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1.Mose kapitel 19 - DE_Pattlochbibel2teRev | Bibel-lesen.com

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  • Matthaeus 10-12  

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1.Mose kapitel 19
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Die beiden Engel kamen abends nach Sodom. Lot saß gerade am Stadttor von Sodom. Als er sie sah, stand er vor ihnen auf und verneigte sich tief zur Erde.
2
Er sprach: "O meine Herren, kehrt doch ein ins Haus eures Knechtes! √úbernachtet und wascht euch die F√ľ√üe! Am fr√ľhen Morgen k√∂nnt ihr dann aufstehen und eures Weges ziehen!" Sie aber antworteten: "Nein, wir wollen im Freien √ľbernachten!"
3
Er nötigte sie inständig; deshalb kehrten sie bei ihm ein. Sie kamen in sein Haus, und er bereitete ihnen ein Mahl. Er buk ungesäuertes Brot, und man aß.
4
Noch waren sie nicht schlafen gegangen, da umringten die Männer der Stadt, Sodoms Leute, das Haus. Jung und alt waren dabei, das Volk insgesamt vom äußersten Ende her.
5
Sie riefen Lot zu und sprachen zu ihm: "Wo sind denn die M√§nner, die heute nacht zu dir gekommen sind? F√ľhre sie heraus zu uns, wir wollen sie erkennen!"
6
Lot ging zu ihnen hinaus vor die T√ľr, er schlo√ü sie aber hinter sich zu.
7
Er sagte: "Meine Br√ľder, handelt doch nicht so verwerflich!
8
Seht, ich habe zwei T√∂chter die noch keinen Mann kennen; ich will sie zu euch herausbringen. Tut mit ihnen, wie es euch gut d√ľnkt; nur diesen M√§nnern tut nichts; denn sie sind doch nun einmal unter den Schatten meines Daches getreten."
9
Sie aber sprachen: "Hinweg da!" Sie meinten: "Da ist ein einzelner als Fremdling hierher gekommen und wirft sich jetzt zum Richter auf! Dir wollen wir noch schlimmer zusetzen als jenen!" Sie drangen ungest√ľm auf Lot ein und waren nahe daran, die T√ľr aufzubrechen.
10
Die M√§nner aber streckten ihre Hand aus, um Lot zu sich ins Haus zu ziehen. Die T√ľr verschlossen sie.
11
Dann schlugen sie die Leute vor dem Tor des Hauses mit Blindheit, klein und gro√ü, so da√ü sie sich vergebens bem√ľhten, das Tor zu finden.
12
Die Männer sprachen zu Lot: "Hast du noch jemand hier, einen Schwiegersohn, deine Söhne und Töchter oder sonst noch einen aus der Stadt? Bringe sie fort von diesem Orte!
13
Denn wir wollen diesen Ort vernichten; gro√ü ist n√§mlich das Klagegeschrei, das vor den Herrn √ľber ihn gekommen ist. Der Herr hat uns gesandt, ihn zu vernichten."
14
Lot ging hinaus und redete zu seinen Schwiegersöhnen, die seine Töchter heiraten sollten: "Auf! Verlaßt diesen Ort! Denn vernichten wird der Herr diese Stadt." Er aber kam seinen Schwiegersöhnen vor wie einer, der zu scherzen beliebte.
15
Als aber die Morgenröte aufstieg, drängten die Engel den Lot und sprachen: "Auf! Nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die da sind, damit du nicht durch die Schuld der Stadt dahingerafft wirst!"
16
Er zauderte noch; da ergriffen die M√§nner ihn, seine Frau und seine beiden T√∂chter bei den H√§nden, weil der Herr mit ihm Mitleid hatte. Sie f√ľhrten ihn hinaus und lie√üen ihn au√üerhalb der Stadt rasten.
17
Während sie jene hinausbrachten, sprach der eine: "Rette dein Leben, blicke nicht hinter dich, bleibe nicht stehen im ganzen Umkreis, sondern rette dich ins Gebirge, damit du nicht dahingerafft wirst!"
18
Lot antwortete ihnen: "Nicht doch, Herr!
19
Dein Knecht fand ja Gnade vor deinen Augen. Gro√üe Gunst hast du mir erwiesen, mein Leben zu erhalten; ich jedoch kann mich nicht ins Gebirge retten; sonst k√∂nnte mich das Unheil einholen, und ich m√ľ√üte sterben.
20
Diese Stadt da ist doch nahe, um dahin zu entweichen; sie ist nur klein; dahin will ich mich retten! Ist sie nicht klein genug, daß ich am Leben bleiben kann?"
21
Er antwortete ihm: "Auch darin gebe ich dir nach. Ich will die Stadt, von der du gesprochen hast, nicht zerstören.
22
Eilends rette dich dorthin! Denn ich kann nichts tun, bis du dort ankommst." Daher nannte man die Stadt Zoar (Kleinheit).
23
Die Sonne war eben √ľber der Erde aufgegangen, und Lot war in Zoar angekommen.
24
Da ließ der Herr auf Sodom und Gomorra Schwefel und Feuer vom Himmel herab regnen
25
und vernichtete von Grund auf jene Städte, die ganze Umgebung, alle Einwohner der Städte und was auf dem Erdboden wuchs.
26
Lots Frau sah hinter sich und erstarrte zur Salzsäule.
27
Abraham begab sich in der Morgenfr√ľhe zu dem Orte, wo er vor dem Herrn gestanden hatte.
28
Er blickte nach Sodom und Gomorra aus und schaute das ganze Gefilde jenes Landes, und siehe, Rauch stieg aus dem Erdboden wie der Rauch eines Schmelzofens.
29
Als Gott die Städte des Gefildes zerstörte, erinnerte er sich an Abraham. Er ließ Lot aus der Zerstörung entkommen, während er die Städte vernichtete, in denen Lot gewohnt hatte.
30
Lot aber ging von Zoar hinauf und ließ sich mit seinen beiden Töchtern im Gebirge nieder. Denn er hatte Angst, in Zoar zu wohnen. So nahmen er und seine beiden Töchter Wohnung in der Höhle.
31
Da sprach die √Ąltere zu der J√ľngeren: "Unser Vater ist alt, ein Mann ist nicht da, der mit uns verkehren k√∂nnte, wie es in aller Welt Brauch ist.
32
Komm, wir wollen unseren Vater mit Wein berauschen und uns dann zu ihm legen, damit wir von ihm Nachkommen erhalten!"
33
Sie machten also in jener Nacht ihren Vater mit Wein trunken. Daraufhin legte sich die √Ąltere zu ihm; er aber sp√ľrte nichts, weder wie sie sich hinlegte, noch wie sie aufstand.
34
Am anderen Tage sprach die √Ąltere zu der J√ľngeren: "Gestern habe ich mich zu meinem Vater gelegt. Wir wollen ihn auch f√ľr heute nacht betrunken machen! Dann geh du hinein und lege dich zu ihm, dann werden wir Nachkommen erhalten!"
35
Sie machten darauf auch in jener Nacht ihren Vater mit Wein trunken. Die J√ľngere erhob sich und legte sich zu ihm; er aber sp√ľrte nicht, wie sie sich hinlegte und wie sie aufstand.
36
So empfingen die beiden Töchter Lots von ihrem Vater.
37
Die √Ąltere gebar einen Sohn, den sie Moab nannte. Er ist der Stammvater der Moabiter bis heute.
38
Auch die J√ľngere gebar einen Sohn, den sie Ben-Ammi nannte. Er ist der Stammvater der Ammoniter bis heute.
   

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