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Lukas kapitel 1 - DE_Pattlochbibel2teRev | Bibel-lesen.com

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  • Johannes 10-12  

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Lukas kapitel 1
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Nachdem viele es unternommen haben, einen Bericht abzufassen ├╝ber die Dinge, die sich unter uns zugetragen haben,
2
entsprechend der ├ťberlieferung derer, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes waren,
3
habe auch ich mich entschlossen, allem von Anfang an sorgf├Ąltig nachzugehen und es dir der Reihe nach niederzuschreiben, erlauchter Theophilus,
4
damit du dich ├╝berzeugst von der Zuverl├Ąssigkeit der Worte, von denen dir Kunde kam.
5
Es war in den Tagen des Herodes, des K├Ânigs von Jud├Ąa, da lebte ein Priester mit Namen Zacharias, aus der Reihe des Abia; der hatte eine Frau aus den T├Âchtern Aarons, und ihr Name war Elisabeth.
6
Beide waren gerecht vor Gott und wandelten untadelig in allen Geboten und Satzungen des Herrn.
7
Sie waren jedoch kinderlos, da Elisabeth unfruchtbar war, und beide standen in vorger├╝cktem Alter.
8
Es begab sich nun, als er in der Ordnung seines Dienstes vor Gott sein priesterliches Amt versah,
9
da traf ihn nach dem Brauch der Priesterschaft das Los, zur Darbringung des Rauchopfers den Tempel des Herrn zu betreten.
10
Die ganze Menge des Volkes aber stand zur Stunde des Rauchopfers drau├čen und betete.
11
Da erschien ihm ein Engel des Herrn, der stand zur Rechten des Rauchopferaltars,
12
und Zacharias erschrak, als er ihn sah, und Furcht ├╝berfiel ihn.
13
Der Engel aber sprach zu ihm: "F├╝rchte dich nicht, Zacharias; denn dein Beten wurde erh├Ârt und deine Frau Elisabeth wird dir einen Sohn geb├Ąren, den sollst du Johannes nennen.
14
Du wirst voll Freude sein und Jubel, und viele werden sich freuen ├╝ber seine Geburt,
15
denn er wird gro├č sein vor dem Herrn; Wein und berauschendes Getr├Ąnk wird er nicht trinken, und mit Heiligem Geist wird er erf├╝llt werden schon vom Scho├č seiner Mutter an.
16
Viele von den S├Âhnen Israels wird er bekehren zum Herrn, ihrem Gott,
17
und er wird vor ihm hergehen im Geist und in der Kraft des Elias, um hinzuwenden die Herzen der V├Ąter zu den Kindern und die Widerspenstigen zur Gesinnung von Gerechten und so dem Herrn ein wohlgeordnetes Volk zu bereiten."
18
Da sprach Zacharias zum Engel: "Woran soll ich das erkennen? Bin ich doch ein alter Mann, und meine Frau ist vorger├╝ckt in ihren Tagen."
19
Der Engel antwortete ihm: "Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und ich wurde gesandt, um zu dir zu sprechen und dir diese frohe Botschaft zu bringen.
20
Siehe, du wirst stumm sein und nicht reden k├Ânnen bis zu dem Tage, da dies geschehen wird, weil du meinen Worten nicht geglaubt hast, die in Erf├╝llung gehen werden zu ihrer Zeit."
21
Das Volk aber wartete auf Zacharias, und sie wunderten sich, da├č er so lange im Tempel verweilte.
22
Als er herauskam, konnte er zu ihnen nicht sprechen, und sie erkannten, da├č er ein Gesicht im Tempel geschaut hatte. Er gab ihnen nur Zeichen und blieb stumm.
23
Als die Tage seines Dienstes zu Ende waren, kehrte er zur├╝ck in sein Haus.
24
Nach diesen Tagen aber empfing Elisabeth, seine Frau, und hielt sich f├╝nf Monate verborgen und sprach:
25
"So hat an mir getan der Herr in den Tagen, da er herniedersah, um meine Schmach hinwegzunehmen unter den Menschen."
26
Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt Galil├Ąas, mit Namen Nazareth,
27
zu einer Jungfrau, die verlobt war mit einem Manne aus dem Hause David, namens Joseph, und der Name der Jungfrau war Maria.
28
Und er trat bei ihr ein und sprach: "Sei gegr├╝├čt, Begnadete, der Herr ist mit dir [, du bist gebenedeit unter den Frauen]."
29
Sie aber erschrak bei dem Wort und dachte dar├╝ber nach, was dieser Gru├č bedeute.
30
Der Engel sprach zu ihr: "F├╝rchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade gefunden bei Gott!
31
Siehe, du wirst empfangen und einen Sohn geb├Ąren und seinen Namen Jesus nennen.
32
Dieser wird gro├č sein und Sohn des Allerh├Âchsten genannt werden; Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben,
33
und er wird herrschen ├╝ber das Haus Jakob ewiglich, und seines Reiches wird kein Ende sein."
34
Maria sprach zum Engel: "Wie wird dies geschehen, da ich einen Mann nicht erkenne?"
35
Der Engel antwortete ihr: "Heiliger Geist wird ├╝ber dich kommen, und Kraft des Allerh├Âchsten wird dich ├╝berschatten; darum wird auch das, was geboren wird, "heilig, Sohn Gottes" genannt werden.
36
Siehe, Elisabeth, deine Verwandte, auch sie empfing einen Sohn in ihrem Alter, und dies ist der sechste Monat f├╝r sie, die als unfruchtbar galt;
37
denn "bei Gott ist kein Ding unm├Âglich" (1Mos 18,14)".
38
Maria sprach: "Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort!" Und der Engel schied von ihr.
39
Maria aber machte sich in diesen Tagen auf und ging eilends in das Gebirge in eine Stadt Judas.
40
Sie trat in das Haus des Zacharias und begr├╝├čte Elisabeth.
41
Und es begab sich, als Elisabeth den Gru├č Marias h├Ârte, da h├╝pfte das Kind in ihrem Leib, und Elisabeth wurde erf├╝llt von Heiligem Geist,
42
erhob laut ihre Stimme und rief: "Gebenedeit bist du unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes!
43
Woher geschieht mir dies, da├č die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
44
Denn siehe, als der Klang deines Gru├čes an meine Ohren kam, h├╝pfte frohlockend das Kind in meinem Leibe.
45
Selig, die geglaubt hat, da├č in Erf├╝llung gehen wird, was ihr gesagt worden ist vom Herrn."
46
Und Maria sprach: ""Hochpreist meine Seele den Herrn",
47
und "mein Geist frohlockt ├╝ber Gott, meinen Heiland";
48
"er schaute gn├Ądig herab auf die Niedrigkeit seiner Magd"; denn siehe, von nun an werden mich seligpreisen alle Geschlechter.
49
"Gro├čes tat an mir" der M├Ąchtige, und "heilig ist sein Name".
50
"Sein Erbarmen gilt von Geschlecht zu Geschlecht denen, die ihn f├╝rchten".
51
Er ├╝bte Macht aus "mit seinem Arm"; er "zerstreute, die hochm├╝tig sind in ihres Herzens Sinnen".
52
"Gewalthaber st├╝rzte er vom Thron und erh├Âhte die Niedrigen".
53
"Hungrige erf├╝llte er mit G├╝tern", und Reiche schickte er leer von dannen.
54
"Er nahm sich Israels an, seines Knechtes", "zu gedenken seines Erbarmens",
55
wie er zu unseren V├Ątern sprach, f├╝r Abraham und "seine Nachkommen auf ewig.""
56
Maria blieb bei ihr etwa drei Monate und kehrte zur├╝ck in ihr Haus.
57
F├╝r Elisabeth aber erf├╝llte sich die Zeit ihrer Niederkunft und sie gebar einen Sohn.
58
Ihre Nachbarn und Verwandten h├Ârten, da├č der Herr gro├čes Erbarmen erwiesen habe an ihr, und freuten sich mit ihr.
59
Es war am achten Tag, da kamen sie, das Kn├Ąblein zu beschneiden, und wollten es nach seines Vaters Namen Zacharias nennen.
60
Seine Mutter aber entgegnete: "Nein, Johannes soll es hei├čen!"
61
Sie sagten zu ihr: "Niemand ist in deiner Verwandtschaft, der diesen Namen tr├Ągt!"
62
Da winkten sie seinem Vater, wie er ihn genannt haben wolle.
63
Dieser verlangte ein T├Ąfelchen und schrieb die Worte: "Johannes ist sein Name". Da verwunderten sich alle.
64
Im gleichen Augenblick aber tat sich sein Mund auf, und seine Zunge wurde gel├Âst, und er redete und lobte Gott.
65
Da kam Furcht ├╝ber alle ihre Nachbarn ringsum, und im ganzen Bergland von Jud├Ąa erz├Ąhlte man sich von allen diesen Dingen,
66
und alle, die davon h├Ârten, nahmen es sich zu Herzen und sagten: "Was wird wohl aus diesem Kinde werden?" Denn die Hand des Herrn war mit ihm.
67
Zacharias aber, sein Vater, wurde erf├╝llt von Heiligem Geist, und prophetisch sprach er:
68
"Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels; denn heimgesucht hat er sein Volk und "ihm Erl├Âsung bereitet".
69
Er lie├č uns erstehen ein Horn des Heils im Haus seines Knechtes David,
70
wie er verk├╝ndet hat seit Urzeit durch den Mund seiner heiligen Propheten:
71
"Errettung von unseren Feinden" und aus der Hand aller, "die uns hassen",
72
um "Erbarmen zu erweisen unseren V├Ątern" und zu "gedenken seines heiligen Bundes",
73
des Eides, den er "geschworen vor Abraham, unserem Vater", er werde uns verleihen,
74
da├č wir, befreit aus der Hand unserer Feinde, furchtlos ihm dienen
75
in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor ihm all unsere Tage.
76
Und du, Kind, wirst Prophet des H├Âchsten genannt werden, denn du wirst einhergehen "vor dem Herrn, seine Wege zu bereiten",
77
um seinem Volke zu bringen Erkenntnis des Heils durch Vergebung ihrer S├╝nden,
78
aus der erbarmenden Liebe unseres Gottes, mit der uns heimsuchen wird ein aufgehend Licht aus der H├Âhe,
79
um "denen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes", und unsere F├╝├če zu lenken auf den Weg des Friedens."
80
Der Knabe aber wuchs heran, wurde stark an Geist und lebte in der W├╝ste bis zu dem Tag, da er hintreten sollte vor Israel.
   

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