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MatthÀus kapitel 14 - DE_Pattlochbibel2teRev | Bibel-lesen.com

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  • Matthaeus 4-6  

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MatthÀus kapitel 14
Buch
Kapitel
Kommentar
1
In jener Zeit hörte der FĂŒrst Herodes die Kunde von Jesus und sagte zu seinen Leuten:
2
"Das ist Johannes der TÀufer; er wurde von den Toten auferweckt, und darum wirken die WunderkrÀfte in ihm."
3
Herodes hatte nÀmlich den Johannes ergreifen, fesseln und ins GefÀngnis setzen lassen wegen der Herodias, der Frau seines Bruders Philippus.
4
Denn Johannes hatte zu ihm gesagt: "Es ist dir nicht erlaubt, sie zu haben."
5
Er wollte ihn töten, doch fĂŒrchtete er das Volk, weil es ihn fĂŒr einen Propheten hielt.
6
Am Geburtstag des Herodes aber tanzte die Tochter der Herodias inmitten der GĂ€ste und fand das Wohlgefallen des Herodes.
7
Deshalb versprach er ihr mit einem Schwur, er wolle ihr geben, was sie auch begehren werde.
8
Sie aber, von ihrer Mutter angestiftet, sagte: "Gib mir auf dieser SchĂŒssel hier das Haupt des Johannes des TĂ€ufers!"
9
Da wurde der König bedrĂŒckt; jedoch um der SchwĂŒre und der Tischgenossen willen befahl er, es ihr zu geben.
10
Und er sandte hin und ließ Johannes im Kerker enthaupten;
11
sein Haupt aber wurde auf einer SchĂŒssel gebracht und dem MĂ€dchen gegeben, und sie brachte es ihrer Mutter.
12
Da kamen seine JĂŒnger, nahmen seinen Leib, begruben ihn und gingen hin und meldeten es Jesus.
13
Als Jesus das hörte, zog er sich von dort in einem Schiff zurĂŒck an einen einsamen Ort, ganz fĂŒr sich allein. Die Volksscharen aber erfuhren es und folgten ihm zu Fuß aus den StĂ€dten nach.
14
Als er ausstieg, sah er das viele Volk, bekam Mitleid mit ihnen und machte ihre Kranken gesund.
15
Bei Anbruch des Abends traten seine JĂŒnger zu ihm und sagten: "Die Gegend ist abgelegen, und die Zeit ist vorgeschritten; entlasse das Volk, daß es in die Dörfer gehe und sich etwas zum Essen kaufe!"
16
Jesus aber sprach zu ihnen: "Sie haben nicht nötig, wegzugehen; gebt ihr ihnen zu essen!"
17
Sie antworteten ihm: "Wir haben nur fĂŒnf Brote hier und zwei Fische."
18
Da sprach er: "Bringt sie mir her!"
19
Und er ließ das Volk auf dem Rasen sich lagern, nahm die fĂŒnf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Segen, brach die Brote und gab sie den JĂŒngern; die JĂŒnger aber gaben sie dem Volke.
20
Und sie aßen alle und wurden satt, und sie hoben von dem, was an angebrochenen StĂŒcken ĂŒbrigblieb, zwölf Körbe voll auf.
21
Es waren derer, die gegessen hatten, etwa fĂŒnftausend MĂ€nner, Frauen und Kinder nicht gerechnet.
22
Sogleich drĂ€ngte Jesus seine JĂŒnger, in das Schiff zu steigen und ihm an das andere Ufer vorauszufahren, bis er das Volk entlassen habe.
23
Nach Entlassung des Volkes stieg er fĂŒr sich allein auf den Berg, um zu beten; als es schon spĂ€t wurde, war er allein noch dort.
24
Das Schiff hatte sich schon viele Stadien vom Lande entfernt und wurde von den Wogen sehr bedrÀngt; denn es herrschte Gegenwind.
25
Um die vierte Nachtwache jedoch kam er, auf dem See einhergehend, zu ihnen.
26
Als die JĂŒnger ihn auf dem See einhergehen sahen, entsetzten sie sich in der Meinung, es sei ein Gespenst, und vor Furcht schrien sie.
27
Sogleich aber redete Jesus sie an: "Seid getrost; ich bin es! FĂŒrchtet euch nicht!"
28
Da entgegnete ihm Petrus und sprach: "Herr, wenn du es bist, so laß mich hinkommen zu dir ĂŒber das Wasser!"
29
Er sagte: "Komm!" Und Petrus stieg aus dem Schiff, ging ĂŒber das Wasser und kam auf Jesus zu.
30
Als er aber den starken Wind sah, fĂŒrchtete er sich, und da er anfing zu sinken, rief er: "Herr, hilf mir!"
31
Sogleich streckte Jesus seine Hand aus, ergriff ihn und sagte zu ihm: "Du KleinglÀubiger! Warum hast du gezweifelt?"
32
Und da sie in das Schiff gestiegen waren, legte sich der Wind.
33
Die aber im Schiffe waren, fielen vor ihm nieder und sagten: "Wahrlich, du bist Gottes Sohn!"
34
Als sie hinĂŒbergefahren waren, gingen sie in Genesareth an Land.
35
Da die Leute jenes Ortes ihn erkannten, schickten sie in der ganzen Gegend umher, und man brachte alle Kranken zu ihm,
36
und sie baten ihn, nur den Saum seines Kleides anrĂŒhren zu dĂŒrfen; und alle, die ihn anrĂŒhrten, wurden gesund.
   

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