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MatthÀus kapitel 12 - DE_Pattlochbibel2teRev | Bibel-lesen.com

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  • Johannes 10-12  

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MatthÀus kapitel 12
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Zu jener Zeit ging Jesus am Sabbat durch die Saatfelder. Seine JĂŒnger aber waren hungrig und fingen an, Ähren abzurupfen und zu essen.
2
Als die PharisĂ€er das sahen, sagten sie zu ihm: "Siehe, deine JĂŒnger tun, was am Sabbat zu tun nicht erlaubt ist."
3
Er aber erwiderte ihnen: "Habt ihr nicht gelesen, was David tat, als ihn und seine Begleiter hungerte (1Sam 21,2-7)?
4
Wie er in das Haus Gottes ging und die Schaubrote aß, die zu essen weder ihm erlaubt war noch auch denen, die bei ihm waren, sondern nur den Priestern?
5
Oder habt ihr nicht gelesen im Gesetze, daß die Priester am Sabbat im Tempel den Sabbat brechen, ohne schuldig zu werden (4Mos 28,9f)?
6
Ich sage euch aber: Hier ist GrĂ¶ĂŸeres als der Tempel.
7
Und wenn ihr wĂŒĂŸtet, was es heißt: "Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer" (Os 6,6), so hĂ€ttet ihr die Schuldlosen nicht verurteilt.
8
Denn Herr ĂŒber den Sabbat ist der Menschensohn."
9
Von dort weitergehend, kam er in eine Synagoge.
10
Und siehe, da war ein Mann mit einer gelÀhmten Hand, und sie fragten ihn: "Darf man am Sabbat heilen?", um ihn anklagen zu können.
11
Er aber sprach zu ihnen: "Wer ist unter euch, der ein einziges Schaf hat und dieses, wenn es am Sabbat in eine Grube fÀllt, nicht ergreift und herauszieht?
12
Um wieviel wertvoller ist ein Mensch als ein Schaf? Es ist also erlaubt, am Sabbat Gutes zu tun."
13
Darauf sagte er zu dem Mann: "Strecke deine Hand aus!" Und er streckte sie aus, und sie wurde wiederhergestellt, gesund wie die andere.
14
Die PharisÀer aber gingen weg und hielten Rat wider ihn, um ihn zu vernichten.
15
Als dies Jesus erfuhr, zog er sich von dort zurĂŒck, und es folgten ihm viele nach, und er machte sie alle gesund.
16
Er gebot ihnen streng, ihn nicht öffentlich bekannt werden zu lassen.
17
So sollte sich erfĂŒllen, was gesagt ist durch den Propheten Isaias:
18
"Seht meinen Knecht, den ich erwĂ€hlt, meinen Geliebten, an dem meine Seele Wohlgefallen hat. Ich will meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Völkern das Recht verkĂŒnden.
19
Er wird nicht zanken noch schreien, noch wird jemand seine Stimme hören auf den Gassen.
20
Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht nicht auslöschen, bis er zum Siege fĂŒhrt das Recht,
21
und auf seinen Namen werden die Völker hoffen" (Is 42,1-4).
22
Da brachte man zu ihm einen Besessenen, der blind war und stumm, und er heilte ihn, so daß der Stumme redete und sah.
23
Alles Volk staunte und sprach: "Ist etwa dieser der Sohn Davids?"
24
Als aber die PharisĂ€er es hörten, sagten sie: "Dieser treibt die DĂ€monen nicht anders aus als durch Beelzebul, den FĂŒrsten der DĂ€monen."
25
Jesus wußte ihre Gedanken und sprach zu ihnen: "Jedes Reich, das entzweit ist mit sich selbst, wird verwĂŒstet werden; und jede Stadt oder Hausgemeinschaft, die mit sich selbst entzweit ist, wird nicht bestehen.
26
Wenn der Satan den Satan austreibt, so ist er entzweit mit sich selbst; wie soll da sein Reich bestehen?
27
Und wenn ich durch Beelzebul die DÀmonen austreibe, durch wen treiben dann eure Söhne aus? Also werden gerade sie eure Richter sein.
28
Treibe ich aber durch den Geist Gottes die DĂ€monen aus, so ist nunmehr das Reich Gottes zu euch gekommen.
29
Oder wie kann einer in das Haus des Starken eindringen und seine Habe rauben, wenn er nicht vorher den Starken gefesselt hat? Dann erst wird er sein Haus plĂŒndern.
30
Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.
31
Darum sage ich euch: Jede SĂŒnde und LĂ€sterung wird den Menschen vergeben; aber die LĂ€sterung des Geistes wird nicht vergeben werden.
32
Wer ein Wort wider den Menschensohn redet, dem wird vergeben werden; wer aber wider den Heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden, weder in dieser noch in der zukĂŒnftigen Welt.
33
Entweder laßt ihr den Baum gut sein, dann ist auch seine Frucht gut, oder ihr laßt den Baum schlecht sein, dann ist auch seine Frucht schlecht; denn an der Frucht erkennt man den Baum.
34
Ihr Schlangenbrut! Wie könnt ihr Gutes reden, da ihr böse seid? Denn wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund.
35
Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz Gutes hervor; der böse Mensch bringt aus dem bösen Schatz Böses hervor.
36
Ich sage euch aber: Über jedes unnĂŒtze Wort, das die Menschen reden, haben sie Rechenschaft zu geben am Tag des Gerichtes.
37
Denn aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt und aus deinen Worten wirst du verurteilt werden."
38
Da entgegneten ihm einige von den Schriftgelehrten und PharisÀern und sprachen: "Meister, wir möchten ein Zeichen von dir sehen."
39
Er antwortete ihnen: "Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht verlangt ein Zeichen, aber es wird ihm kein Zeichen gegeben werden als das Zeichen des Propheten Jonas.
40
Denn wie "Jonas drei Tage und drei NĂ€chte im Bauch des UngetĂŒms war" (Jon 2,1), so wird auch der Menschensohn drei Tage und drei NĂ€chte im Herzen der Erde sein.
41
Die MĂ€nner von Ninive werden beim Gericht mit diesem Geschlecht auftreten und es verurteilen; denn sie bekehrten sich auf die Predigt des Jonas hin (Jon 3,5), und seht, mehr als Jonas ist hier!
42
Die Königin des SĂŒdens wird beim Gericht mit diesem Geschlecht auftreten und es verurteilen; denn sie kam von den Enden der Erde, um die Weisheit Salomons zu hören (1Kön 10,1ff), und seht, mehr als Salomon ist hier!
43
Wenn aber der unreine Geist ausgefahren ist von dem Menschen, wandert er durch wasserlose Gegenden, sucht Ruhe und findet sie nicht.
44
Alsdann spricht er: Ich will in mein Haus zurĂŒckkehren, von dem ich ausgezogen bin. Und er kommt und findet es leer, gescheuert und geschmĂŒckt.
45
Dann geht er hin, nimmt sieben andere Geister mit sich, die Àrger sind als er selbst, und sie ziehen ein und wohnen darin, und die letzten Dinge jenes Menschen werden Àrger als die ersten. Ebenso wird es sein auch mit diesem bösen Geschlecht."
46
Da er noch zum Volke sprach, siehe, da standen seine Mutter und seine BrĂŒder draußen und suchten mit ihm zu reden.
47
Jemand sagte zu ihm: "Siehe, deine Mutter und deine BrĂŒder stehen draußen und möchten mit dir reden."
48
Er aber entgegnete dem, der es ihm sagte, und sprach: "Wer ist meine Mutter, und wer sind meine BrĂŒder?"
49
Und er streckte seine Hand ĂŒber seine JĂŒnger und sprach: "Seht meine Mutter und meine BrĂŒder!
50
Denn wer den Willen meines Vaters tut, der im Himmel ist, der ist mein Bruder, meine Schwester und meine Mutter."
   

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