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2.K├Ânige kapitel 18 - DE_Lutherbibel | Bibel-lesen.com

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  • Johannes 7-9  

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2.K├Ânige kapitel 18
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Kapitel
Kommentar
1
Im dritten Jahr Hoseas, des Sohnes Elas, des K├Ânigs ├╝ber Israel, ward K├Ânig Hiskia, der Sohn Ahas, des K├Ânigs in Juda.
2
Er war f├╝nfundzwanzig Jahre alt, da er K├Ânig ward, und regierte neunundzwanzig Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hie├č Abi, eine Tochter Sacharjas.
3
Und er tat, was dem HERRN wohl gefiel, wie sein Vater David.
4
Er tat ab die H├Âhen und zerbrach die S├Ąulen und rottete das Ascherabild aus und zerstie├č die eherne Schlange, die Mose gemacht hatte; denn bis zu der Zeit hatten ihr die Kinder Israel ger├Ąuchert, und man hie├č sie Nehusthan.
5
Er vertraute dem HERRN, dem Gott Israels, da├č nach ihm seinesgleichen nicht war unter allen K├Ânigen Juda's noch vor ihm gewesen.
6
Er hing dem HERRN an und wich nicht von ihm ab und hielt seine Gebote, die der HERR dem Mose geboten hatte.
7
Und der HERR war mit ihm; und wo er auszog handelte er kl├╝glich. Dazu ward er abtr├╝nnig vom K├Ânig von Assyrien und war ihm nicht untertan.
8
Er schlug die Philister bis gen Gaza und ihr Gebiet von den Wachtt├╝rmen an bis die festen St├Ądte.
9
Im vierten Jahr Hiskias, des K├Ânigs in Juda (das war das siebente Jahr Hoseas, des Sohnes Elas, des K├Ânigs ├╝ber Israel), da zog Salmanasser, der K├Ânig von Assyrien, herauf wider Samaria und belagerte es
10
und gewann es nach drei Jahren; im sechsten Jahr Hiskias, das ist im neunten Jahr Hoseas, des K├Ânigs Israels, da ward Samaria gewonnen.
11
Und der K├Ânig von Assyrien f├╝hrte Israel weg gen Assyrien und setzte sie nach Halah und an den Habor, an das Wasser Gosan und in die St├Ądte der Meder,
12
darum da├č sie nicht gehorcht hatten der Stimme des HERRN, ihres Gottes, und ├╝bertreten hatten seinen Bund und alles, was Mose, der Knecht des HERRN, geboten hatte; deren sie keines geh├Ârt noch getan.
13
Im vierzehnten Jahr aber des K├Ânigs Hiskia zog herauf Sanherib, der K├Ânig von Assyrien, wider alle festen St├Ądte Juda's und nahm sie ein.
14
Da sandte Hiskia, der K├Ânig Juda's, zum K├Ânig von Assyrien gen Lachis und lie├č ihm sagen: Ich habe mich vers├╝ndigt. Kehre um von mir; was du mir auflegst, will ich tragen. Da legte der K├Ânig von Assyrien Hiskia, dem K├Ânig Juda's, dreihundert Zentner Silber auf und drei├čig Zentner Gold.
15
Also gab Hiskia all das Silber, das im Hause des HERRN und in den Sch├Ątzen des K├Ânigshauses gefunden ward.
16
Zur selben Zeit zerbrach Hiskia, der K├Ânig Juda's, die T├╝ren am Tempel des HERRN und die Bleche, die er selbst hatte dar├╝berziehen lassen, und gab sie dem K├Ânig von Assyrien.
17
Und der K├Ânig von Assyrien sandte den Tharthan und den Erzk├Ąmmerer und den Erzschenken von Lachis zum K├Ânig Hiskia mit gro├čer Macht gen Jerusalem, und sie zogen herauf. Und da sie hinkamen, hielten sie an der Wasserleitung des oberen Teiches, der da liegt an der Stra├če bei dem Acker des Walkm├╝llers,
18
und riefen nach dem K├Ânig. Da kam heraus zu ihnen Eljakim, der Sohn Hilkias, der Hofmeister, und Sebna, der Schreiber, und Joah, der Sohn Asaphs, der Kanzler.
19
Und der Erzschenke sprach zu ihnen: Sagt doch dem K├Ânig Hiskia: So spricht der gro├če K├Ânig, der K├Ânig von Assyrien: Was ist das f├╝r ein Trotz, darauf du dich verl├Ą├čt?
20
Meinst du, es sei noch Rat und Macht, zu streiten? Worauf verl├Ą├čt du dich denn, da├č du mir abtr├╝nnig geworden bist?
21
Siehe, verl├Ąssest du dich auf diesen zersto├čenen Rohrstab, auf ├ägypten, welcher, so sich jemand darauf lehnt, wird er ihm die Hand durchbohren? Also ist Pharao, der K├Ânig in ├ägypten, allen, die sich auf ihn verlassen.
22
Ob ihr aber wolltet zu mir sagen: Wir verlassen uns auf den HERRN, unsern Gott! ist's denn nicht der, dessen H├Âhen und Alt├Ąre Hiskia hat abgetan und gesagt zu Juda und zu Jerusalem: Vor diesem Altar, der zu Jerusalem ist, sollt ihr anbeten?
23
Wohlan, nimm eine Wette an mit meinem Herrn, dem K├Ânig von Assyrien: ich will dir zweitausend Rosse geben, ob du k├Ânntest Reiter dazu geben.
24
Wie willst du denn bleiben vor der geringsten Hauptleute einem von meines Herrn Untertanen? Und du verl├Ą├čt dich auf ├ägypten um der Wagen und Reiter willen.
25
Meinst du aber, ich sei ohne den HERRN heraufgezogen, da├č ich diese St├Ątte verderbe? Der HERR hat mich's gehei├čen: Ziehe hinauf in dies Land und verderbe es!
26
Da sprach Eljakim, der Sohn Hilkias und Sebna und Joah zum Erzschenken: Rede mit deinen Knechten auf syrisch, denn deine Knechte verstehen es; und rede nicht mit uns auf j├╝disch vor den Ohren des Volks, das auf der Mauer ist.
27
Aber der Erzschenke sprach zu ihnen: Hat mich denn mein Herr zu deinem Herrn oder zu dir gesandt, da├č ich solche Worte rede? und nicht vielmehr zu den M├Ąnnern, die auf der Mauer sitzen, da├č sie mit euch ihren eigenen Mist fressen und ihren Harn saufen?
28
Also stand der Erzschenke auf und redete mit lauter Stimme auf j├╝disch und sprach: H├Ârt das Wort des gro├čen K├Ânigs, des K├Ânigs von Assyrien!
29
So spricht der K├Ânig: La├čt euch Hiskia nicht betr├╝gen; denn er vermag euch nicht zu erretten von meiner Hand.
30
Und la├čt euch Hiskia nicht vertr├Âsten auf den HERRN, da├č er sagt: Der HERR wird uns erretten, und diese Stadt wird nicht in die H├Ąnde des K├Ânigs von Assyrien gegeben werden.
31
Gehorchet Hiskia nicht! Denn so spricht der K├Ânig von Assyrien: Nehmet an meine Gnade und kommt zu mir heraus, so soll jedermann von seinem Weinstock und seinem Feigenbaum essen und von seinem Brunnen trinken,
32
bis ich komme und hole euch in ein Land, das eurem Lande gleich ist, darin Korn, Most, Brot, Weinberge, ├ľlb├Ąume und Honig sind; so werdet ihr leben bleiben und nicht sterben. Gehorchet Hiskia nicht; denn er verf├╝hrt euch, da├č er spricht: Der HERR wird uns erretten.
33
Haben auch die G├Âtter der Heiden ein jeglicher sein Land errettet von der Hand des K├Ânigs von Assyrien?
34
Wo sind die G├Âtter zu Hamath und Arpad? Wo sind die G├Âtter zu Sepharvaim, Hena und Iwwa? Haben sie auch Samaria errettet von meiner Hand?
35
Wo ist ein Gott unter aller Lande G├Âttern, die ihr Land haben von meiner Hand errettet, da├č der HERR sollte Jerusalem von meiner Hand erretten?
36
Das Volk aber schwieg still und antwortete ihm nichts; denn der K├Ânig hatte geboten und gesagt: Antwortet ihm nichts.
37
Da kamen Eljakim, der Sohn Hilkias, und Sebna, der Schreiber, und Joah, der Sohn Asaphs, der Kanzler, zu Hiskia mit zerrissenen Kleidern und sagten ihm an die Worte des Erzschenken.
   

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