, und gleich darauf war das Schiff am Lande auf das sie zusteuerten.
22
Am anderen Tag erfuhr das Volk, das noch dr├╝ben stand am anderen Ufer, da├č kein weiteres Schiff dagewesen war als das eine und Jesus nicht mit seinen J├╝ngern das Schiff bestiegen hatte, sondern seine J├╝nger allein abgefahren waren.
23
Andere Schiffe kamen aus Tiberias in die N├Ąhe des Ortes, wo sie nach dem Dankgebet des Herrn das Brot gegessen hatten.
24
Als das Volk nun sah, da├č weder Jesus noch seine J├╝nger da waren, stiegen sie in die Schiffe und fuhren nach Kapharnaum, um Jesus zu suchen.
25
Sie fanden ihn am anderen Ufer des Sees und sagten zu ihm: "Meister, wann bist du hierhergekommen?"
26
Jesus antwortete ihnen: "Wahrlich, ich sage euch: Ihr sucht nicht nach mir, weil ihr Zeichen gesehen, sondern weil ihr von den Broten gegessen und euch ges├Ąttigt habt.
27
M├╝ht euch nicht um die verg├Ąngliche Speise, sondern um die Speise, die anh├Ąlt zu ewigem Leben, wie sie der Menschensohn euch geben wird; denn ihn hat Gott, der Vater, beglaubigt mit seinem Siegel."
28
Da sagten sie zu ihm: "Was sollen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen?"
29
Jesus antwortete ihnen: "Das ist das Werk Gottes, da├č ihr an den glaubt, den er gesandt hat."
30
Da sagten sie zu ihm: "Was tust du denn als Zeichen, da├č wir sehen und dir glauben? Was vollbringst du?
31
Unsere V├Ąter a├čen das Manna in der W├╝ste, wie geschrieben steht: "Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen" (Ps 78,24)."
32
Da sprach Jesus zu ihnen: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Moses gab euch das Brot vom Himmel, sondern mein Vater gibt euch vom Himmel das wahre Brot.
33
Denn das Brot Gottes ist jenes, das vom Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt."
34
Da sagten sie zu ihm: "Herr, gib uns f├╝r immer dieses Brot!"
35
Jesus sprach zu ihnen: "Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nicht mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nimmermehr d├╝rsten.
36
Doch ich sagte es euch: Ihr habt mich zwar gesehen, glaubt aber nicht.
37
Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und den, der zu mir kommt, werde ich nimmermehr von mir wegsto├čen;
38
denn ich bin vom Himmel herabgekommen, nicht um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.
39
Das aber ist der Wille dessen, der mich sandte, da├č ich von allem, was er mir gab, nichts verlorengehen lasse, sondern es auferwecke am J├╝ngsten Tage.
40
Denn das ist der Wille meines Vaters, da├č jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben habe und da├č ich ihn auferwecke am J├╝ngsten Tage."
41
Da murrten die Juden ├╝ber ihn, weil er sagte: "Ich bin das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist",
42
und sie sagten: "Ist dieser nicht Jesus, der Sohn Josephs, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wie sagt er nun: Ich bin vom Himmel herabgekommen?"
43
Jesus antwortete ihnen: "Murrt nicht untereinander!
44
Niemand kann zu mir kommen, wenn ihn der Vater, der mich sandte, nicht zieht; ich aber werde ihn auferwecken am J├╝ngsten Tage.
45
Es steht bei den Propheten geschrieben: "Sie werden alle belehrt sein von Gott" (Is 54,13). Jeder, der es vom Vater vernommen und gelernt hat, kommt zu mir.
46
Nicht, da├č den Vater jemand gesehen h├Ątte, nur der von Gott stammt, hat den Vater gesehen.
47
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, hat ewiges Leben.
48
Ich bin das Brot des Lebens.
49
Eure V├Ąter a├čen in der W├╝ste das Manna und sind gestorben.
50
Dies ist das Brot, das vom Himmel herabkommt, da├č einer davon i├čt und nicht mehr stirbt.
51
Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wenn einer von diesem Brote i├čt, wird er leben in Ewigkeit, und das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch f├╝r das Leben der Welt."
52
Da stritten die Juden untereinander und sagten: "Wie kann dieser uns sein Fleisch zu essen geben?"
53
Jesus aber sprach zu ihnen: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht e├čt und sein Blut nicht trinkt, habt ihr nicht Leben in euch.
54
Wer mein Fleisch i├čt und mein Blut trinkt, hat ewigesLeben, und ich werde ihn auferwecken am J├╝ngsten Tage.
55
Denn mein Fleisch ist eine wahre Speise, und mein Blut ist ein wahrer Trank.
56
Wer mein Fleisch i├čt und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm.
57
Wie mich gesandt hat der lebendige Vater und wie ich lebe durch den Vater, wird auch jener, der mich i├čt, leben durch mich.
58
Das ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist, nicht von der Art, wie die V├Ąter es a├čen und starben. Wer dieses Brot i├čt, wird leben in Ewigkeit."
59
Dies sagte er, als er in der Synagoge zu Kapharnaum lehrte.
60
Viele nun von seinen J├╝ngern, die es h├Ârten, sagten: "Hart ist die Rede, wer kann sie h├Âren?"
61
Jesus wu├čte bei sich, da├č seine J├╝nger dar├╝ber murrten, und sprach zu ihnen: "Daran nehmt ihr Ansto├č?
62
Wenn ihr nun den Menschensohn dahin aufsteigen seht, wo er vordem war?
63
Der Geist ist es, der Leben schafft, das Fleisch n├╝tzt nichts. Die Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben.
64
Doch es sind welche unter euch, die nicht glauben." Jesus wu├čte n├Ąmlich von Anfang an, wer die seien, die nicht glauben, und wer es sei, der ihn verraten werde.
65
Und er sprach: "Deswegen habe ich zu euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, wenn es ihm nicht gegeben ist von meinem Vater."
66
Von da an zogen sich viele seiner J├╝nger zur├╝ck und gingen nicht mehr mit ihm.
67
Da sprach Jesus zu den Zw├Âlfen: "Wollt nicht auch ihr weggehen?"
68
Simon Petrus antwortete ihm: "Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens!
69
Wir haben geglaubt und erkannt, da├č du der Heilige Gottes bist."
70
Jesus antwortete ihnen: "Habe ich nicht euch als die Zw├Âlf auserw├Ąhlt? Und doch - einer unter euch ist ein Teufel!"
71
Er meinte Judas, den Sohn des Simon Iskariot; denn dieser sollte ihn verraten, einer aus den Zw├Âlfen.
   

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