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Jesaja kapitel 1 - DE_Pattlochbibel2teRev | Bibel-lesen.com

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  • Lukas 13-15  

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Jesaja kapitel 1
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Kapitel
Kommentar
1
Schau des Isaias, des Sohnes des Amoz, die er ├╝ber Juda und Jerusalem hatte in den Tagen des Ussia, Jotam, Achas, Hiskia, der K├Ânige von Juda.
2
H├Âret, ihr Himmel, horch auf, du Erde, denn es redet der Herr: "S├Âhne zog ich heran und erh├Âhte ich; sie aber lehnten sich gegen mich auf.
3
Ein Ochs kennt seinen Besitzer, ein Esel die Krippe seines Herrn, Israel aber hat keine Erkenntnis, mein Volk hat keinen Verstand."
4
Wehe, s├╝ndiger Haufe, schuldbeladenes Volk, Brut von Verbrechern, S├Âhne, die frevelhaft handeln! Sie verlie├čen den Herrn, schm├Ąhten den Heiligen Israels, wandten den R├╝cken ihm zu.
5
Wohin k├Ânnt ihr noch Schl├Ąge erhalten, da ihr fortgesetzt abfallt? Jedwedes Haupt ist krank, ein jedes Herz matt.
6
Von der Fu├čsohle an bis zum Haupt ist nichts Heiles an ihm. Wunde und Strieme und frischer Hieb, nicht ausgedr├╝ckt, nicht verbunden, nicht mit ├ľl erweicht.
7
Euer Land W├╝stenei, eure St├Ądte verbrannt, euren Acker verzehren Fremde vor euch; Verw├╝stung herrscht wie bei Sodoms Zerst├Ârung.
8
Die Tochter Sion blieb ├╝brig wie eine H├╝tte im Weinberg, wie ein Nachtlager im Gurkenfeld, wie eine bedr├Ąngte Stadt.
9
H├Ątte nicht der Herr der Heerscharen uns einen Rest gelassen, wir w├Ąren geworden wie Sodom, Gomorra w├Ąren wir gleich.
10
H├Âret das Wort des Herrn, ihr Sodomsgebieter! Vernimm die Weisung unseres Gottes, du Gomorravolk!
11
"Wozu soll mir die Menge eurer Schlachtopfer dienen?", so spricht der Herr. "Der Widder Brandopfer habe ich satt und der Mastk├Ąlber Fett; der Stiere, der L├Ąmmer, der B├Âcke Blut, es sagt mir nicht zu!
12
Wenn ihr vor meinem Antlitz erscheint, wer fordert dies von euch, da├č ihr meine H├Âfe zertretet?
13
Bringt sinnlose Gaben nicht l├Ąnger mehr dar! R├Ąucherwerk ist mir abscheulich! Neumond, Sabbat und Feiertag - ich ertrage nicht Frevel und Fest!
14
Eure Neumonde und eure Feiertage ha├čt meine Seele. Sie sind mir zur Last geworden, die zu tragen ich m├╝de bin!
15
Breitet ihr eure H├Ąnde aus, so verh├╝lle ich meine Augen vor euch, h├Ąuft ihr eure Gebete an, so h├Âre ich nicht; denn eure H├Ąnde sind voll der Blutschuld!
16
Wascht und reinigt euch! Schafft eurer Taten Bosheit mir aus den Augen hinweg, h├Ârt auf, das B├Âse zu tun!
17
Lernt Gutes wirken, trachtet nach Recht, leitet den Unterdr├╝ckten, setzt euch im Gericht f├╝r den Verwaisten ein, f├╝hrt den Rechtsstreit der Witwe!
18
Dann kommt, und wir wollen verhandeln", spricht der Herr. "Sind eure S├╝nden wie Scharlach, sie sollen wei├č werden wie Schnee, sind sie wie Purpur so rot, sie sollen werden wie Wolle.
19
Seid ihr willig und folgsam, so d├╝rft ihr die G├╝ter des Landes genie├čen.
20
Weigert ihr euch und trotzt, so werdet ihr vom Schwerte gefressen." Wohlan, der Mund des Herrn hat gesprochen!
21
Wie ward doch zur Dirne die Stadt, die einst so getreu, erf├╝llt von Recht; Gerechtigkeit weilte in ihr, jetzt aber bewohnen sie M├Ârder!
22
Dein Silber ist zu Schlacken geworden, dein Wein mit Wasser verschnitten.
23
Deine F├╝rsten - Emp├Ârer sind sie und Diebesgesellen; alle haben Bestechung gern, laufen Geschenken nach. Dem Verwaisten helfen sie nicht zum Recht, die Sache der Witwe gelangt nicht zu ihnen.
24
Darum spricht der Gebieter, der Heerscharen Herr, der Starke in Israel: "Ha, an meinen Gegnern verschaffe ich mir Genugtuung, an meinen Feinden nehme ich Rache.
25
Ich wende meine Hand wider dich, l├Ąutere wie mit Laugensalz deine Schlacken, scheide alle deine Bleist├╝cke aus.
26
Dann will ich dir Richter geben wie ehedem und Ratsherren so wie am Anfang. Danach wird man dich nennen: "Wohnort der Gerechtigkeit, getreue Stadt."
27
Sion wird durch Recht erl├Âst, durch Gerechtigkeit seine Bekehrten.
28
Zusammenbruch aber trifft Emp├Ârer und S├╝nder insgesamt; die den Herrn verlassen, werden vergehen."
29
Ja, ihr werdet besch├Ąmt ob der Eichen, die eure Lust sind, err├Âten ├╝ber die G├Ąrten, die ihr bevorzugt.
30
Denn ihr selber werdet der Eiche gleich, deren Laub verwelkt, und dem Garten, der kein Wasser enth├Ąlt.
31
Und es wird der Starke zum Werg und zum Funken sein Tun; beide zusammen verbrennen, und niemand kann l├Âschen.
   

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