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1.K├Ânige kapitel 8 - DE_Pattlochbibel2teRev | Bibel-lesen.com

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  • Matthaeus 4-6  

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1.K├Ânige kapitel 8
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Kapitel
Kommentar
1
Damals versammelte Salomo die ├ältesten Israels, alle H├Ąupter der St├Ąmme und die F├╝rsten der israelitischen Geschlechter, bei sich in Jerusalem, um die Bundeslade des Herrn aus der Davidsstadt, das ist Sion, herauszuholen.
2
Da kamen beim K├Ânig Salomo alle M├Ąnner Israels im Monat Etanim, d. h. im siebten Monat, am Feste zusammen.
3
Als alle Ältesten Israels da waren, erhoben die Priester die Lade.
4
Sie brachten die Lade des Herrn, das Offenbarungszelt und alle heiligen Ger├Ąte, die im Zelte waren, hinauf. Die Priester und Leviten trugen sie hinauf.
5
Der K├Ânig Salomo und mit ihm die ganze Gemeinde Israels versammelten sich vor der Lade. Sie schlachteten Schafe und Rinder, unz├Ąhlbar an Menge.
6
Die Priester stellten die Bundeslade des Herrn an ihren Platz in den Hinterraum des Hauses, ins Allerheiligste, unter die Fl├╝gel der Kerubim.
7
Denn die Kerubim breiteten die Fl├╝gel ├╝ber den Platz der Lade. Die Kerubim bedeckten die Lade und ihre Stangen von oben her.
8
Die Stangen waren so lang, da├č man ihre Spitzen im Heiligtum vor dem Hinterraum wahrnehmen konnte. Jedoch von drau├čen waren sie nicht zu sehen. Sie befinden sich dort bis zum heutigen Tag.
9
In der Lade lagen nur die beiden steinernen Tafeln, die Moses am Horeb hineingelegt hatte, die Tafeln des Bundes, den der Herr mit den S├Âhnen Israels bei ihrem Auszug aus ├ägypten geschlossen hatte.
10
W├Ąhrend die Priester aus dem Heiligtum traten, erf├╝llte die Wolke das Haus des Herrn.
11
Der Wolke wegen konnten die Priester nicht Dienst tun; denn die Herrlichkeit des Herrn erf├╝llte das Haus des Herrn.
12
Damals sprach Salomo: "Im Dunkel wolle er wohnen, sagte der Herr.
13
So baute ich einen Herrscherpalast f├╝r dich als St├Ątte, an der du weilst auf ewig."
14
Dann wandte sich der K├Ânig um und segnete die ganze Gemeinde Israels, w├Ąhrend die ganze Gemeinde stand.
15
Er sprach: "Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, dessen Mund meinem Vater David Verhei├čungen gab und dessen Hand sie erf├╝llte! Er hatte gesagt:
16
"Seit der Zeit, da ich mein Volk Israel aus ├ägypten fortgef├╝hrt, habe ich mir aus keinem der israelitischen St├Ąmme eine Stadt auserw├Ąhlt f├╝r den Bau eines Hauses, damit mein Name dort wohne. Doch Jerusalem habe ich erw├Ąhlt, da├č mein Name hier sei, und David erw├Ąhlte ich zum Herrscher ├╝ber mein Volk Israel."
17
Mein Vater David hegte in seinem Herzen den Gedanken, dem Namen des Herrn, des Gottes Israels, ein Haus zu bauen.
18
Doch der Herr sprach zu ihm: "Wenn du dich in deinem Herzen mit dem Gedanken besch├Ąftigst, meinem Namen ein Haus zu bauen, so ist das ein guter Entschlu├č.
19
Nur sollst du selbst das Haus nicht bauen, sondern der Sohn, der von dir leiblich abstammt soll meinem Namen das Haus bauen!"
20
Der Herr hat nun sein Verhei├čungswort Wirklichkeit werden lassen. Ich trat an die Stelle meines Vaters David und bestieg den Thron Israels, wie der Herr verhei├čen. Ich habe das Haus dem Namen des Herrn, des Gottes Israels, gebaut.
21
Ich bestimmte dort einen Platz f├╝r die Lade, in welcher der Bund des Herrn ruht, den er mit unsern V├Ątern schlo├č, als er sie fortf├╝hrte aus ├ägypten."
22
Dann trat Salomo vor der ganzen Gemeinde Israel an den Altar des Herrn und breitete seine H├Ąnde zum Himmel aus.
23
Er flehte: "Herr, du Gott Israels, es ist kein Gott im Himmel und auf Erden wie du. Du bewahrst den Bund und die Huld deinen Knechten, die aus ganzem Herzen vor dir wandeln.
24
Du hast deinem Knecht David, meinem Vater, dein Versprechen gehalten. Dein Mund hat es verk├╝ndet, deine Hand heute erf├╝llt.
25
Und nun, o Herr, Gott Israels, halte deinem Knecht David, meinem Vater, auch die weitere Verhei├čung, die du ihm gabst: "Es wird dir nie an einem Nachkommen in meinem Dienste fehlen, der auf dem Thron Israels sitzt, wenn nur deine S├Âhne auf ihren Weg achtgeben und vor mir wandeln, wie du vor mir gewandelt bist."
26
M├Âge doch nun, Gott Israels, dein Wort, das du deinem Knecht David, meinem Vater, gegeben hast, wahr werden!
27
Wohnt denn Gott wahrhaftig auf Erden? F├╝rwahr, der Himmel und die Himmel der Himmel fassen dich nicht, wieviel weniger dieses Haus, das ich erbaut habe!
28
Neige dich nun dem Gebet deines Knechtes und seinem Flehen zu, Herr, mein Gott, und h├Âre das inst├Ąndige Rufen und das Gebet, das dein Knecht heute an dich richtet!
29
M├Âgen doch deine Augen ├╝ber diesem Haus bei Tag und Nacht offen sein, ├╝ber der St├Ątte, von der du gesagt hast: "Mein Name wird dort wohnen." H├Âre also auf das Gebet, das dein Knecht zu dieser St├Ątte hin verrichtet!
30
Achte auf das Rufen deines Knechtes und deines Volkes Israel, wenn sie zu dieser St├Ątte hin beten! H├Âre du in deiner Wohnung im Himmel, h├Âre und verzeihe!
31
Verfehlt sich jemand gegen seinen N├Ąchsten, und legt ihm dieser einen Eid auf, den er schw├Âren soll, kommt er dann und schw├Ârt ihn vor deinem Altar in diesem Haus,
32
so h├Âre du es im Himmel und nimm dich an! Sprich Recht deinen Dienern, verurteile den Schuldigen, indem du sein Handeln auf sein Haupt fallen l├Ą├čt! Den Schuldlosen dagegen sprich frei, indem du ihm nach seiner Gerechtigkeit vergiltst!
33
Wenn dein Volk Israel vom Feind geschlagen wird, weil es sich gegen dich vers├╝ndigt hat, bekehrt sich dann aber wieder zu dir, lobpreist deinen Namen, betet und fleht zu dir in diesem Haus,
34
dann erh├Âre du es im Himmel; vergib die S├╝nde deines Volkes Israel und bringe es in das Land zur├╝ck, das du seinen V├Ątern verliehen hast!
35
Wenn der Himmel verschlossen bleibt und kein Regen f├Ąllt, da sie s├╝ndigten gegen dich, und wenn sie dann zu diesem Orte hin beten, deinen Namen lobpreisen und sich von ihren S├╝nden bekehren, weil du sie dem├╝tigst,
36
so h├Âre du vom Himmel her und verzeihe die S├╝nden deiner Knechte, deines Volkes Israel; denn du lehrst sie den rechten Weg, den sie zu gehen haben. Schenke Regen deinem Land, das du deinem Volk zum Erbbesitz verliehen hast!
37
Hungersnot herrscht im Land, es w├╝tet die Pest, Getreidebrand und Rost, Heuschrecken und Ungeziefer treten auf, sein Feind bedr├Ąngt es im eigenen Wohngebiet, irgendeine Plage oder Krankheit trifft ein:
38
Jegliches Gebet und jedes Flehen irgendeines Menschen, deines ganzen Volkes Israel, wie jeder sein Herzeleid kennt und seine H├Ąnde ausbreitet zu diesem Hause hin,
39
h├Âre du es im Himmel, in deiner Wohnst├Ątte, verzeihe und handle! Einem jeden vergilt ganz nach seinem Wandel! Du kennst allein die Herzen aller Menschenkinder.
40
Dann werden sie Ehrfurcht vor dir haben, solange sie auf dem Boden leben, den du unsern V├Ątern gegeben hast.
41
Auch den Ausl├Ąnder, der nicht aus deinem Volke Israel stammt, sondern aus fernem Land deines Namens wegen kommt,
42
[denn man h├Ârt von deinem gewaltigen Namen, deiner starken Hand und deinem ausgestreckten Arm], wenn er also kommt und betet zu diesem Hause hin,
43
dann h├Âre du es im Himmel, deinem Wohnsitz, und gew├Ąhre alles, worum der Fremde zu dir ruft! Alle V├Âlker der Erde werden alsdann deinen Namen anerkennen, dich f├╝rchten wie dein Volk Israel und erfahren, da├č dieses Haus, das ich gebaut habe, deinen Namen tr├Ągt.
44
Wenn dein Volk gegen seine Feinde in den Krieg zieht auf dem Weg, den du es sendest, und es betet zum Herrn in Richtung auf die Stadt, die du erw├Ąhlt hast, und zum Haus, das ich deinem Namen zu Ehren gebaut habe,
45
dann h├Âre im Himmel sein Gebet und sein Flehen, und verhilf ihm zum Recht!
46
Wenn sie s├╝ndigen gegen dich - es gibt ja keinen Menschen, der ohne S├╝nde ist -, und du z├╝rnst ihnen, gibst sie ihren Bedr├Ąngern preis, und ihre Feinde f├╝hren sie gefangen fort in ein fernes oder auch in ein nahes Land,
47
und wenn sie dann im Land ihrer Gefangenschaft in sich gehen und im Feindesland wieder um dein Erbarmen flehen und eingestehen: "Wir haben S├╝nde, Unrecht und Frevel getan",
48
und wenn sie mit ihrem ganzen Herzen und ihrer ganzen Seele im Land ihrer Bedr├Ąnger, die sie gefangen fortf├╝hrten, sich zu dir wenden und zu dir flehen in der Richtung nach ihrem Land, das du ihren V├Ątern schenktest, nach der Stadt, die du erw├Ąhltest, und nach dem Hause, das ich deinem Namen erbaute,
49
dann erh├Âre du im Himmel, deinem Wohnsitz, ihr Beten und Flehen und verhilf ihnen zu ihrem Recht!
50
Verzeihe deinem Volk die Schuld, wodurch sie gegen dich fehlten, und alle ihre Frevel, womit sie sich gegen dich auflehnten! La├č sie Barmherzigkeit finden bei ihren Bezwingern, da├č sie sich ihrer erbarmen!
51
Denn dein Volk sind sie ja und dein Erbteil, das du aus Ägypten, dem Eisenschmelzofen, fortgeführt hast.
52
M├Âgen deine Augen offenstehen dem Flehen deines Knechtes und dem Rufen deines Volkes Israel! H├Âre auf sie, sooft sie zu dir rufen!
53
Du hast sie ja als dein Erbteil aus allen Erdenv├Âlkern ausgeschieden, wie du durch deinen Knecht Moses verhei├čen hast, als du unsere V├Ąter aus ├ägypten fortf├╝hrtest, o Herr, unser Gott!"
54
Salomo hatte dieses sein flehentliches Gebet an den Herrn vollendet. Da erhob er sich vor dem Altar des Herrn, wo er auf den Knien lag, seine H├Ąnde zum Himmel ausgebreitet.
55
Dann trat er hin, segnete die ganze Gemeinde Israels mit lauter Stimme und sprach:
56
"Gepriesen sei der Herr, der seinem Volke Israel Ruhe geschenkt hat, wie er versprochen. Kein einziges von all den guten Verhei├čungsworten, die er durch seinen Knecht Moses gegeben hat, ist ausgeblieben.
57
Der Herr, unser Gott, stehe uns bei, wie er unseren V├Ątern geholfen hat! Er verlasse und versto├če uns nicht!
58
Er lenke unsere Herzen zu sich hin, damit wir auf allen seinen Wegen wandeln und seine Befehle, Gebote und Vorschriften halten, wie er unsern V├Ątern befohlen hat!
59
M├Âchten doch diese meine Worte, mit denen ich vor dem Herrn um seine Gnade gefleht habe, dem Herrn, unserm Gott, bei Tag und Nacht nahe sein! Er m├Âge seinem Knecht und seinem Volk Israel Recht verschaffen, wie es Tag f├╝r Tag nottut!
60
So sollen alle Erdenv├Âlker erkennen, da├č der Herr Gott ist und sonst niemand!
61
M├Âchten doch eure Herzen g├Ąnzlich dem Herrn, unserm Gott, geh├Âren, auf da├č ihr nach seinen Geboten wandlt und stets seine Befehle beachtet wie am heutigen Tag!"
62
Daraufhin brachte der K├Ânig und ganz Israel mit ihm vor dem Herrn Opfer dar.
63
Als Friedopfer, das er zu Ehren des Herrn schlachtete, opferte Salomo 22 000 Rinder und 120 000 Schafe. So vollzogen der K├Ânig und alle Kinder Israels am Hause des Herrn die Weihe.
64
Damals weihte der K├Ânig auch den mittleren Teil des Vorhofes vor dem Haus des Herrn ein. Denn dort brachte er die Brandopfer, Speiseopfer und die Fettst├╝cke der Friedopfer dar. Der eherne Altar, der vor dem Herrn stand, war n├Ąmlich zu klein und konnte die Brand- und Speiseopfer und das Fett der Friedopfer nicht fassen.
65
So feierte damals Salomo mit Gesamtisrael das "Fest", eine gro├če Volksversammlung von Lebo-Hamat bis zum Bach ├ägyptens vor dem Herrn, unserem Gott, sieben Tage lang [und noch sieben Tage, d. h. vierzehn Tage].
66
Am achten Tag lie├č er das Volk ziehen. Sie nahmen Abschied vom K├Ânig und gingen in ihre Zelte fort, freudig und frohgemut ├╝ber all das Gute, das der Herr seinem Knecht David und seinem Volk Israel erwiesen hatte.
   

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