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Johannes kapitel 3 - DE_Lutherbibel | Bibel-lesen.com

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  • Johannes 13-15  

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Johannes kapitel 3
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Es war aber ein Mensch unter den Pharis├Ąern mit Namen Nikodemus, ein Oberster unter den Juden.
2
Der kam zu Jesu bei der Nacht und sprach zu ihm: Meister, wir wissen, da├č du bist ein Lehrer von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm.
3
Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, da├č jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.
4
Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden wenn er alt ist? Kann er auch wiederum in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden?
5
Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Es sei denn da├č jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.
6
Was vom Fleisch geboren wird, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren wird, das ist Geist.
7
La├č dich's nicht wundern, da├č ich dir gesagt habe: Ihr m├╝sset von neuem geboren werden.
8
Der Wind bl├Ąst, wo er will, und du h├Ârst sein Sausen wohl; aber du wei├čt nicht, woher er kommt und wohin er f├Ąhrt. Also ist ein jeglicher, der aus dem Geist geboren ist.
9
Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie mag solches zugehen?
10
Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bist du ein Meister in Israel und wei├čt das nicht?
11
Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und zeugen, was wir gesehen haben; und ihr nehmt unser Zeugnis nicht an.
12
Glaubet ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie w├╝rdet ihr glauben, wenn ich euch von himmlischen Dingen sagen w├╝rde?
13
Und niemand f├Ąhrt gen Himmel, denn der vom Himmel herniedergekommen ist, n├Ąmlich des Menschen Sohn, der im Himmel ist.
14
Und wie Mose in der W├╝ste eine Schlange erh├Âht hat, also mu├č des Menschen Sohn erh├Âht werden,
15
auf das alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
16
Also hat Gott die Welt geliebt, da├č er seinen eingeborenen Sohn gab, auf da├č alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
17
Denn Gott hat seinen Sohn nicht gesandt in die Welt, da├č er die Welt richte, sondern da├č die Welt durch ihn selig werde.
18
Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.
19
Das ist aber das Gericht, da├č das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren b├Âse.
20
Wer arges tut, der ha├čt das Licht und kommt nicht an das Licht, auf da├č seine Werke nicht gestraft werden.
21
Wer aber die Wahrheit tut, der kommt an das Licht, da├č seine Werke offenbar werden; denn sie sind in Gott getan.
22
Darnach kam Jesus und seine J├╝nger in das j├╝dische Land und hatte daselbst sein Wesen mit ihnen und taufte.
23
Johannes aber taufte auch noch zu Enon, nahe bei Salim, denn es war viel Wasser daselbst; und sie kamen dahin und lie├čen sich taufen.
24
Denn Johannes war noch nicht ins Gef├Ąngnis gelegt.
25
Da erhob sich eine Frage unter den J├╝ngern des Johannes mit den Juden ├╝ber die Reinigung.
26
Und sie kamen zu Johannes und sprachen zu ihm: Meister, der bei dir war jenseit des Jordans, von dem du zeugtest, siehe, der tauft, und jedermann kommt zu ihm.
27
Johannes antwortete und sprach: Ein Mensch kann nichts nehmen, es werde ihm denn gegeben vom Himmel.
28
Ihr selbst seid meine Zeugen, da├č ich gesagt habe, ich sei nicht Christus, sondern vor ihm her gesandt.
29
Wer die Braut hat, der ist der Br├Ąutigam; der Freund aber des Br├Ąutigams steht und h├Ârt ihm zu und freut sich hoch ├╝ber des Br├Ąutigams Stimme. Diese meine Freude ist nun erf├╝llt.
30
Er mu├č wachsen, ich aber mu├č abnehmen.
31
Der von obenher kommt, ist ├╝ber alle. Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde. Der vom Himmel kommt, der ist ├╝ber alle
32
und zeugt, was er gesehen und geh├Ârt hat; und sein Zeugnis nimmt niemand an.
33
Wer es aber annimmt, der besiegelt's, da├č Gott wahrhaftig sei.
34
Denn welchen Gott gesandt hat, der redet Gottes Worte; denn Gott gibt den Geist nicht nach dem Ma├č.
35
Der Vater hat den Sohn lieb und hat ihm alles in seine Hand gegeben.
36
Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt ├╝ber ihm.
   

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