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Jesaja kapitel 1 - DE_Lutherbibel | Bibel-lesen.com

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  • Lukas 19-21  

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Jesaja kapitel 1
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Kapitel
Kommentar
1
Dies ist die Geschichte Jesaja's, des Sohnes des Amoz, welches er sah von Juda und Jerusalem zur Zeit Usias, Jothams, des Ahas und Hiskia, der K├Ânige Juda's.
2
H├Âret, ihr Himmel! und Erde, nimm zu Ohren! denn der HERR redet: Ich habe Kinder auferzogen und erh├Âht, und sie sind von mir abgefallen.
3
Ein Ochse kennt seinen Herrn und ein Esel die Krippe seines Herrn; aber Israel kennt's nicht, und mein Volk vernimmt's nicht.
4
O weh des s├╝ndigen Volks, des Volks von gro├čer Missetat, des boshaften Samens, der verderbten Kinder, die den HERRN verlassen, den Heiligen in Israel l├Ąstern, zur├╝ckweichen!
5
Was soll man weiter euch schlagen, so ihr des Abweichens nur desto mehr macht? Das ganze Haupt ist krank, das ganze Herz ist matt.
6
Von der Fu├čsohle bis aufs Haupt ist nichts Gesundes an ihm, sondern Wunden und Striemen und Eiterbeulen, die nicht geheftet noch verbunden noch mit ├ľl gelindert sind.
7
Euer Land ist w├╝st, eure St├Ądte sind mit Feuer verbrannt; Fremde verzehren eure ├äcker vor euren Augen, und es ist w├╝st wie das, so durch Fremde verheert ist.
8
Was noch ├╝brig ist von der Tochter Zion, ist wie ein H├Ąuslein im Weinberge, wie die Nachth├╝tte in den K├╝rbisg├Ąrten, wie eine verheerte Stadt.
9
Wenn uns der HERR Zebaoth nicht ein weniges lie├če ├╝brigbleiben, so w├Ąren wir wie Sodom und gleich wie Gomorra.
10
H├Âret des HERRN Wort, ihr F├╝rsten von Sodom! Nimm zu Ohren unsers Gottes Gesetz, du Volk von Gomorra!
11
Was soll mir die Menge eurer Opfer? spricht der HERR. Ich bin satt der Brandopfer von Widdern und des Fetten von den Gem├Ąsteten und habe keine Lust zum Blut der Farren, der L├Ąmmer und B├Âcke.
12
Wenn ihr hereinkommt, zu erscheinen vor mir, wer fordert solches von euren H├Ąnden, da├č ihr auf meinen Vorhof tretet?
13
Bringt nicht mehr Speisopfer so vergeblich! das R├Ąuchwerk ist mir ein Greuel! Neumonde und Sabbate, da ihr zusammenkommt, Frevel und Festfeier mag ich nicht!
14
Meine Seele ist feind euren Neumonden und Jahrfesten; ich bin ihrer ├╝berdr├╝ssig, ich bin's m├╝de zu leiden.
15
Und wenn ihr schon eure H├Ąnde ausbreitet, verberge ich doch meine Augen vor euch; und ob ihr schon viel betet, h├Âre ich euch doch nicht; denn eure H├Ąnde sind voll Blut.
16
Waschet, reiniget euch, tut euer b├Âses Wesen von meinen Augen, la├čt ab vom B├Âsen;
17
lernet Gutes tun, trachtet nach Recht, helfet dem Unterdr├╝ckten, schaffet dem Waisen Recht, f├╝hret der Witwe Sache.
18
So kommt denn und la├čt uns miteinander rechten, spricht der HERR. Wenn eure S├╝nde gleich blutrot ist, soll sie doch schneewei├č werden; und wenn sie gleich ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden.
19
Wollt ihr mir gehorchen, so sollt ihr des Landes Gut genie├čen.
20
Weigert ihr euch aber und seid ungehorsam, so sollt ihr vom Schwert gefressen werden; denn der Mund des HERRN sagt es.
21
Wie geht das zu, da├č die fromme Stadt zur Hure geworden ist? Sie war voll Rechts, Gerechtigkeit wohnte darin, nun aber M├Ârder.
22
Dein Silber ist Schaum geworden und dein Getr├Ąnk mit Wasser vermischt.
23
Deine F├╝rsten sind Abtr├╝nnige und Diebsgesellen; sie nehmen alle gern Geschenke und trachten nach Gaben; dem Waisen schaffen sie nicht Recht, und der Witwe Sache kommt nicht vor sie.
24
Darum spricht der HERR HERR Zebaoth, der M├Ąchtige in Israel: O weh! Ich werde mich tr├Âsten an meinen Feinden und mich r├Ąchen an meinen Widersachern;
25
und mu├č meine Hand gegen dich kehren und deinen Schaum aufs lauterste ausfegen und all dein Blei ausscheiden
26
und dir wieder Richter geben, wie zuvor waren, und Ratsherren wie im Anfang. Alsdann wirst du eine Stadt der Gerechtigkeit und eine fromme Stadt hei├čen.
27
Zion mu├č durch Recht erl├Âst werden und ihre Gefangenen durch Gerechtigkeit,
28
da├č die ├ťbertreter und S├╝nder miteinander zerbrochen werden, und die den HERRN verlassen, umkommen.
29
Denn sie m├╝ssen zu Schanden werden ├╝ber den Eichen, daran ihr Lust habt, und schamrot werden ├╝ber den G├Ąrten, die ihr erw├Ąhlt,
30
wenn ihr sein werdet wie eine Eiche mit d├╝rren Bl├Ąttern und wie ein Garten ohne Wasser,
31
wenn der Gewaltige wird sein wie Werg und sein Tun wie ein Funke und beides miteinander angez├╝ndet wird, da├č niemand l├Âsche.
   

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