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Prediger kapitel 7 - DE_Pattlochbibel2teRev | Bibel-lesen.com

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  • Lukas 1-3  

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Prediger kapitel 7
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Kapitel
Kommentar
1
Besser ein guter Name als gutes ├ľl, und besser der Todestag als der Geburtstag.
2
Besser der Gang zum Trauerhaus als der Gang zum Festhaus. Denn dies ist das Ende aller Menschen, und wer lebt, nehme es sich zu Herzen!
3
Besser ist Kummer als Lachen; denn bei ernster Miene ist gl├╝cklich das Herz.
4
Das Herz der Weisen ist im Trauerhaus, das Herz der Toren aber im Haus der Freude.
5
Besser, den Tadel des Weisen zu h├Âren, als da├č man dem Lied der Toren lauscht.
6
Denn wie das Knistern der Dornen unter dem Kessel, so ist das Lachen des Toren. Auch das ist Wahn.
7
Wahrlich, Erpressung macht den Weisen zum Toren, und Bestechung verdirbt die Gesinnung.
8
Besser ist der Ausgang einer Sache als ihr Anfang, besser Langmut als Hochmut.
9
La├č dich in deinem Gem├╝t nicht vorschnell erz├╝rnen; denn Zorn sitzt in der Brust der Toren.
10
Sprich nicht: Wie kommt es, da├č die fr├╝heren Tage besser waren als die jetzigen? Denn nicht aus Weisheit fragst du so.
11
Gut ist Weisheit zusammen mit Besitztum und ein Gewinn f├╝r alle, die die Sonne schauen.
12
Denn im Schatten der Weisheit lebt man im Schatten des Geldes, und der Gewinn aus Weisheitserkenntnis ist dies: Sie erh├Ąlt ihre Besitzer am Leben.
13
Achte auf Gottes Tun! Denn wer kann gerade machen, was er kr├╝mmte?
14
Am Tage des Gl├╝ckes sei guter Dinge, am Tage des Ungl├╝cks bedenke: Auch diesen hat Gott gemacht wie jenen, aus dem Grunde, weil der Mensch nach seinem Tode nichts mehr finden kann.
15
Alles ├╝berblickte ich in meinen nichtigen Tagen: Da ist ein Gerechter, der umkommt trotz seiner Gerechtigkeit, und ein Frevler, der lange lebt trotz seiner Bosheit.
16
Sei nicht allzu gerecht und ├╝bertrieben weise! Warum sollst du Entt├Ąuschung erfahren?
17
Frevle nicht allzusehr und sei kein Tor! Warum sollst du sterben vor deiner Zeit?
18
Gut ist es, wenn du an dem einen festh├Ąltst und auch vom anderen deine Hand nicht abziehst. Denn wer Gott f├╝rchtet, entgeht diesem allem.
19
Die Weisheit gibt dem Weisen Macht, mehr als zehn Machthaber besitzen in der Stadt.
20
Wahrlich, kein Mensch ist so gerecht auf Erden, da├č er nur Gutes tut, ohne zu s├╝ndigen.
21
Ferner, auf alles Gerede, das man redet, gib nicht acht, um nicht zu h├Âren, wie dein Knecht ├╝ber dich schimpft!
22
Denn aus zahlreichen F├Ąllen wei├čt du selbst, da├č auch du ├╝ber andere geschimpft hast.
23
All dies habe ich versucht mit der Weisheit; ich sprach: "Ich m├Âchte doch weise werden!" Sie aber blieb mir fern.
24
Fern ist alles Seiende und tief, gar tief; wer kann es ergr├╝nden?
25
Ich wandte mich dazu, zu erkennen, zu erforschen, zu suchen Weisheit und Urteil und zu erkennen, da├č Schlechtigkeit Unsinn ist und Torheit Unverstand.
26
Und da fand ich nun bitterer als den Tod die Frau, da sie ein Fangnetz ist und ihr Herz eine Falle, Fesseln ihre Arme. Wer Gott gef├Ąllt, entkommt ihr, aber der S├╝nder wird gefangen durch sie.
27
Siehe, das habe ich gefunden, spricht der Prediger, eins nach dem andern, um ein Urteil zu finden.
28
Doch was ich noch suchte und nicht fand: Unter tausend habe einen Mann ich gefunden, aber eine Frau unter all diesen fand ich nicht.
29
Nur dies eine, seht, habe ich gefunden, da├č Gott die Menschen als redlich erschuf; sie selbst aber suchen viele R├Ąnke.
30
Als sie ihre Rede beendet hatte, sprach der Sohn: "Auf wen wartet ihr? Ich unterwerfe mich dem k├Âniglichen Befehl nicht! Ich gehorche dem Befehl des Gesetzes, das unseren V├Ątern durch Moses verliehen worden ist.
31
Wohl bist du der Erfinder jeglicher Bosheit gegen die Hebr├Ąer, doch wirst du Gottes H├Ąnden nicht entfliehen.
32
Unserer eigenen S├╝nden wegen m├╝ssen wir leiden.
33
Zwar ist der lebendige Herr zu unserer Strafe und Z├╝chtigung f├╝r kurze Zeit erz├╝rnt, aber er vers├Âhnt sich doch wiederum mit seinen Knechten.
34
Du aber, Verworfener, ruchlosester aller Menschen, ├╝berhebe dich nicht in leerem Vertrauen auf nichtige Hoffnungen, wenn du deine Hand gegen die Himmelskinder erhebst!
35
Noch bist du dem Gericht des allm├Ąchtigen und des allsehenden Gottes nicht entronnen!
36
Unsere Br├╝der mu├čten kurze Pein ertragen, sind aber jetzt zu unverg├Ąnglichem Leben in den Gottesbund eingegangen. Du aber wirst im g├Âttlichen Gericht gerechte Strafen f├╝r deine ├ťberheblichkeit davontragen.
37
Gleich meinen Br├╝dern gebe ich Leib und Leben f├╝r die v├Ąterlichen Gesetze hin und flehe dabei zu Gott, da├č er dem Volk bald wieder gn├Ądig werde, dich aber unter Qualen und Gei├čeln zu dem Bekenntnis bringe, da├č er allein Gott ist.
38
Bei mir und meinen Br├╝dern aber m├Âge der Zorn des Allm├Ąchtigen zum Stillstand kommen, der mit Recht ├╝ber unser ganzes Geschlecht hereingebrochen ist!"
39
Von Zorn erf├╝llt, lie├č ihn der K├Ânig im Vergleich zu den anderen am grausamsten behandeln; denn er war durch die Verh├Âhnung erbittert.
40
So schied auch dieser makellos aus dem Leben, indem er vollkommen auf den Herrn vertraute.
41
Zuletzt nach den S├Âhnen mu├čte auch die Mutter sterben.
42
Damit sei genug erz├Ąhlt von Opfern und au├čergew├Âhnlichen Martern.
43
Am dreizehnten Adar gerieten die Heere in Kampf miteinander. Das Heer des Nikanor wurde aufgerieben. Er selbst fiel als erster im Kampf.
44
Als nun sein Heer merkte, da├č Nikanor gefallen war, warfen sie die Waffen weg und flohen.
45
Man verfolgte sie einen Tagemarsch weit von Adasa bis in die N├Ąhe von Geser. Hinter ihnen her blies man Signaltrompeten.
46
Da kamen die Leute aus allen D├Ârfern Jud├Ąas ringsum und ├╝berholten ihre Flanken. Nun kehrten sich die einen gegen die anderen. Sie fielen alle durch das Schwert; nicht einer von ihnen blieb ├╝brig.
47
Beute und Pl├╝nderungsgut raffte man zusammen. Dem Nikanor schnitten sie den Kopf und die rechte Hand ab, die er frevelnd erhoben hatte. Man nahm sie mit und h├Ąngte sie bei Jerusalem auf.
48
Das Volk aber war sehr erfreut und feierte diesen Tag als gro├čen Freudentag.
49
Man beschlo├č, diesen Tag allj├Ąhrlich am dreizehnten Adar zu begehen.
50
Das Land Juda hatte f├╝r kurze Zeit Ruhe.
   

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