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Lukas kapitel 7 - DE_Pattlochbibel2teRev | Bibel-lesen.com

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  • Matthaeus 4-6  

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Lukas kapitel 7
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Nachdem er alle seine Worte vor dem aufhorchenden Volk beendet hatte, begab er sich nach Kapharnaum hinein.
2
Eines Hauptmanns Knecht war schlimm daran und lag im Sterben; er war ihm sehr teuer.
3
Als er von Jesus h├Ârte, schickte er ├älteste der Juden zu ihm mit der Bitte, er m├Âchte kommen und seinen Knecht gesund machen.
4
Diese kamen zu Jesus und baten ihn inst├Ąndig: "Er ist es wert, da├č du ihm das gew├Ąhrst;
5
denn er liebt unser Volk und hat uns die Synagoge gebaut."
6
Jesus machte sich mit ihnen auf den Weg. Als er aber nicht mehr weit vom Hause entfernt war, schickte der Hauptmann Freunde und lie├č ihm sagen: "Herr, bem├╝he dich nicht, denn ich bin nicht w├╝rdig, da├č du eingehst unter mein Dach.
7
Deshalb hielt ich mich auch selbst nicht f├╝r w├╝rdig, zu dir zu kommen; doch sprich nur ein Wort, und mein Knecht wird gesund.
8
Denn auch ich habe, bin ich auch ein der Obrigkeit unterstellter Mann, Soldaten unter mir, und sage ich zum einen: Geh!, so geht er, und zum andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Knecht: Tu das!, so tut er es."
9
Als Jesus das h├Ârte, wunderte er sich ├╝ber ihn, wandte sich um und sprach zu der Menge, die ihm folgte: "Ich sage euch: Nicht einmal in Israel fand ich einen so gro├čen Glauben!"
10
Und als die Abgesandten in das Haus zur├╝ckkamen, fanden sie den Knecht gesund.
11
In den darauffolgenden Tagen geschah es, da├č er auf eine Stadt zuwanderte, Nain mit Namen, und seine J├╝nger und viel Volk gingen mit ihm.
12
Als er sich dem Stadttor n├Ąherte, trug man gerade einen Toten heraus, den einzigen Sohn seiner Mutter, und diese war Witwe; viel Volk aus der Stadt ging mit ihr.
13
Da der Herr sie sah, wurde er von Mitleid ergriffen ├╝ber sie und sprach zu ihr: "Weine nicht!"
14
Er trat hinzu und ber├╝hrte die Bahre; die Tr├Ąger blieben stehen, und er sprach: "J├╝ngling, ich sage dir: Steh auf!"
15
Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden, und er gab ihn seiner Mutter.
16
Da ergriff alle ein Erschauern, und sie lobten Gott und sprachen: "Ein gro├čer Prophet ist aufgestanden unter uns", und: "Gott hat heimgesucht sein Volk."
17
Die Kunde ├╝ber ihn verbreitete sich im ganzen Land der Juden und in der ganzen Umgebung.
18
Dem Johannes berichteten seine J├╝nger von all dem, und Johannes rief zwei von seinen J├╝ngern zu sich
19
und sandte sie zu Jesus mit der Frage: "Bist du es, der kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?"
20
Die M├Ąnner kamen zu ihm und sagten: "Johannes der T├Ąufer sandte uns zu dir und l├Ą├čt fragen: Bist du es, der kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?"
21
Zu jener Stunde heilte er viele von Krankheiten, Plagen und b├Âsen Geistern, und vielen Blinden schenkte er das Augenlicht.
22
Und er gab ihnen zur Antwort: "Geht hin und berichtet dem Johannes, was ihr gesehen und geh├Ârt habt: "Blinde sehen, Lahme gehen, Auss├Ątzige werden rein, Taube h├Âren, Tote stehen auf, und Armen wird das Evangelium verk├╝ndet" (Is 35,5f; Is 61,1),
23
und selig ist, wer nicht Ansto├č nimmt an mir."
24
Als die Boten des Johannes weggingen, fing er an, zum Volk ├╝ber Johannes zu reden: "Was zu sehen, seid ihr hinausgegangen in die W├╝ste? Ein Schilfrohr, das vom Winde hin und her bewegt wird?
25
Oder was zu sehen, seid ihr hinausgegangen? Einen Menschen in weichlichen Kleidern? Seht, die in pr├Ąchtiger Kleidung und ├ťppigkeit leben, sind in den Pal├Ąsten der K├Ânige.
26
Oder was zu sehen, seid ihr hinausgegangen? Einen Propheten? Ja, ich sage euch: Mehr noch als einen Propheten.
27
Er ist es, von dem geschrieben steht: "Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her; er soll deinen Weg bereiten vor dir" (Mal 3,1).
28
Ich sage euch: Unter den vom Weibe Geborenen ist kein Gr├Â├čerer als Johannes; doch der Kleinste im Gottesreich ist gr├Â├čer als er."
29
Alles Volk, das ihn h├Ârte, auch die Z├Âllner, unterwarfen sich der Gerechtigkeit Gottes und lie├čen sich mit der Taufe des Johannes taufen;
30
die Pharis├Ąer aber und die Gesetzeslehrer verachteten den f├╝r sie geltenden Ratschlu├č Gottes und lie├čen sich nicht taufen von ihm.
31
"Mit wem also soll ich vergleichen die Menschen dieses Geschlechtes? Wem sind sie gleich?
32
Sie sind Kindern gleich, die auf dem Markte sitzen und einander zurufen: Wir haben euch aufgespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben Klagelieder gesungen, und ihr habt nicht geweint.
33
Denn Johannes der T├Ąufer ist gekommen, er a├č nicht Brot und trank nicht Wein, und ihr sagt: Er hat einen D├Ąmon.
34
Der Menschensohn ist gekommen, er i├čt und trinkt, und ihr sagt: Seht, dieser Mensch ist ein Fresser und Weins├Ąufer, ein Freund der Z├Âllner und S├╝nder.
35
Doch die Weisheit fand Rechtfertigung von allen ihren Kindern."
36
Es bat ihn einer von den Pharis├Ąern, da├č er bei ihm esse, und er trat in das Haus des Pharis├Ąers und begab sich zu Tisch.
37
Und siehe, da brachte eine Frau, die in der Stadt als S├╝nderin lebte und erfahren hatte, da├č er im Haus des Pharis├Ąers zu Tische sei, ein Alabastergef├Ą├č mit Salb├Âl herbei,
38
trat weinend von r├╝ckw├Ąrts neben seine F├╝├če hin und begann mit ihren Tr├Ąnen seine F├╝├če zu benetzen und trocknete sie ab mit den Haaren ihres Hauptes, k├╝├čte seine F├╝├če und salbte sie mit dem Salb├Âl.
39
Als der Pharis├Ąer, der ihn geladen hatte, dies sah, sprach er bei sich: "W├Ąre dieser ein Prophet, so w├╝rde er wissen, wer und was f├╝r eine Frau ihn anr├╝hrt, da sie doch eine S├╝nderin ist."
40
Jesus aber sprach zu ihm: "Simon, ich habe dir etwas zu sagen." Der sagte: "Meister, rede!"
41
"Ein Gl├Ąubiger hatte zwei Schuldner. Der eine war ihm f├╝nfhundert Denare schuldig, der andere f├╝nfzig.
42
Da sie nicht imstande waren zu zahlen, schenkte er es beiden. Wer nun von diesen wird ihn mehr lieben?"
43
Simon antwortete: "Ich vermute, der, dem er mehr geschenkt hat." Er sprach zu ihm: "Du hast richtig geurteilt!"
44
Dann wandte er sich zu der Frau und sagte zu Simon: "Siehst du diese Frau? Ich kam in dein Haus, und du gabst mir kein Wasser f├╝r meine F├╝├če; sie aber benetzte meine F├╝├če mit ihren Tr├Ąnen und trocknete sie ab mit ihren Haaren.
45
Du gabst mir keinen Ku├č; sie aber h├Ârte seit meinem Eintreten nicht auf, meine F├╝├če zu k├╝ssen.
46
Du salbtest mein Haupt nicht mit ├ľl; sie aber salbte mit Salb├Âl meine F├╝├če.
47
Darum sage ich dir: Vergeben sind ihre vielen S├╝nden, denn sie hat viel geliebt; wem aber wenig vergeben wird, der liebt auch wenig."
48
Und er sprach zu ihr: "Vergeben sind deine S├╝nden!"
49
Da fingen die Tischgenossen an, f├╝r sich zu sagen: "Wer ist dieser, der sogar S├╝nden vergibt?"
50
Er aber sprach zu der Frau: "Dein Glaube hat dir geholfen! Geh hin in Frieden!"
   

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