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Jeremia kapitel 49 - DE_Lutherbibel | Bibel-lesen.com

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  • Johannes 7-9  

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Jeremia kapitel 49
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Kapitel
Kommentar
1
Wider die Kinder Ammon spricht der HERR also: Hat denn Israel nicht Kinder, oder hat es keinen Erben? Warum besitzt denn Milkom das Land Gad, und sein Volk wohnt in jener St├Ądten?
2
Darum siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da├č ich will ein Kriegsgeschrei erschallen lassen ├╝ber Rabba der Kinder Ammon, da├č sie soll auf einem Haufen w├╝st liegen und ihre T├Âchter mit Feuer angesteckt werden; aber Israel soll besitzen die, von denen sie besessen waren, spricht der HERR.
3
Heule, o Hesbon! denn Ai ist verst├Ârt. Schreiet, ihr T├Âchter Rabbas, und ziehet S├Ącke an, klaget und lauft auf den Mauern herum! denn Milkom wird gefangen weggef├╝hrt samt seinen Priestern und F├╝rsten.
4
Was trotzest du auf deine Auen? Deine Auen sind ers├Ąuft, du ungehorsame Tochter, die du dich auf deine Sch├Ątze verl├Ąssest und sprichst in deinem Herzen: Wer darf sich an mich machen?
5
Siehe, spricht der HERR HERR Zebaoth: Ich will Furcht ├╝ber dich kommen lassen von allen, die um dich her wohnen, da├č ein jeglicher seines Weges vor sich hinaus versto├čen werde und niemand sei, der die Fl├╝chtigen sammle.
6
Aber darnach will ich wieder wenden das Gef├Ąngnis der Kinder Ammon, spricht der HERR.
7
Wider Edom. So spricht der HERR Zebaoth: Ist denn keine Weisheit mehr zu Theman? ist denn kein Rat mehr bei den Klugen? ist ihre Weisheit so leer geworden?
8
Fliehet, wendet euch und verkriecht euch tief, ihr B├╝rger zu Dedan! denn ich lasse einen Unfall ├╝ber Esau kommen, die Zeit seiner Heimsuchung.
9
Es sollen Weinleser ├╝ber dich kommen, die dir kein Nachlesen lassen; und die Diebe des Nachts sollen ├╝ber dich kommen, die sollen ihnen genug verderben.
10
Denn ich habe Esau entbl├Â├čt und seine verborgenen Orte ge├Âffnet, da├č er sich nicht verstecken kann; sein Same, seine Br├╝der und seine Nachbarn sind verst├Ârt, da├č ihrer keiner mehr da ist.
11
Doch was ├ťbrigbleibt von deinen Waisen, denen will ich das Leben g├Ânnen, und deine Witwen werden auf mich hoffen.
12
Denn so spricht der HERR: Siehe, die, so es nicht verschuldet hatten, den Kelch zu trinken, m├╝ssen trinken; und du solltest ungestraft bleiben? Du sollst nicht ungestraft bleiben, sondern du mu├čt auch trinken.
13
Denn ich habe bei mir selbst geschworen, spricht der HERR, da├č Bozra soll ein Wunder, Schmach, W├╝ste und Fluch werden und alle ihre St├Ądte eine ewige W├╝ste.
14
Ich habe geh├Ârt vom HERRN, da├č eine Botschaft unter die Heiden gesandt sei: Sammelt euch und kommt her wider sie, macht euch auf zum Streit!
15
Denn siehe, ich habe dich gering gemacht unter den Heiden und verachtet unter den Menschen.
16
Dein Trotz und dein Hochmut hat dich betrogen, weil du in Felsenkl├╝ften wohnst und hohe Gebirge innehast. Wenn du denn gleich dein Nest so hoch machtest wie der Adler, dennoch will ich dich von dort herunterst├╝rzen, spricht der HERR.
17
Also soll Edom w├╝st werden, da├č alle die, so vor├╝bergehen, sich wundern und pfeifen werden ├╝ber alle ihre Plage;
18
gleichwie Sodom und Gomorra samt ihren Nachbarn umgekehrt ist, spricht der HERR, da├č niemand daselbst wohnen noch kein Mensch darin hausen soll.
19
Denn siehe, er kommt herauf wie ein L├Âwe vom stolzen Jordan her wider die festen H├╝rden; denn ich will sie daraus eilends wegtreiben, und den, der erw├Ąhlt ist, dar├╝bersetzen. Denn wer ist mir gleich, wer will mich meistern, und wer ist der Hirte, der mir widerstehen kann?
20
So h├Ârt nun den Ratschlag des HERRN, den er ├╝ber Edom hat, und seine Gedanken, die er ├╝ber die Einwohner in Theman hat. Was gilt's? ob nicht die Hirtenknaben sie fortschleifen werden und ihre Wohnung zerst├Âren,
21
da├č die Erde beben wird, wenn's ineinander f├Ąllt, und ihr Geschrei wird man am Schilfmeer h├Âren.
22
Siehe, er fliegt herauf wie ein Adler und wird seine Fl├╝gel ausbreiten ├╝ber Bozra. Zur selben Zeit wird das Herz der Helden in Edom sein wie das Herz einer Frau in Kindsn├Âten.
23
Wider Damaskus. Hamath und Arpad stehen j├Ąmmerlich; sie sind verzagt, denn sie h├Âren ein b├Âses Geschrei; die am Meer wohnen, sind so erschrocken, da├č sie nicht Ruhe haben k├Ânnen.
24
Damaskus ist verzagt und gibt die Flucht; sie zappelt und ist in ├ängsten und Schmerzen wie eine Frau in Kindsn├Âten.
25
Wie? ist sie nun nicht verlassen, die ber├╝hmte und fr├Âhliche Stadt?
26
Darum werden ihre junge Mannschaft auf ihren Gassen darniederliegen und alle ihre Kriegsleute untergehen zur selben Zeit, spricht der HERR Zebaoth.
27
Und ich will in den Mauern von Damaskus ein Feuer anz├╝nden, da├č es die Pal├Ąste Benhadads verzehren soll.
28
Wider Kedar und die K├Ânigreiche Hazors, welche Nebukadnezar, der K├Ânig zu Babel, schlug. So spricht der HERR: Wohlauf, zieht herauf gegen Kedar und verst├Ârt die gegen Morgen wohnen!
29
Man wird ihnen ihre H├╝tten und Herden nehmen; ihr Gezelt, alle Ger├Ąte und Kamele werden sie wegf├╝hren; und man wird ├╝ber sie rufen: Schrecken um und um!
30
Fliehet, hebet euch eilends davon, verkriechet euch tief, ihr Einwohner in Hazor! spricht der HERR; denn Nebukadnezar, der K├Ânig zu Babel, hat etwas im Sinn wider euch und meint euch.
31
Wohlauf, ziehet herauf wider ein Volk, das genug hat und sicher wohnt, spricht der HERR; sie haben weder T├╝r noch Riegel und wohnen allein.
32
Ihre Kamele sollen geraubt und die Menge ihres Viehs genommen werden; und ich will sie zerstreuen in alle Winde, alle, die das Haar rundherum abschneiden; und von allen Orten her will ich ihr Ungl├╝ck ├╝ber sie kommen lassen, spricht der HERR,
33
da├č Hazor soll eine Wohnung der Schakale und eine ewige W├╝ste werden, da├č niemand daselbst wohne und kein Mensch darin hause.
34
Dies ist das Wort des HERRN, welches geschah zu Jeremia, dem Propheten, wider Elam im Anfang des K├Ânigreichs Zedekias, des K├Ânigs in Juda, und sprach:
35
So spricht der HERR Zebaoth: Siehe, ich will den Bogen Elams zerbrechen, ihre vornehmste Gewalt,
36
und will die vier Winde aus den vier Enden des Himmels ├╝ber sie kommen lassen und will sie in alle diese Winde zerstreuen, da├č kein Volk sein soll, dahin nicht Vertriebene aus Elam kommen werden.
37
Und ich will Elam verzagt machen vor ihren Feinden und denen, die ihnen nach ihrem Leben stehen, und Ungl├╝ck ├╝ber sie kommen lassen mit meinem grimmigen Zorn, spricht der HERR; und will das Schwert hinter ihnen her schicken, bis es sie aufreibe.
38
Meinen Stuhl will ich in Elam aufrichten und will beide, den K├Ânig und die F├╝rsten, daselbst umbringen, spricht der HERR.
39
Aber in der letzten Zeit will ich das Gef├Ąngnis Elams wieder wenden, spricht der HERR.
   

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