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Lukas kapitel 12 - DE_Pattlochbibel2teRev | Bibel-lesen.com

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  • Lukas 13-15  

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Lukas kapitel 12
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Als sich unterdessen das Volk in ungez├Ąhlten Scharen herandr├Ąngte, so da├č sie sich auf die F├╝├če traten, wandte er sich zuerst an seine J├╝nger und sprach: "H├╝tet euch vor dem Sauerteig der Pharis├Ąer, vor der Heuchelei!
2
Nichts ist verh├╝llt, was nicht offenbar, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt werden wird.
3
Darum wird alles, was ihr im Finstern gesprochen habt, am hellen Tag vernommen werden; und was ihr ins Ohr gesagt habt in den Kammern, das wird verk├╝ndet werden auf den D├Ąchern.
4
Ich sage euch als meinen Freunden: F├╝rchtet euch nicht vor denen, die den Leib t├Âten, aber dar├╝ber hinaus nichts weiter zu tun verm├Âgen.
5
Ich will euch zeigen, wen ihr f├╝rchten sollt: F├╝rchtet den, der ├╝ber das T├Âten hinaus noch Macht hat, in die H├Âlle zu werfen. Ja, sage ich euch, den f├╝rchtet!
6
Verkauft man nicht f├╝nf Sperlinge um einige Pfennige? Und nicht einer von ihnen ist vergessen vor Gott.
7
Ja, selbst die Haare eures Hauptes sind alle gez├Ąhlt. F├╝rchtet euch also nicht; wertvoller seid ihr als viele Sperlinge.
8
Ich sage euch: Jeder, der sich zu mir bekennt vor den Menschen, zu dem wird sich auch der Menschensohn bekennen vor den Engeln Gottes.
9
Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, der wird verleugnet werden vor den Engeln Gottes.
10
Jedem, der ein Wort redet gegen den Menschensohn, wird vergeben werden; wer aber gegen den Heiligen Geist l├Ąstert, dem wird nicht vergeben werden.
11
Wenn man euch vor die Synagogen bringt und vor die Beh├Ârden und Machthaber, so seid nicht in Sorge, wie oder womit ihr euch verteidigen oder was ihr sagen sollt;
12
denn der Heilige Geist wird euch in jener Stunde lehren, was ihr sagen sollt."
13
Einer aus dem Volke sagte zu ihm: "Meister, sag meinem Bruder, er solle mit mir das Erbe teilen."
14
Er aber erwiderte ihm: "Mensch, wer hat mich zum Richter oder Erbteiler gesetzt ├╝ber euch?"
15
Und er sagte zu ihnen: "Seht zu und h├╝tet euch vor aller Habgier; denn mag einer auch ├ťberflu├č haben, sein Leben h├Ąngt nicht ab von seinem Besitz."
16
Er trug ihnen ein Gleichnis vor: "Eines reichen Mannes Land hatte reichlich getragen.
17
Da ├╝berlegte er bei sich: Was soll ich tun, da ich nicht Raum genug habe, darin ich aufspeichern k├Ânnte meine Fr├╝chte?
18
Und er sagte: Das will ich tun: Ich werde meine Scheunen niederrei├čen und gr├Â├čere bauen; darin will ich aufspeichern all mein Getreide und meine Vorr├Ąte.
19
Und zu meiner Seele will ich sagen: Seele, du hast viel an Vorr├Ąten liegen auf viele Jahre; ruh dich aus, i├č und trink und la├č es dir wohl sein!
20
Doch da sprach Gott zu ihm: Du Tor! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir fordern; was du nun aufgespeichert hast, f├╝r wen wird es sein?
21
So geht es dem, der Sch├Ątze sammelt f├╝r sich und nicht reich ist vor Gott."
22
Und er sprach zu seinen J├╝ngern: "Darum sage ich euch: Macht euch nicht Sorge um euer Leben, was ihr essen, noch um den Leib, was ihr anziehen sollt.
23
Denn das Leben ist mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung.
24
Betrachtet die Raben; sie s├Ąen nicht, sie ernten nicht, sie haben weder Kammer noch Speicher, und Gott ern├Ąhrt sie. Wieviel wertvoller seid ihr als die V├Âgel!
25
Wer unter euch vermag mit seinen Sorgen seinem Lebensweg eine einzige Elle hinzuzuf├╝gen?
26
Wenn ihr also nicht einmal so Geringes verm├Âgt, was macht ihr euch Sorge um das ├╝brige?
27
Betrachtet die Lilien, wie sie wachsen; sie arbeiten nicht und spinnen nicht, und doch sage ich euch: Selbst Salomon in all seiner Pracht war nicht gekleidet wie eine von ihnen.
28
Wenn nun Gott das Gras auf dem Felde, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wieviel mehr euch, ihr Kleingl├Ąubigen!
29
So fragt auch ihr nicht danach, was ihr essen und was ihr trinken werdet, und beunruhigt euch nicht!
30
Denn nach all dem trachten die Heiden der Welt; euer Vater aber wei├č, da├č ihr dessen bed├╝rft.
31
Sucht vielmehr sein Reich, und dies wird euch dazugegeben werden.
32
F├╝rchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater gefallen, euch das Reich zu geben.
33
Verkauft, was ihr habt, und gebt Almosen! Macht euch Beutel, die nicht veralten, einen Schatz im Himmel, der nicht abnimmt, wo kein Dieb herankommt und den keine Motte zerst├Ârt.
34
Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.
35
Eure Lenden sollen umg├╝rtet sein, und eure Lampen sollen brennen.
36
Ihr sollt sein wie Menschen, die auf ihren Herrn warten, wenn er von der Hochzeit heimkehrt, damit sie ihm, wenn er kommt und anklopft, sogleich ├Âffnen.
37
Selig jene Knechte, die der Herr bei seinem Kommen wachend antrifft. Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich g├╝rten und sie Platz nehmen lassen und umhergehen und sie bedienen.
38
Kommt er in der zweiten oder dritten Nachtwache und trifft sie so an, selig sind sie.
39
Das versteht ihr: Wenn der Hausherr w├╝├čte, zu welcher Stunde der Dieb kommt, so w├╝rde er nicht zulassen, da├č eingebrochen wird in sein Haus.
40
Auch ihr sollt bereit sein; denn zu einer Stunde, da ihr nicht daran denkt, wird der Menschensohn kommen."
41
Da sagte Petrus zu ihm: "Herr, sagst du dieses Gleichnis f├╝r uns oder auch f├╝r alle?"
42
Und der Herr sprach: "Wer ist wohl der getreue und kluge Verwalter, den der Herr ├╝ber seine Dienerschaft setzt, damit er ihnen ihren Teil an Nahrung gebe zur rechten Zeit?
43
Selig jener Knecht, den der Herr bei seinem Kommen so am Werke findet.
44
Wahrlich, ich sage euch: ├ťber all seine Habe wird er ihn setzen.
45
Wenn aber jener Knecht in seinem Herzen denkt: Mein Herr l├Ą├čt sich Zeit zu kommen, und wenn er anf├Ąngt, die Knechte und M├Ągde zu schlagen, zu essen, zu trinken und sich zu berauschen,
46
so wird der Herr dieses Knechtes kommen an einem Tage, da er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, da er es nicht wei├č, und er wird ihn niederhauen und ihm seinen Platz bei den Treulosen anweisen.
47
Jener Knecht aber, der um den Willen seines Herrn wu├čte und nicht bereithielt oder tat, wie dieser es wollte, wird viele Schl├Ąge empfangen.
48
Der aber nicht darum wu├čte und tat, was Schl├Ąge verdient, wird wenige erhalten. Von jedem, dem viel gegeben wurde, wird viel gefordert werden, und wem viel anvertraut wurde, von dem wird man um so mehr verlangen.
49
Feuer auf die Erde zu werfen, bin ich gekommen, und wie sehr w├╝nschte ich, es w├╝rde schon brennen!
50
Mit einer Taufe mu├č ich getauft werden, und wie bedr├Ąngt es mich, bis sie vollbracht ist!
51
Meint ihr, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, sondern Entzweiung.
52
Denn von nun an werden f├╝nf in einem Hause entzweit sein, drei gegen zwei und zwei gegen drei;
53
es wird entzweit sein der Vater mit dem Sohn und der Sohn mit dem Vater, die Mutter mit der Tochter und "die Tochter mit der Mutter", die Schwiegermutter mit der Schwiegertochter und "die Schwiegertochter mit der Schwiegermutter" (Mich 7,6)."
54
Dann sprach er auch zum Volk: "Wenn ihr eine Wolke aufsteigen seht im Westen, sagt ihr sogleich: Es gibt Regen, und es kommt so;
55
und sp├╝rt ihr den S├╝dwind wehen, sagt ihr: Es wird hei├č, und es trifft zu.
56
Ihr Heuchler! Das Aussehen der Erde und des Himmels wi├čt ihr zu deuten; weshalb macht ihr euch keine Gedanken ├╝ber die jetzige Zeit?
57
Warum entscheidet ihr euch nicht auch von selber f├╝r das Rechte?
58
Wenn du n├Ąmlich mit deinem Gegner zur Obrigkeit gehst, so gib dir noch unterwegs M├╝he, loszukommen von ihm, damit er dich nicht etwa vor den Richter ziehe und der Richter dich dem Gerichtsdiener ├╝bergebe und der Gerichtsdiener dich in das Gef├Ąngnis werfe.
59
Ich sage dir: Du wirst nicht herauskommen von dort, bis du auch den letzten Heller bezahlt hast."
   

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