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Jeremia kapitel 31 - DE_Pattlochbibel2teRev | Bibel-lesen.com

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  • Offenbarung 4-6  

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Jeremia kapitel 31
Buch
Kapitel
Kommentar
1
"In jener Zeit" - Spruch des Herrn - "will ich allen Geschlechtern Israels Gott sein, und sie sollen mein Volk sein."
2
So spricht der Herr: "Gnade fand in der W├╝ste das Volk, das vom Schwerte verschont blieb, Israel zog zu seiner Ruhestatt.
3
Aus der Ferne erschien ihm der Herr: Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt, darum habe ich dir so lange die Huld bewahrt.
4
Wieder baue ich dich auf, da├č du neu gebaut dastehst, Jungfrau Israel! Mit deinen Pauken schm├╝ckst du dich wieder, ziehst aus im Reigen der Fr├Âhlichen.
5
Weing├Ąrten kannst du von neuem pflanzen auf Samarias Bergen; wer sie pflanzt, darf ihre Frucht auch genie├čen.
6
Ja, es kommt der Tag, da rufen W├Ąchter auf Ephraims Bergland: "Auf, zum Sion lasset uns wallen, zum Herrn, unserem Gott!""
7
Denn so spricht der Herr: "Jubelt Jakob freudig zu, jauchzet ├╝ber das erste der V├Âlker! Verk├╝ndet es r├╝hmend und sprecht: "Errettet hat der Herr sein Volk, den Rest Israels!"
8
Seht, ich bringe sie aus dem Nordland herbei und sammle sie von den Enden der Erde! Selbst Blinde und Lahme sind darunter, Schwangere und W├Âchnerinnen dazu. Als gro├če Gemeinde kehren sie heim.
9
Mit Weinen kommen sie, doch tr├Âstend geleite ich sie. Ich f├╝hre sie zu Wasserb├Ąchen hin auf ebenem Weg, wo sie nicht straucheln. Denn Israels Vater bin ich, und mein Erstgeborener ist Ephraim."
10
H├Âret, ihr V├Âlker, das Wort des Herrn, k├╝ndet es auf den fernsten Inseln und sprecht: "Der Israel zerstreute, sammelt es wieder und h├╝tet es wie ein Hirt seine Herde."
11
Denn der Herr macht Jakob frei und erl├Âst ihn aus der Faust dessen, der st├Ąrker als er.
12
Sie kommen und jubeln auf Sions H├Âhe, sie strahlen vor Freude ├╝ber den Segen des Herrn, ├╝ber das Korn, den Wein und das ├ľl, ├╝ber die L├Ąmmer und Rinder. Da werden sie wie ein reich bew├Ąsserter Garten und m├╝ssen nicht mehr verschmachten.
13
Dann freut sich die Jungfrau am Reigentanz, J├╝ngling und Greis sind voll Frohsinn. "Ich wandle ihre Trauer in Wonne, spende ihnen Trost und Freude nach ihrem Leid.
14
Ich labe die Priester mit Fett, mein Volk wird ges├Ąttigt an meinem Segen" - Spruch des Herrn.
15
So spricht der Herr: "Horch, Klage h├Ârt man in Rama, bitteres Weinen: Ihre S├Âhne beweint Rachel und l├Ą├čt sich nicht tr├Âsten, ihre S├Âhne, weil sie dahin sind."
16
So spricht der Herr: "Wehre deiner Stimme das Weinen und deinen Augen die Tr├Ąnen! Denn f├╝r deine M├╝hsal gibt es einen Lohn" - Spruch des Herrn -, "sie kehren aus Feindesland heim;
17
f├╝r deine Nachkommen gibt es eine Hoffnung" - Spruch des Herrn -, "in ihre Heimat kehren die S├Âhne zur├╝ck."
18
"Ich h├Âre gar wohl, wie Ephraim klagt: "Gez├╝chtigt hast du mich, und ich lernte Zucht wie ein ungez├╝geltes Jungrind. La├č mich umkehren, da├č ich mich bekehre; du bist ja der Herr, mein Gott!
19
Denn nach meiner Abkehr empfinde ich Reue; nachdem ich zur Einsicht kam, schlage ich an die Brust. Ich sch├Ąme mich und err├Âte; denn ich b├╝├če die Schandtat meiner Jugend."
20
Ist mir denn Ephraim ein so teurer Sohn oder mein Lieblingskind? Sooft ich n├Ąmlich ihm drohe, mu├č ich immer wieder sein gedenken. So schl├Ągt f├╝r ihn mein Herz; ich mu├č mich seiner erbarmen" - Spruch des Herrn.
21
Stelle dir Wegweiser auf, mache dir Merkzeichen! Gib acht auf die Stra├če, auf den Weg, den du kamst! Kehre heim, Jungfrau Israel, kehre in diese deine St├Ądte zur├╝ck!
22
Wie lange noch willst du dich str├Ąuben, du abtr├╝nnige Tochter? Denn ein Neues erschafft der Herr auf der Erde: Die Frau umgibt den Mann.
23
So spricht der Herr der Heere, der Gott Israels: "F├╝rderhin sagt man im Lande Juda und in seinen St├Ądten, sobald ich ihr Schicksal wende, folgendes Wort: "Der Herr segne dich, du Gefilde der Gerechtigkeit, du heiliger Berg!"
24
Juda und all seine St├Ądte insgesamt werden dort wohnen, Ackerbauern und Wanderhirten.
25
Ja, ich erquicke den Ermatteten reichlich, und jedem Verschmachtenden spende ich in F├╝lle."
26
Darum hei├čt es: "Ich erwachte und schaute, und mein Schlaf war mir k├Âstlich."
27
"F├╝rwahr, es kommen Tage" - Spruch des Herrn -, "da mache ich das Haus Israel und das Haus Juda fruchtbar an Nachkommenschaft von Menschen und Vieh.
28
Und wie ich ├╝ber sie gewacht habe, um auszurei├čen und einzurei├čen, zu zerst├Âren und zu vernichten und Unheil zu schaffen, so wache ich ├╝ber sie, um aufzubauen und einzupflanzen" - Spruch des Herrn.
29
In jenen Tagen sagt man nicht mehr: "Die V├Ąter a├čen unreife Trauben, und den S├Âhnen werden die Z├Ąhne stumpf."
30
Nein, ein jeder stirbt durch eigene Schuld. Wer unreife Trauben i├čt, nur dem werden die Z├Ąhne stumpf!
31
"F├╝rwahr, Tage kommen" - Spruch des Herrn -, "da schlie├če ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund,
32
nicht dem Bunde gleich, den ich mit ihren V├Ątern schlo├č, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus dem Lande ├ägypten herauszuf├╝hren. Sie waren es ja, die meinen Bund brachen, w├Ąhrend ich ├╝ber sie die Herrschaft aus├╝bte" - Spruch des Herrn.
33
"Vielmehr so soll der Bund sein, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schlie├če" - Spruch des Herrn: "Ich lege mein Gesetz in ihr Inneres und schreibe es ihnen ins Herz. Ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.
34
Dann brauchen sie einander nicht mehr gegenseitig zu belehren: "Erkennet den Herrn!", sondern sie alle werden mich erkennen, ob klein oder gro├č" - Spruch des Herrn. "Ja, ich verzeihe ihre Schuld, und ihrer S├╝nde gedenke ich nicht mehr."
35
So spricht der Herr, der die Sonne zum Tageslicht bestellte, der Mond und Sterne bestimmte zum Licht in der Nacht, der das Meer aufw├╝hlt, da├č seine Wogen brausen; Herr der Heerscharen ist sein Name:
36
"Geraten jemals diese Ordnungen vor mir ins Wanken" - Spruch des Herrn -, "dann h├Âren auch Israels Nachkommen auf, vor mir ein Volk zu sein f├╝r alle Zeit."
37
So spricht der Herr: "K├Ânnen je die Himmel droben gemessen, die Fundamente der Erde drunten erforscht werden, dann verwerfe auch ich Israels ganze Nachkommenschaft ob all dem, was sie getan" - Spruch des Herrn.
38
"Siehe, es kommen Tage" - Spruch des Herrn -, "da wird die Stadt f├╝r den Herrn wieder aufgebaut vom Turme Chananels bis zum Ecktor,
39
und weiterhin l├Ąuft die Me├čschnur geradeaus auf den H├╝gel Gareb und wendet sich nach Goa.
40
Und das ganze Tal, die Leichen und die Opferasche und die ganzen H├Ąnge bis zum Kidronbach, bis zur Ecke des Ro├čtores ostw├Ąrts werden dem Herrn geweiht sein. Ein Zerst├Âren und Einrei├čen wird es nie mehr geben f├╝r alle Zukunft."
   

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