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R├Âmer kapitel 8 - DE_mengebibel | Bibel-lesen.com

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  • Galater 4-6  

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R├Âmer kapitel 8
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Kapitel
Kommentar
1
So gibt es also jetzt keine Verurteilung mehr f├╝r die, welche in Christus Jesus sind;
2
denn das Gesetz des Lebensgeistes in Christus Jesus hat uns von dem Gesetz der S├╝nde und des Todes freigemacht.
3
Denn was dem (mosaischen) Gesetz unm├Âglich war, das, worin es wegen (des Widerstandes) des Fleisches ohnm├Ąchtig war ÔÇô Gott hat (es vollbracht), (n├Ąmlich) die S├╝nde im Fleische verurteilt, indem er seinen Sohn in der Gleichgestalt des S├╝ndenfleisches und um der S├╝nde willen sandte,
4
damit die Rechtsforderung des Gesetzes ihre Erf├╝llung f├Ąnde in uns (oder: an uns), die wir nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geiste.
5
Denn die fleischlich gesinnten (Menschen) haben ein fleischliches Trachten, die geistlich gesinnten aber ein geistliches.
6
Denn das Trachten des Fleisches bedeutet Tod, das Trachten des Geistes dagegen Leben und Frieden,
7
und zwar deshalb, weil das Trachten des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist; es unterwirft sich ja dem Gesetz Gottes nicht, vermag das auch gar nicht;
8
so k├Ânnen denn die fleischlich gerichteten (Menschen) Gott nicht gefallen.
9
Ihr dagegen seid (oder: lebt) nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn n├Ąmlich Gottes Geist wirklich in euch wohnt; wenn aber jemand den Geist Christi nicht hat, so geh├Ârt ein solcher (Mensch) ihm auch nicht an.
10
Wohnt dagegen Christus in euch, so ist euer Leib zwar tot (oder: dem Tod verfallen) um der S├╝nde willen, euer Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen.
11
Und wenn der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen in euch wohnenden Geist.
12
Somit haben wir, liebe Br├╝der, nicht dem Fleische gegen├╝ber die Verpflichtung, nach dem Fleische (= fleischlich; vgl. 7,5) zu leben;
13
denn wenn ihr nach dem Fleische lebt, so ist euch der Tod gewi├č; wenn ihr dagegen durch den Geist die Gesch├Ąfte des Leibes t├Âtet, so werdet ihr leben.
14
Denn alle, die vom Geiste Gottes geleitet (oder: getrieben) werden (oder: sich leiten lassen), die sind S├Âhne Gottes.
15
Der Geist, den ihr empfangen habt, ist ja doch nicht ein Geist der Knechtschaft, so da├č ihr euch aufs neue f├╝rchten m├╝├čtet; sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, in welchem (oder: durch den) wir rufen: ┬╗Abba, (lieber) Vater!┬ź
16
Eben dieser Geist ist es, der vereint mit unserm Geiste ihm bezeugt, da├č wir Gottes Kinder sind.
17
Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, und zwar Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir n├Ąmlich mit ihm leiden, um (einst) auch an seiner Herrlichkeit teilzunehmen.
18
Ich halte n├Ąmlich daf├╝r, da├č die Leiden der Jetztzeit nicht wert sind, verglichen zu werden mit der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll.
19
Denn das sehns├╝chtige Harren (oder: Verlangen) des Geschaffenen (= der ganzen Sch├Âpfung) wartet auf das Offenbarwerden (der Herrlichkeit) der S├Âhne (oder: Kinder) Gottes.
20
Denn der Nichtigkeit (oder: Verg├Ąnglichkeit) ist die ganze Sch├Âpfung unterworfen worden ÔÇô allerdings nicht freiwillig (oder: durch eigene Schuld), sondern um dessen willen, der ihre Unterwerfung bewirkt hat ÔÇô, jedoch auf die Hoffnung hin,
21
da├č auch sie selbst, die Sch├Âpfung, von der Knechtschaft der Verg├Ąnglichkeit befreit werden wird zur (Teilnahme an der) Freiheit, welche die Kinder Gottes im Stande der Verherrlichung besitzen werden.
22
Wir wissen ja, da├č die gesamte Sch├Âpfung bis jetzt noch ├╝berall seufzt und mit Schmerzen einer Neugeburt harrt.
23
Aber nicht nur sie (oder: das), sondern auch wir selbst, die wir doch den Geist als Erstlingsgabe bereits besitzen, seufzen gleichfalls in unserm Inneren beim Warten auf (das Offenbarwerden) der Sohnschaft, n├Ąmlich auf die Erl├Âsung unsers Leibes.
24
Denn wir sind zwar gerettet worden, aber doch (bisher) nur auf Hoffnung hin. Eine Hoffnung aber, die man schon (verwirklicht) sieht, ist keine (rechte) Hoffnung mehr; denn wozu braucht man noch auf etwas zu hoffen, das man schon (verwirklicht) sieht?
25
Wenn wir dagegen auf das hoffen, was wir noch nicht (verwirklicht) sehen, so warten wir darauf in Geduld.
26
Gleicherweise kommt aber auch der Geist unserer Schwachheit zu Hilfe; denn wir wissen nicht, was wir so, wie es gerade not tut (oder: sich geb├╝hrt), beten sollen. Da tritt dann aber der Geist selbst mit unaussprechlichen (oder: wortlosen) Seufzern f├╝r uns ein;
27
der aber, der die Herzen erforscht (d.h. Gott), versteht die Sprache des Geistes, weil dieser in einer dem Willen Gottes entsprechenden Weise f├╝r Heilige (= Gottesangeh├Ârige) eintritt.
28
Wir wissen aber, da├č denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken (oder: dienen), n├Ąmlich denen, welche nach seinem Vorsatz (oder: seiner Vorherbestimmung) berufen sind.
29
Denn die, welche er zuvor ersehen hat, die hat er auch im voraus dazu bestimmt, (einst) dem Bilde seines Sohnes gleichgestaltet zu werden: dieser sollte eben der Erstgeborene unter vielen Br├╝dern sein.
30
Und die, welche er vorausbestimmt hat, die hat er auch berufen; und die er berufen hat, die hat er auch gerechtfertigt; und die er gerechtfertigt hat, denen hat er auch die (himmlische) Herrlichkeit verliehen. (Joh 17,22)
31
Was folgt nun hieraus? Wenn Gott f├╝r uns ist, wer kann dann gegen uns sein?
32
Er, der seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn f├╝r uns alle (in den Tod) dahingegeben hat: wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles (andere) schenken?
33
Wer will (oder: sollte) Anklage gegen die Auserw├Ąhlten Gottes erheben? Gott ist es ja, der sie rechtfertigt.
34
Wer will (oder: sollte) sie verurteilen? Etwa Christus Jesus, der doch (f├╝r uns) gestorben ist, ja, mehr noch, der auferweckt worden ist, der zur Rechten Gottes sitzt und auch f├╝r uns eintritt?
35
Wer will (oder: sollte) uns von der Liebe Christi scheiden? Etwa Tr├╝bsal oder Bedr├Ąngnis, Verfolgung oder Hunger oder Mangel an Kleidung, Gefahr oder Henkerbeil?
36
Wie geschrieben steht (Ps 44,23): ┬╗Um deinetwillen werden wir den ganzen Tag gemordet; wir sind geachtet wie Schlachtschafe.┬ź
37
Nein, in dem allem (= in allen diesen N├Âten) siegen wir weitaus (oder: ├╝berlegen) durch den, der uns geliebt hat.
38
Denn ich bin dessen gewi├č, da├č weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten (= Geisterf├╝rsten), weder Gegenw├Ąrtiges noch Zuk├╝nftiges noch irgendwelche M├Ąchte,
39
weder H├Âhe noch Tiefe (d.h. Himmel noch Unterwelt) noch sonst irgendetwas anderes Geschaffenes imstande sein wird, uns von der Liebe Gottes zu scheiden, die da ist in Christus Jesus, unserm Herrn.
   

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