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Johannes kapitel 11 - DE_Pattlochbibel2teRev | Bibel-lesen.com

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  • Johannes 4-6  

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Johannes kapitel 11
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Ein gewisser Lazarus von Bethanien, dem Dorf Marias und ihrer Schwester Martha, war krank.
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Maria war jene, die den Herrn mit Salb├Âl salbte und seine F├╝├če mit ihren Haaren trocknete, deren Bruder Lazarus nun krank war.
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Die Schwestern schickten zu ihm und lie├čen sagen: "Herr, siehe, den du liebst, er ist krank."
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Als Jesus das h├Ârte, sprach er: "Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes, damit verherrlicht werde der Sohn Gottes durch sie."
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Jesus aber liebte Martha und ihre Schwester und Lazarus.
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Als er nun h├Ârte, er sei krank, blieb er an dem Ort, wo er war, noch zwei Tage.
7
Erst nachher sprach er dann zu den J├╝ngern: "La├čt uns wieder nach Jud├Ąa gehen!"
8
Die J├╝nger sagten zu ihm: "Meister, eben erst suchten die Juden dich zu steinigen, und du gehst wieder dorthin?"
9
Jesus antwortete: "Hat der Tag nicht zw├Âlf Stunden? Wandert einer bei Tag, st├Â├čt er nicht an, denn er sieht das Licht dieser Welt;
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wandert aber einer bei Nacht, st├Â├čt er an, denn das Licht ist nicht um ihn."
11
Nach diesen Worten sprach er zu ihnen: "Lazarus, unser Freund, schl├Ąft; doch ich gehe hin, um ihn aus dem Schlaf zu wecken."
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Da sagten die J├╝nger zu ihm: "Herr, wenn er schl├Ąft, wird er gesunden."
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Jesus aber hatte von seinem Tod geredet; sie jedoch meinten, er rede vom Schlummer des Schlafes.
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Da sagte Jesus offen zu ihnen: "Lazarus ist gestorben,
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und ich freue mich euretwegen, da├č ich nicht dort war, damit ihr glaubt. Doch nun la├čt uns zu ihm gehen!"
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Da sagte Thomas, Didymus genannt, zu den Mitj├╝ngern: "La├čt uns gehen, damit wir mit ihm sterben."
17
Als Jesus ankam, fand er ihn schon vier Tage im Grabe liegen.
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Bethanien lag nahe bei Jerusalem, etwa f├╝nfzehn Stadien entfernt.
19
Viele von den Juden waren zu Martha und Maria gekommen, um sie wegen ihres Bruders zu tr├Âsten.
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Als nun Martha h├Ârte, da├č Jesus komme, eilte sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Hause.
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Und Martha sagte zu Jesus: "Herr, w├Ąrest du hier gewesen, so w├Ąre mein Bruder nicht gestorben.
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Doch auch jetzt wei├č ich, da├č alles, was du von Gott erbittest, Gott dir geben wird."
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Jesus sprach zu ihr: "Dein Bruder wird auferstehen."
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Martha entgegnete ihm: "Ich wei├č, er wird auferstehen bei der Auferstehung am J├╝ngsten Tage."
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Jesus sprach zu ihr: "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist;
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und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du das?"
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Sie sagte zu ihm: "Ja, Herr, ich habe Glauben; du bist der Messias, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll."
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Nach diesen Worten ging sie weg, rief ihre Schwester Maria und sagte leise zu ihr: "Der Meister ist da und ruft dich."
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Als diese es h├Ârte stand sie eilends auf und ging zu ihm.
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Noch war Jesus nicht ins Dorf hineingegangen, sondern war noch an der Stelle, wo Martha ihm begegnet war.
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Die Juden nun, die bei ihr im Hause waren und sie tr├Âsteten, sahen wie Maria voll Eile aufstand und wegging, und folgten ihr in der Meinung, sie gehe zum Grabe, um dort zu weinen.
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Maria kam an den Platz, wo Jesus war, fiel bei seinem Anblick zu seinen F├╝├čen nieder und sagte zu ihm: "Herr, w├Ąrest du hier gewesen, so w├Ąre mein Bruder nicht gestorben."
33
Als Jesus sah, wie sie weinte und wie auch die mit ihr kommenden Juden weinten, wurde er im Geiste tief ersch├╝ttert, und voll innerer Erregung
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sprach er: "Wo habt ihr ihn hingelegt?" Sie antworteten ihm: "Komm, Herr, und sieh!"
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Jesus weinte.
36
Die Juden sagten: "Seht, wie er ihn liebte!"
37
Einige aber von ihnen meinten: "Konnte er, der die Augen des Blinden ├Âffnete, nicht bewirken, da├č auch dieser nicht starb?"
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Abermals wurde Jesus in seinem Innern ersch├╝ttert und ging zum Grabe. Es war eine H├Âhle, und davor lag ein Stein.
39
Jesus sprach: "Hebt den Stein weg!" Da sagte Martha, die Schwester des Verstorbenen, zu ihm: "Herr, er riecht schon; denn er liegt schon vier Tage."
40
Jesus sprach zu ihr: "Sagte ich nicht zu dir, du werdest, wenn du glaubst, die Herrlichkeit Gottes schauen?"
41
Da hoben sie den Stein weg. Jesus aber richtete seine Augen nach oben und sprach: "Vater, ich danke dir, da├č du mich erh├Ârt hast.
42
Ich wu├čte ja, da├č du mich allezeit erh├Ârst; doch wegen des anwesenden Volkes habe ich es gesagt, damit sie glauben, da├č du mich gesandt hast."
43
Nach diesen Worten rief er mit lauter Stimme: "Lazarus, komm heraus!"
44
Der Verstorbene kam heraus, die F├╝├če und H├Ąnde mit B├Ąndern gebunden, und sein Gesicht war mit einem Schwei├čtuch umwickelt. Jesus sagte zu ihnen: "Macht ihn frei und la├čt ihn gehen!"
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Viele von den Juden, die zu Maria gekommen waren und sahen, was Jesus tat, glaubten an ihn;
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einige aber von ihnen gingen zu den Pharis├Ąern und sagten ihnen, was Jesus getan hatte.
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Da beriefen die Hohenpriester und Pharis├Ąer den Hohen Rat und sprachen: "Was sollen wir tun, da dieser Mensch so viele Zeichen wirkt?
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Lassen wir ihn so gew├Ąhren, werden alle an ihn glauben, und die R├Âmer werden kommen und sowohl unser Land als auch das Volk wegnehmen."
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Einer aber von ihnen, Kaiphas, der Hoherpriester war in jenem Jahre, sagte zu ihnen: "Ihr wi├čt nichts
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und bedenkt nicht, da├č es besser ist f├╝r euch, es stirbt ein einziger Mensch f├╝r das Volk, als da├č das ganze Volk zugrunde geht."
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Das sagte er nicht von sich aus, sondern als Hoherpriester jenes Jahres sprach er prophetisch, da├č Jesus sterben werde f├╝r das Volk,
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und nicht f├╝r das Volk allein, sondern auch, um die zerstreuten Kinder Gottes zur Einheit zusammenzuf├╝hren.
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Von jenem Tag an waren sie also entschlossen, ihn zu t├Âten.
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Jesus ging daher nicht mehr ├Âffentlich unter den Juden umher, sondern zog von dort weg in die Gegend nahe der W├╝ste, in eine Stadt namens Ephraim, und hielt sich dort mit den J├╝ngern auf.
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Das Pascha der Juden war nahe, und viele aus dem Lande zogen vor dem Pascha hinauf nach Jerusalem, um sich zu heiligen.
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Sie suchten nach Jesus und sagten, wenn sie im Tempel beisammenstanden: "Was meint ihr? Wird er denn nicht zum Feste kommen?"
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Die Hohenpriester und Pharis├Ąer aber hatten Anweisungen gegeben, es m├╝sse angezeigt werden, wenn jemand seinen Aufenthalt wisse, damit man ihn festnehmen k├Ânne.
   

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