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MatthÀus kapitel 13 - DE_Pattlochbibel2teRev | Bibel-lesen.com

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  • Offenbarung 1-3  

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MatthÀus kapitel 13
Buch
Kapitel
Kommentar
1
An jenem Tag ging Jesus aus dem Haus und setzte sich an den See.
2
Es sammelte sich viel Volk um ihn, so daß er ein Schiff bestieg und sich niederließ; das ganze Volk aber stand am Ufer.
3
Er redete viel zu ihnen in Gleichnissen und sprach: "Seht, ein SÀmann ging aus zu sÀen.
4
Und als er sĂ€te, fiel einiges auf den Weg, und es kamen die Vögel [des Himmels] und fraßen es auf.
5
Anderes fiel auf steinigen Grund, wo es nicht viel Erdreich hatte, und ging sogleich auf, weil es ihm an Tiefe des Erdreiches fehlte.
6
Als die Sonne aufging, wurde es von der Hitze getroffen, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es.
7
Anderes fiel unter die Dornen, und die Dornen wuchsen auf und erstickten es.
8
Anderes jedoch fiel auf gutes Erdreich und brachte Frucht, das eine hundertfĂ€ltig, das andere sechzigfĂ€ltig, das andere dreißigfĂ€ltig.
9
Wer Ohren hat, der höre!"
10
Die JĂŒnger traten hinzu und sagten zu ihm: "Warum redest du in Gleichnissen zu ihnen?"
11
Er antwortete ihnen: "Weil es euch gegeben ist, die Geheimnisse des Himmelreiches zu verstehen, ihnen aber ist es nicht gegeben.
12
Denn wer hat, dem wird gegeben werden, und er wird in Überfluß haben; wer aber nicht hat, dem wird auch das, was er hat, genommen werden.
13
Darum rede ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehen und doch nicht sehen, hören und doch nicht hören noch verstehen.
14
Es wird an ihnen die Weissagung des Isaias erfĂŒllt, die da sagt: "Hinhören werdet ihr und doch nicht verstehen; hinblicken werdet ihr und doch nicht sehen.
15
Denn das Herz des Volkes ist verstockt, und sie hören schwer mit den Ohren und verschließen ihre Augen, damit sie nicht mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, daß ich sie heile" (Is 6,9f).
16
Selig aber sind eure Augen, weil sie sehen, und eure Ohren, weil sie hören.
17
Denn wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte verlangten zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.
18
So hört nun ihr das Gleichnis vom SÀmann:
19
Bei jedem, der das Wort vom Reiche hört und es nicht versteht, kommt der Böse und raubt, was gesÀt wurde in seinem Herzen. Er ist es, bei dem auf den Weg gesÀt wurde.
20
Bei dem auf den steinigen Boden gesÀt wurde, ist jener, der das Wort hört und es sogleich mit Freuden aufnimmt.
21
Er hat aber keine Wurzel in sich, sondern ist ein Mensch des Augenblicks; wenn um des Wortes willen Drangsal oder Verfolgung entstehen, wird es ihm sogleich zum Falle.
22
Bei dem unter die Dornen gesĂ€t wurde, ist jener, der das Wort hört; aber die Sorge der Welt und der trĂŒgerische Reichtum ersticken das Wort, und es bleibt ohne Frucht.
23
Bei dem auf gutes Erdreich gesĂ€t wurde, ist jener, der das Wort hört und versteht, und dieser trĂ€gt Frucht, der eine hundertfĂ€ltig, der andere sechzigfĂ€ltig, der andere dreißigfĂ€ltig."
24
Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: "Das Himmelreich ist gleich einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker sÀte.
25
Als aber die Leute schliefen, kam sein Feind, sÀte Unkraut mitten unter den Weizen und ging davon.
26
Als nun die Saat wuchs und Frucht ansetzte, da erschien auch das Unkraut.
27
Da traten die Knechte des Hausherrn herzu und sagten zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesÀt? Woher hat er denn das Unkraut?
28
Er sprach zu ihnen: Ein feindseliger Mensch hat das getan. Die Knechte aber sagten zu ihm: Willst du, daß wir hingehen und es sammeln?
29
Er sprach: Nein; damit ihr nicht etwa, wenn ihr das Unkraut sammelt, mit ihm zugleich den Weizen herausreißt.
30
Laßt beides zusammen wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in BĂŒschel zum Verbrennen, den Weizen aber sammelt in meine Scheuer."
31
Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: "Das Himmelreich ist gleich einem Senfkorn, das einer nahm und auf seinen Acker sÀte.
32
Es ist zwar das kleinste unter allen Samenkörnern, wĂ€chst es aber empor, ist es grĂ¶ĂŸer als die KrĂ€uter und wird zu einem Baum, so daß "die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen wohnen" (Ez 17,23; Ez 31,6)."
33
Ein anderes Gleichnis erzĂ€hlte er ihnen: "Das Himmelreich ist gleich einem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Maß Mehl mengte, bis alles durchsĂ€uert war."
34
Dies alles redete Jesus in Gleichnissen zum Volke, und ohne Gleichnisse redete er nichts zu ihnen,
35
damit erfĂŒllt wĂŒrde, was gesagt ist durch den Propheten: "Ich will meinen Mund auftun in Gleichnissen und aussprechen, was seit Anbeginn der Welt verborgen war" (Ps 78,2).
36
Darauf entließ er das Volk und ging nach Hause; da traten seine JĂŒnger zu ihm und sagten: "ErklĂ€re uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker!"
37
Er antwortete: "Der den guten Samen aussÀt, ist der Menschensohn.
38
Der Acker ist die Welt; der gute Same, das sind die Söhne des Reiches, und das Unkraut, das sind die Söhne des Bösen.
39
Der Feind aber, der es sÀte, ist der Teufel. Die Ernte ist die Vollendung der Welt, und die Schnitter sind die Engel.
40
Wie man nun das Unkraut sammelt und im Feuer verbrennt, so wird es sein bei Vollendung der Welt.
41
Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden zusammenholen aus seinem Reiche "alle Ärgernisse und alle, die das Böse tun" (Soph 1,3),
42
und sie hineinwerfen in den Feuerofen; dort wird Heulen sein und ZĂ€hneknirschen.
43
"Dann werden die Gerechten leuchten" (Dan 12,3) wie die Sonne im Reiche ihres Vaters. Wer Ohren hat, der höre!
44
Das Himmelreich ist gleich einem im Acker verborgenen Schatz, den einer fand und verborgen hielt. Voll Freude geht er hin, verkauft alles, was er hat, und kauft jenen Acker.
45
Ferner ist das Himmelreich gleich einem Kaufmann, der gute Perlen sucht.
46
Als er eine kostbare Perle fand, ging er hin, verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.
47
Ferner ist das Himmelreich gleich einem Netz, das ins Meer geworfen wurde und mancherlei einfing.
48
Als es gefĂŒllt war, zog man es ans Ufer, setzte sich hin und sammelte das Gute in GefĂ€ĂŸe, das Schlechte aber warf man weg.
49
So wird es sein am Ende der Welt. Die Engel werden ausziehen und die Bösen absondern von den Gerechten
50
und sie hineinwerfen in den Feuerofen; dort wird Heulen sein und ZĂ€hneknirschen.
51
Habt ihr das alles verstanden?" Sie erwiderten ihm: "Ja."
52
Und er sprach zu ihnen: "Darum ist jeder Schriftgelehrte, der durch die Schule des Himmelreiches ging, einem Hausvater gleich, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt."
53
Es begab sich, als Jesus diese Gleichnisse beendet hatte, zog er von da weiter,
54
und als er in seine Vaterstadt kam, lehrte er sie in ihrer Synagoge, so daß sie voll Verwunderung sagten: "Woher hat er diese Weisheit und die Wunder?
55
Ist er nicht des Zimmermanns Sohn? Heißt nicht seine Mutter Maria? Und seine BrĂŒder Jakobus, Joseph, Simon und Judas?
56
Und sind nicht alle seine Schwestern bei uns? Woher nun hat er dies alles?" Und sie nahmen Anstoß an ihm.
57
Jesus aber sprach zu ihnen: "Ein Prophet ist nirgends so wenig geachtet wie in seiner Vaterstadt und in seinem Hause."
58
Und er wirkte dort nicht viele Wunder, ihres Unglaubens wegen.
   

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