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Jeremia kapitel 8 - DE_Pattlochbibel2teRev | Bibel-lesen.com

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  • Matthaeus 10-12  

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Jeremia kapitel 8
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Kapitel
Kommentar
1
"In jener Zeit" - Spruch des Herrn - "wird man die Gebeine der K├Ânige von Juda und die Gebeine seiner F├╝rsten und die Gebeine der Priester und die Gebeine der Propheten und die Gebeine der Bewohner Jerusalems aus ihren Gr├Ąbern holen.
2
Man wird sie der Sonne, dem Mond und dem gesamten Himmelsheer hinwerfen, die sie so liebten und verehrten, denen sie nachliefen, die sie befragten und anbeteten. Sie werden nicht wieder gesammelt und kommen in kein Grab. Als Dung auf dem Acker sollen sie dienen.
3
Und der gesamte Rest, der von diesem b├Âsen Geschlecht allerorts noch ├╝brigbleibt, wohin immer ich sie versto├če, wird dann den Tod dem Leben vorziehen" - Spruch des Herrn der Heere.
4
"Du aber sage zu ihnen: So spricht der Herr: F├Ąllt man hin und erhebt sich nicht wieder? Oder dreht sich einer, der sich umwandte, nicht wieder zur├╝ck?
5
Warum wendet dieses Volk sich ab in best├Ąndiger Abkehr, klammert sich fest am Trug und verweigert die Umkehr?
6
Ich horchte hin und vernahm: Sie reden die Unwahrheit, seine Bosheit bedauert niemand, so da├č er spr├Ąche: "Was tat ich?" Sie alle wenden sich ab in ihrem raschen Lauf wie ein Ro├č, das im Kampfe dahinst├╝rmt.
7
Selbst der Storch am Himmel kennt seine Frist; auch Taube, Mauersegler und Drossel halten die Zeit ihres Kommens ein; doch mein Volk kennt nicht die Rechtsordnung des Herrn.
8
Wie k├Ânnt ihr sagen: "Weise sind wir! Des Herrn Gesetz ist bei uns!"? Seht doch, zur L├╝ge hat es gemacht der L├╝gengriffel der Schreiber!
9
Die Weisen werden besch├Ąmt, best├╝rzt und gefangen! Seht, des Herrn Wort verwarfen sie, und die eigene Weisheit, was n├╝tzt sie ihnen?
10
Darum gebe ich ihre Frauen an andere, ihre Felder an die Eroberer. Denn vom Kleinsten bis zum Gr├Â├čten sind sie alle nur auf Gewinn aus; vom Propheten bis zum Priester ver├╝ben sie alle Trug.
11
Den Zusammenbruch der Tochter meines Volkes m├Âchten sie heilen, indem sie leichtfertig rufen: "Heil, Heil!" Aber es gibt doch kein Heil.
12
Sch├Ąmen sie sich denn, da├č sie Greuliches taten? Nein, sie sch├Ąmen sich nicht, und Schande zu f├╝hlen ist ihnen unbekannt. Darum werden sie fallen mit den (anderen) Fallenden; zu ihrer Heimsuchungszeit werden sie st├╝rzen", spricht der Herr.
13
"Will ich bei ihnen ernten" - Spruch des Herrn -, "so finden sich keine Trauben am Weinstock, keine Feigen am Feigenbaum, das Laub ist verwelkt. So bestimme ich ihnen ihre Verw├╝ster."
14
Was sitzen wir da? Schart euch zusammen! Wir m├╝ssen hinein in die befestigten St├Ądte und untergehen daselbst! Denn der Herr, unser Gott, vernichtet uns, mit Giftwasser tr├Ąnkt er uns; denn wir verfehlten uns wider den Herrn.
15
[Wir harren auf Heil - doch Gutes kommt nicht - und auf die Zeit der Heilung, doch ach, nur Best├╝rzung!]
16
Von Dan her vernimmt man das Schnauben seiner Rosse, vom Wiehern seiner Hengste erbebt das gesamte Land. Sie kommen und fressen das Land samt seinem Reichtum, die Stadt und ihre Bewohner.
17
"Ja, ich sende giftige Schlangen unter euch; kein Beschw├Âren hilft gegen sie, und sie werden euch bei├čen [Spruch des Herrn] unheilbar."
18
Es steigt in mir der Kummer auf, mein Herz ist krank.
19
Horch! Meines Volkes Tochter schreit aus fernem Land: "Ist denn der Herr nicht mehr in Sion, ist sein K├Ânig nicht mehr dort?" - ["Warum haben sie mich mit ihren Bildern gekr├Ąnkt, mit den fremdl├Ąndischen G├Âtzen?"]
20
"Die Ernte ist vor├╝ber, der Herbst ist vorbei, doch wir sind noch nicht gerettet!"
21
Ob des Zusammenbruchs der Tochter meines Volkes bin ich gebrochen; traurig bin ich, Entsetzen packt mich.
22
Gibt es denn keinen Balsam in Gilead, hat man dort keinen Arzt? Warum gibt es keine Heilung der Tochter menes Volkes?
23
O w├╝rde doch zu Wasser mein Haupt und mein Auge zu einem Tr├Ąnenquell, da├č ich beweinte bei Tag und bei Nacht die Erschlagenen der Tochter meines Volkes!
   

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