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1.K├Ânige kapitel 20 - DE_Pattlochbibel2teRev | Bibel-lesen.com

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  • Offenbarung 4-6  

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1.K├Ânige kapitel 20
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Kapitel
Kommentar
1
Benhadad, der K├Ânig von Aram, sammelte seine ganze Streitmacht. Zweiunddrei├čig K├Ânige waren bei ihm mit Pferden und Wagen. So zog er heran, belagerte und bekriegte Samaria.
2
Er sandte Boten zu Achab, dem K├Ânig von Israel, in die Stadt.
3
Dabei lie├č er ihm sagen: "So spricht Benhadad: Dein Silber und Gold geh├Âren mir; aber auch deine Frauen und deine besten S├Âhne sollen mir geh├Âren!"
4
Der K├Ânig von Israel antwortete: "Nach deinem Wort, mein Herr und K├Ânig, geschehe es! Dein bin ich mit allem, was ich besitze."
5
Aber die Boten kamen wieder und gaben bekannt: "So spricht Benhadad: Ich habe doch zu dir gesandt und gefordert: Dein Silber und dein Gold, deine Frauen und S├Âhne sollst du mir geben!
6
Genauerhin werde ich morgen um diese Zeit meine Knechte zu dir schicken. Sie werden dein Haus und die H├Ąuser deiner Untergebenen durchsuchen und alles Kostbare beschlagnahmen und fortbringen."
7
Der K├Ânig von Israel berief alle ├ältesten des Landes und erkl├Ąrte ihnen: "Erkennt doch und seht, da├č dieser B├Âses im Sinne hat! Er hatte zu mir gesandt um meine Frauen und S├Âhne und mein Silber und Gold, und ich habe sie ihm nicht verweigert."
8
Da antworteten ihm alle ├ältesten und das gesamte Volk: "H├Âre nicht auf ihn und sei ihm nicht gef├╝gig!"
9
So gab er also den Boten Benhadads den Bescheid: "Sagt zu meinem Herrn, dem K├Ânig: Alles, was du zuerst von deinem Knecht verlangt hast, will ich erf├╝llen; aber diese Forderung kann ich nicht erf├╝llen." Die Boten zogen ab und ├╝berbrachten ihm die Antwort.
10
Da sandte Benhadad nochmals an ihn und lie├č ihm sagen: "Ich schw├Âre, und die G├Âtter m├Âgen mich strafen: Der Staub Samarias wird nicht gen├╝gen, um allem Kriegsvolk, das in meiner Gefolgschaft ist, die Hand zu f├╝llen."
11
Der K├Ânig von Israel gab zur Antwort: "Sagt ihm: Wer seinen G├╝rtel anlegt, soll sich nicht r├╝hmen wie jener, der ihn l├Âst!"
12
Als Benhadad diese Kunde erhielt, war er eben beim Zechgelage mit den K├Ânigen im Zelt; er befahl seinen Knechten, anzugreifen, und sie griffen die Stadt an.
13
Da trat ein Prophet zu Achab, dem K├Ânig von Israel, und sagte: "So spricht der Herr: Siehst du diesen gro├čen Heerhaufen? F├╝rwahr, heute gebe ich ihn in deine Gewalt. Du wirst erkennen, da├č ich der Herr bin."
14
Achab fragte: "Durch wen?" Er erwiderte: "So spricht der Herr: Durch die Leute der Gauobersten." Achab erkundigte sich dann: "Wer soll den Kampf er├Âffnen?" Er entgegnete: "Du selbst."
15
Da musterte er die Leute der Gauobersten; es waren zweihundertzweiunddrei├čig Mann; nach ihnen musterte er das gesamte Kriegsvolk, alle Israeliten, siebentausend Mann.
16
Am Mittag r├╝ckten sie aus. Benhadad hatte sich mit den zweiunddrei├čig K├Ânigen, die ihm zu Hilfe gekommen waren, in den Zelten v├Âllig berauscht.
17
Die Leute der Gauobersten zogen zun├Ąchst voraus. Benhadad hatte Beobachter ausgesandt, und diese brachten ihm die Meldung, da├č Kriegsleute Samaria verlie├čen.
18
Er gab den Befehl: "Kommen sie in friedlicher Absicht, so ergreift sie lebendig! Kommen sie zum Kampf, so ergreift sie ebenfalls lebendig!"
19
Die Leute der Gauobersten und der ihnen folgenden Heerhaufen waren also aus der Stadt ausger├╝ckt.
20
Jeder schlug seinen Gegner. Die Aram├Ąer ergriffen die Flucht, und Israel verfolgte sie. Benhadad, der K├Ânig von Aram, entkam auf einem Pferd mit seinen Wagenk├Ąmpfern.
21
Der K├Ânig von Israel brach hervor, schlug die Pferde und Streitwagen und brachte den Aram├Ąern eine gro├če Niederlage bei.
22
Der Prophet aber trat an den K├Ânig von Israel heran und sprach zu ihm: "Auf, zeige dich stark und erkenne, was du zu tun hast; denn nach Ablauf des Jahres wird der K├Ânig von Aram erneut gegen dich heranziehen."
23
Zum K├Ânig von Aram aber sprachen seine Diener: "Ihr Gott ist ein Gott der Berge; darum waren sie st├Ąrker als wir. K├Ąmpfen wir aber in der flachen Ebene mit ihnen, werden wir sie mit Bestimmtheit besiegen.
24
Und auch das tue: Enthebe die K├Ânige einzeln ihrer Stellung und setze Statthalter f├╝r sie ein!
25
Du aber z├Ąhle dir eine Heeresmacht ab gleich dem Heer, das dir verlorenging, und dazu Pferde und Wagen soviel wie fr├╝her! Dann aber k├Ąmpfen wir mit ihnen in der Ebene und werden sicherlich ihrer Herr." Er h├Ârte auf ihren Rat und tat so.
26
Nach Ablauf des Jahres musterte Benhadad die Aram├Ąer und zog nach Aphek aus zum Kampf gegen Israel.
27
Die Israeliten aber lie├čen sich mustern und versahen sich mit Lebensmitteln. Dann r├╝ckten sie ihnen entgegen und lagerten ihnen gegen├╝ber wie zwei H├Ąuflein Ziegen. Die Aram├Ąer aber verbreiteten sich im Land.
28
Da trat der Gottesmann hinzu und sprach zum K├Ânig von Israel: "So spricht der Herr: Die Aram├Ąer glauben, da├č der Herr ein Gott der Berge ist und nicht ein Gott der T├Ąler, und eben darum gebe ich diesen ganzen gewaltigen Heerhaufen in deine Gewalt. Ihr werdet erkennen, da├č ich der Herr bin!"
29
Sie lagerten sieben Tage lang einander gegen├╝ber. Am siebten Tage brach der Kampf aus. Die Israeliten schlugen die Aram├Ąer, 100 000 Mann Fu├čvolk, an einem einzigen Tag.
30
Die ├ťberreste r├╝ckten nach Aphek in die Stadt. De Mauer jedoch fiel auf 27 000 Mann, die ├╝briggeblieben waren. Auch Benhadad kam auf der Flucht in die Stadt und irrte von Zimmer zu Zimmer.
31
Seine Untergebenen sagten nun zu ihm: "Siehe, wir haben geh├Ârt, da├č die K├Ânige des Hauses Israel mildherzig sind. Wir wollen also Trauergew├Ąnder um unsere Lenden und Stricke um unsere K├Âpfe binden und zum K├Ânig von Israel hinausgehen! Vielleicht begnadigt er dich zum Leben."
32
Sie g├╝rteten Trauergew├Ąnder um ihre H├╝ften und banden Stricke um ihre K├Âpfe. So kamen sie zum K├Ânig von Israel und sagten: "Dein Knecht Benhadad bittet dich, am Leben bleiben zu d├╝rfen." Da fragte jener: "Lebt er denn noch? Er sei mein Bruder!"
33
Die M├Ąnner sahen das Wort als g├╝nstiges Zeichen an, nahmen es sogleich von ihm auf und antworteten: "Dein Bruder ist Benhadad!" Er befahl: "Geht hin und bringt ihn her!" Benhadad kam zu ihm hinaus, und jener lie├č ihn auf seinen Wagen steigen.
34
Benhadad versicherte ihm: "Die St├Ądte, die mein Vater von deinem Vater genommen hat, will ich zur├╝ckerstatten; auch mache dir Kaufl├Ąden in Damaskus, wie mein Vater es tat in Samaria! Ich aber m├Âge, vertraglich gebunden, von dir scheiden d├╝rfen!" Da schlo├č er mit ihm einen Vertrag und lie├č ihn frei.
35
Einer von den Prophetensch├╝lern sprach im Auftrag des Herrn zu seinem Genossen: "Schlage mich!" Jener aber weigerte sich, ihn zu schlagen.
36
Da sagte er zu ihm: "Du hast auf die Stimme des Herrn nicht geh├Ârt; darum wird dich, wenn du von mir fortgehst, der L├Âwe zerrei├čen." Als er nun von ihm fortging, ├╝berfiel ihn tats├Ąchlich ein L├Âwe und zerri├č ihn.
37
Der Prophetensch├╝ler begegnete einem anderen Mann und hie├č ihn: "Schlage mich doch!" Dieser nun schlug ihn und brachte ihm eine Wunde bei.
38
Der Prophet ging hin und stellte sich dem K├Ânig in den Weg. Durch eine Binde ├╝ber seinen Augen hatte er sich unkenntlich gemacht.
39
Als der K├Ânig vor├╝berzog, rief er ihm zu und sprach: "Dein Knecht war mit in den Kampf gezogen; da schwenkte pl├Âtzlich ein Mann ab, brachte zu mir einen Gefangenen und sprach: "Passe auf diesen Mann auf! Wird er irgendwie vermi├čt, dann haftet dein Leben f├╝r sein Leben, oder du hast ein Talent Silber zu zahlen."
40
Dein Knecht hatte hier und da zu tun, und auf einmal war jener verschwunden." Der K├Ânig von Israel entgegnete: "Damit hast du dein eigenes Urteil gef├Ąllt!"
41
Jener nahm eilends die Binde von seinen Augen. Da erkannte ihn der K├Ânig von Israel als einen der Propheten.
42
Dieser sprach zu ihm: "So spricht der Herr: Weil du den Mann, der meinem Bann verfallen war, aus deiner Gewalt entlassen hast, so hafte dein Leben f├╝r sein Leben und dein Volk f├╝r sein Volk!"
43
Der K├Ânig von Israel aber zog mi├čmutig und w├╝tend nach Hause und kam nach Samaria.
   

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