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Lukas kapitel 16 - DE_Lutherbibel | Bibel-lesen.com

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  • Lukas 19-21  

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Lukas kapitel 16
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Er aber sprach zu seinen J├╝ngern: Es war ein reicher Mann, der hatte einen Haushalter; der ward von ihm ber├╝chtigt, als h├Ątte er ihm seine G├╝ter umgebracht.
2
Und er forderte ihn und sprach zu ihm: Wie h├Âre ich das von dir? Tu Rechnung von deinem Haushalten; denn du kannst hinfort nicht Haushalter sein!
3
Der Haushalter sprach bei sich selbst: Was soll ich tun? Mein Herr nimmt das Amt von mir; graben kann ich nicht, so sch├Ąme ich mich zu betteln.
4
Ich wei├č wohl, was ich tun will, wenn ich nun von dem Amt gesetzt werde, da├č sie mich in ihre H├Ąuser nehmen.
5
Und er rief zu sich alle Schuldner seines Herrn und sprach zu dem ersten: Wie viel bist du meinem Herrn schuldig?
6
Er sprach: Hundert Tonnen ├ľl. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Brief, setze dich und schreib flugs f├╝nfzig.
7
Darnach sprach er zu dem andern: Du aber, wie viel bist du schuldig? Er sprach: Hundert Malter Weizen. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Brief und schreib achtzig.
8
Und der HERR lobte den ungerechten Haushalter, da├č er kl├╝glich gehandelt hatte; denn die Kinder dieser Welt sind kl├╝ger als die Kinder des Lichtes in ihrem Geschlecht.
9
Und ich sage euch auch: Machet euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, auf da├č, wenn ihr nun darbet, sie euch aufnehmen in die ewigen H├╝tten.
10
Wer im geringsten treu ist, der ist auch im Gro├čen treu; und wer im Geringsten unrecht ist, der ist auch im Gro├čen unrecht.
11
So ihr nun in dem ungerechten Mammon nicht treu seid, wer will euch das Wahrhaftige vertrauen?
12
Und so ihr in dem Fremden nicht treu seid, wer wird euch geben, was euer ist?
13
Kein Knecht kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr k├Ânnt nicht Gott samt dem Mammon dienen.
14
Das alles h├Ârten die Pharis├Ąer auch, und waren geizig, und spotteten sein.
15
Und er sprach zu ihnen: Ihr seid's, die ihr euch selbst rechtfertigt vor den Menschen; aber Gott kennt eure Herzen; denn was hoch ist unter den Menschen, das ist ein Greuel vor Gott.
16
Das Gesetz und die Propheten weissagen bis auf Johannes; und von der Zeit wird das Reich Gottes durchs Evangelium gepredigt, und jedermann dringt mit Gewalt hinein.
17
Es ist aber leichter, da├č Himmel und Erde vergehen, denn da├č ein T├╝ttel am Gesetz falle.
18
Wer sich scheidet von seinem Weibe und freit eine andere, der bricht die Ehe; und wer die von dem Manne Geschiedene freit, der bricht auch die Ehe.
19
Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich mit Purpur und k├Âstlicher Leinwand und lebte alle Tage herrlich und in Freuden.
20
Es war aber ein armer Mann mit Namen Lazarus, der lag vor seiner T├╝r voller Schw├Ąren
21
und begehrte sich zu s├Ąttigen von den Brosamen, die von des Reichen Tische fielen; doch kamen die Hunde und leckten ihm seine Schw├Ąren.
22
Es begab sich aber, da├č der Arme starb und ward getragen von den Engeln in Abrahams Scho├č. Der Reiche aber starb auch und ward begraben.
23
Als er nun in der H├Âlle und in der Qual war, hob er seine Augen auf und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Scho├č.
24
Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich mein und sende Lazarus, da├č er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und k├╝hle meine Zunge; denn ich leide Pein in dieser Flamme.
25
Abraham aber sprach: Gedenke, Sohn, da├č du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, und Lazarus dagegen hat B├Âses empfangen; nun aber wird er getr├Âstet, und du wirst gepeinigt.
26
Und ├╝ber das alles ist zwischen uns und euch eine gro├če Kluft befestigt, da├č die wollten von hinnen hinabfahren zu euch, k├Ânnten nicht, und auch nicht von dannen zu uns her├╝berfahren.
27
Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, da├č du ihn sendest in meines Vaters Haus;
28
denn ich habe noch f├╝nf Br├╝der, da├č er ihnen bezeuge, auf da├č sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual.
29
Abraham sprach zu ihm: Sie haben Mose und die Propheten; la├č sie dieselben h├Âren.
30
Er aber sprach: Nein, Vater Abraham! sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so w├╝rden sie Bu├če tun.
31
Er sprach zu ihm: H├Âren sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie auch nicht glauben, wenn jemand von den Toten aufst├╝nde.
   

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