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Lukas kapitel 23 - DE_Pattlochbibel2teRev | Bibel-lesen.com

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  • Matthaeus 4-6  

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Lukas kapitel 23
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Und es erhob sich ihre ganze Versammlung, und sie f├╝hrten ihn zu Pilatus.
2
Sie er├Âffneten ihre Anklage gegen ihn und sagten: "Wir haben gefunden, da├č dieser unser Volk aufwiegelt und es davon abh├Ąlt, dem Kaiser Steuern zu zahlen, und da├č er behauptet, er sei der Messiask├Ânig."
3
Pilatus fragte ihn: "Bist du der K├Ânig der Juden?" Er antwortete: "Du sagst es!"
4
Pilatus aber sagte zu den Hohenpriestern und zu den Scharen des Volkes: "Ich finde nichts von Schuld an diesem Menschen."
5
Sie aber bestanden darauf und sagten: "Er bringt das Volk in Unruhe, da er im ganzen Land der Juden als Lehrer auftritt, von Galil├Ąa angefangen bis hierher."
6
Als Pilatus das h├Ârte, fragte er, ob der Mann ein Galil├Ąer sei,
7
und als er feststellte, da├č er aus dem Machtbereich des Herodes sei, schickte er ihn zu Herodes, der in diesen Tagen ebenfalls in Jerusalem war.
8
Herodes freute sich sehr, als er Jesus erblickte; hatte er doch schon seit langem den Wunsch, ihn zu sehen, weil er so vieles geh├Ârt hatte ├╝ber ihn, und er hoffte, irgendein Zeichen zu sehen, das durch ihn gesch├Ąhe.
9
Er stellte vielerlei Fragen an ihn; er aber antwortete ihm nichts.
10
Die Hohenpriester und Schriftgelehrten standen dabei und erhoben heftige Klagen gegen ihn.
11
Herodes aber zeigte ihm mitsamt seinem Gefolge seine Verachtung und lie├č ihm zum Spott ein Prunkkleid anlegen und schickte ihn zur├╝ck zu Pilatus.
12
An diesem Tag wurden Herodes und Pilatus Freunde; denn zuvor standen sie feindlich zueinander.
13
Pilatus aber rief die Hohenpriester, die Ratsherren und das Volk zusammen
14
und sprach zu ihnen: "Ihr brachtet mir diesen Menschen als einen Aufwiegler des Volkes; seht, ich habe ihn verh├Ârt vor euch, und nichts fand ich an diesem Menschen, was schuldbar w├Ąre von dem, wessen ihr ihn anklagt.
15
Aber auch Herodes nicht; denn er schickte ihn wieder zu uns. So seht, nichts Todesw├╝rdiges wurde begangen von ihm.
16
Ich will ihn also z├╝chtigen lassen und ihn freigeben."
17
Er hatte indes die Verpflichtung, ihnen zum Feste einen freizugeben.
18
Da schrien sie alle zusammen: "Hinweg mit diesem! Gib uns Barabbas frei!"
19
Dieser war wegen eines Aufruhrs in der Stadt und wegen Mordes in den Kerker geworfen.
20
Nochmals redete Pilatus zu ihnen, mit der Absicht, Jesus freizugeben.
21
Sie aber riefen dagegen: "Kreuzige, kreuzige ihn!"
22
Er aber sprach ein drittes Mal zu ihnen: "Was hat er denn B├Âses getan? Nichts Todesw├╝rdiges fand ich an ihm; ich werde ihn also z├╝chtigen lassen und freigeben."
23
Sie aber bestanden mit gro├čem Geschrei auf der Forderung, da├č er gekreuzigt werde, und ihr Schreien setzte sich durch:
24
Pilatus entschied, ihre Forderung zu erf├╝llen,
25
und er gab den wegen Aufruhrs und Mordes in den Kerker Geworfenen, den sie verlangten, frei; Jesus aber ├╝berlie├č er ihrem Willen.
26
Als sie ihn abf├╝hrten, ergriffen sie einen gewissen Simon von Cyrene, der vom Felde kam, und legten ihm das Kreuz auf, da├č er es Jesus nachtrage.
27
Es begleitete ihn auch eine gro├če Menge Volkes und Frauen, die um ihn klagten und weinten.
28
Jesus wandte sich zu ihnen und sprach: "Ihr T├Âchter Jerusalems, weint nicht ├╝ber mich; doch weint ├╝ber euch selbst und ├╝ber eure Kinder!
29
Denn seht, es werden Tage kommen, an denen man sagen wird: Selig die Unfruchtbaren und die Leiber, die nicht geboren, und die Br├╝ste, die nicht gen├Ąhrt haben!
30
Dann werden sie anheben und "zu den Bergen sagen: Fallt ├╝ber uns! Und zu den H├╝geln: Bedeckt uns!" (Os 10,8).
31
Denn wenn man dies am gr├╝nen Holze tut, was wird am d├╝rren geschehen?"
32
Sie f├╝hrten au├čer ihm noch zwei Verbrecher hinaus, die zusammen mit ihm hingerichtet werden sollten.
33
Als sie an den Ort kamen, der "Sch├Ądel" genannt wird, kreuzigten sie ihn dort und auch die Verbrecher, den einen zur Rechten, den anderen zur Linken
34
Jesus aber sprach: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun." Als sie seine "Kleider unter sich teilten, warfen sie das Los" (Ps 22,19).
35
Das Volk stand da und schaute zu. Die Ratsherren aber verh├Âhnten ihn und sagten: "Anderen hat er geholfen; er helfe sich selbst, wenn er der Messias Gottes ist, der Erw├Ąhlte."
36
Es verspotteten ihn auch die Soldaten, indem sie hingingen, ihm "Essig" reichten (Ps 69,22)
37
und sagten: "Bist du der K├Ânig der Juden, so hilf dir selbst!"
38
Es war auch eine Aufschrift ├╝ber ihm [in griechischer, lateinischer und hebr├Ąischer Schrift]: "Das ist der K├Ânig der Juden!"
39
Einer von den aufgeh├Ąngten Verbrechern l├Ąsterte ihn und sagte: "Bist du nicht der Messias? Hilf dir selbst und uns!"
40
Der andere aber wies ihn zurecht und sagte: "Hast nicht einmal du Furcht vor Gott, der du das gleiche Gericht erleidest?
41
Wir leiden mit Recht, denn wir empfangen, was unsere Taten verdienen; dieser aber hat nichts Unrechtes getan."
42
Und er sprach: "Jesus, gedenke meiner, wenn du kommst in deinem Reich!"
43
Er erwiderte ihm: "Wahrlich, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradiese sein!"
44
Es war schon um die sechste Stunde, da trat Finsternis ein ├╝ber das ganze Land bis zur neunten Stunde,
45
denn die Sonne verlor ihren Schein. Der Vorhang im Tempel ri├č mitten entzwei,
46
und Jesus rief mit lauter Stimme: "Vater, in deine H├Ąnde befehle ich meinen Geist" (Ps 31,6)." Nach diesen Worten verschied er.
47
Als der Hauptmann sah, was geschah, pries er Gott und sprach: "Wirklich, dieser Mensch war ein Gerechter!"
48
Und all die Volksscharen, die sich zu diesem Schauspiel eingefunden hatten und sahen, was vorging, schlugen an die Brust und gingen von dannen.
49
Seine Vertrauten alle standen von ferne, auch die Frauen, die ihm aus Galil├Ąa gefolgt waren und dies mit ansahen.
50
Und siehe, es war ein Mann namens Joseph, ein Ratsherr, ein guter und gerechter Mann,
51
der bei ihrem Beschlu├č und ihrem Vorgehen nicht mit zugestimmt hatte; er war aus Arimath├Ąa, einer j├╝dischen Stadt, und wartete auf das Reich Gottes.
52
Er ging zu Pilatus und erbat sich den Leichnam Jesu.
53
Und als er ihn herabgenommen hatte, wickelte er ihn in Linnen und setzte ihn bei in einem ausgehauenen Grab, in dem noch kein anderer gelegen war.
54
Es war R├╝sttag, und der Sabbat brach eben an.
55
Die Frauen aber, die mit ihm aus Galil├Ąa gekommen waren, gaben ihm das Geleit und besahen sich das Grab und die Art und Weise, wie sein Leichnam beigesetzt wurde.
56
Nach ihrer R├╝ckkehr bereiteten sie Spezereien und Salben; den Sabbat aber verbrachten sie in Ruhe, der Vorschrift gem├Ą├č.
   

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