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Lukas kapitel 6 - DE_Pattlochbibel2teRev | Bibel-lesen.com

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  • Lukas 22-24  

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Lukas kapitel 6
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Als er am [zweitersten] Sabbat durch die Saatfelder ging, geschah es, da├č seine J├╝nger ├ähren abrupften und a├čen, wobei sie diese mit den H├Ąnden zerrieben.
2
Da sprachen einige von den Pharis├Ąern: "Warum tut ihr, was am Sabbat nicht erlaubt ist?"
3
Jesus erwiderte ihnen: "Habt ihr denn nicht gelesen, was David tat, als ihn und seine Begleiter hungerte?
4
Wie er in das Haus Gottes hineinging, die Schaubrote nahm und a├č und auch seinen Begleitern gab, obwohl sie doch niemand essen darf als nur die Priester?" (1Sam 21,2-7).
5
Und er sprach zu ihnen: "Herr ist der Menschensohn auch ├╝ber den Sabbat!"
6
Es begab sich, da├č er an einem anderen Sabbat in die Synagoge ging und lehrte. Es war dort ein Mann, dessen rechte Hand war gel├Ąhmt.
7
Die Schriftgelehrten und Pharis├Ąer gaben acht auf ihn, ob er am Sabbat heilen w├╝rde, damit sie etwas f├Ąnden, ihn anzuklagen.
8
Er aber wu├čte ihre Gedanken und sprach zu dem Mann mit der gel├Ąhmten Hand: "Steh auf und stelle dich in die Mitte!" Und er stand auf und stellte sich hin.
9
Jesus sprach zu ihnen: "Ich frage euch: Ist es erlaubt, am Sabbat Gutes zu tun oder B├Âses? Ein Leben zu retten oder zugrunde gehen zu lassen?"
10
Und er blickte sie alle ringsum an und sprach dann zu ihm: "Strecke deine Hand aus!" Er tat es, und seine Hand wurde wiederhergestellt.
11
Sie aber wurden von blinder Wut erf├╝llt und beredeten miteinander, was sie tun k├Ânnten gegen Jesus.
12
In diesen Tagen war es, da├č er hinwegging auf den Berg, um zu beten, und er verbrachte die Nacht im Gebete zu Gott.
13
Als es Tag wurde, rief er seine J├╝nger zu sich und w├Ąhlte aus ihnen zw├Âlf, die er auch Apostel nannte:
14
Simon, den er auch Petrus nannte, und seinen Bruder Andreas, Jakobus und Johannes, Philippus und Bartholom├Ąus,
15
Matth├Ąus und Thomas, Jakobus, den Sohn des Alph├Ąus, und Simon, mit dem Beinamen der Eiferer,
16
Judas, den Bruder des Jakobus, und Judas Iskarioth, der zum Verr├Ąter wurde.
17
Er stieg herab mit ihnen und blieb an einem ebenen Platze stehen, zusammen mit einer gro├čen Schar seiner J├╝nger und einer gro├čen Menge Volkes aus ganz Jud├Ąa und Jerusalem und aus dem K├╝stengebiet von Tyrus und Sidon,
18
die gekommen waren, um ihn zu h├Âren und sich heilen zu lassen von ihren Krankheiten; auch die von unreinen Geistern Geplagten wurden geheilt.
19
Alles Volk suchte ihn anzur├╝hren; denn es ging eine Kraft von ihm aus und heilte alle.
20
Er richtete seine Augen auf seine J├╝nger und sprach: "Selig ihr Armen, denn euer ist das Reich Gottes.
21
Selig ihr, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet ges├Ąttigt werden. Selig ihr, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen.
22
Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und wenn sie euch aussto├čen, euch schm├Ąhen und euren Namen als etwas B├Âses verwerfen um des Menschensohnes willen.
23
Freut euch an jenem Tag und jubelt, denn seht, euer Lohn ist gro├č im Himmel; geradeso taten ihre V├Ąter den Propheten.
24
Doch wehe euch, ihr Reichen, denn ihr habt schon euren Trost.
25
Wehe euch, die ihr jetzt ges├Ąttigt seid, denn ihr werdet hungern. Wehe euch, die ihr jetzt lacht, denn ihr werdet klagen und weinen.
26
Wehe euch, wenn euch alle Menschen umschmeicheln; geradeso taten ihre V├Ąter den falschen Propheten.
27
Euch aber, die ihr auf mich h├Ârt, sage ich: Liebt eure Feinde; tut Gutes denen, die euch hassen!
28
Segnet, die euch fluchen; betet f├╝r sie, die euch schm├Ąhen!
29
Dem, der dich auf die Wange schl├Ągt, halte auch die andere hin, und dem, der dir den Mantel nimmt, dem verweigere auch den Rock nicht!
30
Jedem, der dich bittet, gib, und von dem, der das Deine nimmt, fordere es nicht zur├╝ck!
31
Und wie ihr wollt, da├č euch die Menschen tun, so sollt auch ihr ihnen tun.
32
Wenn ihr die liebt, die euch lieben, was f├╝r ein Dank steht euch zu? Denn auch die S├╝nder lieben jene, die sie lieben.
33
Wenn ihr denen Gutes tut, die euch Gutes tun, was f├╝r ein Dank steht euch zu? Denn auch die S├╝nder tun dasselbe.
34
Wenn ihr denen leiht, von denen ihr hofft, es wiederzubekommen, was f├╝r ein Dank steht euch zu? Auch die S├╝nder leihen S├╝ndern, um Gleiches wiederzuerhalten.
35
Nein, liebt eure Feinde; tut Gutes und leiht, ohne etwas zur├╝ckzuerhoffen, und euer Lohn wird gro├č sein, und ihr werdet S├Âhne des Allerh├Âchsten sein; denn er ist g├╝tig gegen die Undankbaren und B├Âsen.
36
Seid barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist!
37
Richtet nicht, und ihr werdet nicht gerichtet werden; verurteilt nicht, und ihr werdet nicht verurteilt werden; sprecht frei, und ihr werdet freigesprochen werden.
38
Gebt, und es wird euch gegeben werden; ein gutes, vollgedr├╝cktes, ger├╝tteltes und geh├Ąuftes Ma├č wird man euch geben in euren Scho├č; denn mit dem Ma├č, mit dem ihr me├čt, wird euch wieder gemessen werden."
39
Auch ein Gleichnis sagte er ihnen: "Kann wohl ein Blinder einen Blinden f├╝hren? Werden sie nicht beide in die Grube fallen?
40
Der J├╝nger ist nicht ├╝ber dem Meister; wenn er voll ausgebildet ist, wird jeder sein wie sein Meister.
41
Was siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, den Balken aber in deinem eigenen Auge beachtest du nicht?
42
Wie kannst du deinem Bruder sagen: Bruder, la├č mich den Splitter in deinem Auge herausziehen, und siehst selber den Balken in deinem Auge nicht? Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann magst du sehen, da├č du den Splitter im Auge deines Bruders herausziehst.
43
Denn es gibt nicht einen guten Baum, der schlechte Frucht bringt, und auch nicht einen schlechten Baum, der gute Frucht bringt.
44
Denn jeden Baum erkennt man an seiner Frucht. Man sammelt doch von Disteln nicht Feigen, und von einem Dornstrauch pfl├╝ckt man keine Traube.
45
Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz seines Herzens das Gute hervor, und der b├Âse bringt aus dem b├Âsen das B├Âse hervor; denn wovon das Herz voll ist, davon redet sein Mund.
46
Was ruft ihr mich: Herr, Herr! und tut nicht, was ich sage?
47
Jeder, der zu mir kommt und meine Worte h├Ârt und sie tut, wem der gleicht, will ich euch zeigen.
48
Er gleicht einem Mann, der ein Haus baute, in die Tiefe grub und den Grund auf den Felsen legte. Als nun das Hochwasser kam, brandete der Strom gegen jenes Haus und vermochte es nicht zu ersch├╝ttern, denn gar trefflich war es gebaut.
49
Wer aber h├Ârt und nicht tut, der gleicht einem Mann, der ein Haus auf das Erdreich baute, ohne festen Grund. Als der Strom dagegen brandete, brach es sogleich zusammen, und der Zusammenbruch jenes Hauses war gewaltig."
   

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