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Apostelgeschichte kapitel 17 - DE_mengebibel | Bibel-lesen.com

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  • Offenbarung 10-12  

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Apostelgeschichte kapitel 17
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Nachdem sie durch Amphipolis und Apollonia gewandert waren, kamen sie nach Thessalonike, wo es eine Synagoge der Juden gab.
2
Nach seiner Gewohnheit ging Paulus zu ihnen hinein und besprach sich an drei Sabbaten (oder: drei Wochen lang) mit ihnen auf Grund der Schriftworte,
3
die er ihnen auslegte und aus denen er dartat, da├č Christus (= der Messias) leiden und von den Toten auferstehen mu├čte, und (so schlo├č er): ┬╗Dieser Jesus, den ich euch verk├╝ndige, ist Christus (= der Messias).┬ź
4
Einige von ihnen lie├čen sich auch ├╝berzeugen und wurden f├╝r Paulus und Silas gewonnen, ebenso auch gottesf├╝rchtige Griechen (vgl. 14,1) in gro├čer Zahl und nicht wenige von den vornehmsten Frauen.
5
Dar├╝ber wurden aber die Juden eifers├╝chtig, nahmen einige schlechte M├Ąnner aus dem Stra├čengesindel zu Hilfe, erregten einen Volksauflauf und brachten die Stadt in Aufruhr; dann stellten sie sich vor dem Hause Jasons auf und suchten dort nach Paulus und Silas, um sie dem versammelten Volke vorzuf├╝hren.
6
Als man sie dort aber nicht fand, schleppten sie den Jason und einige Br├╝der vor die Oberh├Ąupter der Stadt, wobei sie schrien: ┬╗Diese Menschen, die den ganzen Erdkreis aufgewiegelt haben, sind jetzt auch hierher gekommen:
7
Jason hat sie bei sich aufgenommen, und diese Leute versto├čen alle gegen die Verordnungen des Kaisers, denn sie behaupten, ein anderer sei K├Ânig, n├Ąmlich Jesus.┬ź
8
Durch solche Reden versetzten sie die Volksmenge und auch die Oberh├Ąupter der Stadt in Aufregung;
9
diese lie├čen sich von Jason und den anderen die erforderliche B├╝rgschaft stellen und gaben sie dann frei.
10
Die Br├╝der aber veranla├čten den Paulus und Silas sogleich noch w├Ąhrend der Nacht dazu, nach Ber├Âa aufzubrechen, wo sie sich nach ihrer Ankunft in die Synagoge der Juden begaben.
11
Diese waren edler gesinnt als die Juden in Thessalonike: sie nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit an und forschten Tag f├╝r Tag in den (heiligen) Schriften, ob dies (alles) sich so verhalte.
12
So wurden denn viele von ihnen gl├Ąubig, auch von den vornehmen griechischen Frauen und M├Ąnnern nicht wenige.
13
Als jedoch die Juden in Thessalonike erfuhren, da├č auch in Ber├Âa das Wort Gottes von Paulus verk├╝ndigt worden sei, kamen sie auch dorthin und versetzten die Volksmassen in Unruhe und Aufregung.
14
Da lie├čen die Br├╝der den Paulus sogleich (aus der Stadt) weggehen, damit er sich ans Meer beg├Ąbe, w├Ąhrend Silas und Timotheus dort (in Ber├Âa) zur├╝ckblieben.
15
Die Geleiter des Paulus aber brachten ihn bis Athen und kehrten dann von dort wieder zur├╝ck mit dem Auftrag an Silas und Timotheus, sie m├Âchten m├Âglichst bald zu ihm kommen.
16
W├Ąhrend Paulus nun in Athen auf sie wartete, wurde er innerlich schmerzlich erregt, weil er die Stadt voll von G├Âtterbildern sah.
17
Er besprach sich in der Synagoge mit den Juden und den zum Judentum ├╝bergetretenen Griechen, ebenso auf dem Markte Tag f├╝r Tag mit denen, die er dort gerade antraf.
18
Aber auch einige epikureische und stoische Philosophen (= Weltweise) lie├čen sich mit ihm ein, und manche sagten: ┬╗Was f├Ąllt denn diesem Schw├Ątzer ein zu behaupten?┬ź Andere aber meinten: ┬╗Er scheint ein Verk├╝nder fremder Gottheiten zu sein┬ź ÔÇô er verk├╝ndigte n├Ąmlich die Heilsbotschaft von Jesus und von der Auferstehung.
19
So nahmen sie ihn denn mit sich, f├╝hrten ihn auf den Aresh├╝gel und fragten: ┬╗D├╝rfen wir erfahren, was das f├╝r eine neue Lehre ist, die du vortr├Ągst?
20
Du gibst uns seltsame Dinge zu h├Âren; darum m├Âchten wir gern wissen, was dahinter steckt.┬ź
21
Alle Athener n├Ąmlich und auch die dort sich aufhaltenden Ausl├Ąnder hatten f├╝r nichts anderes so viel Zeit ├╝brig als daf├╝r, irgendeine Neuigkeit zu erz├Ąhlen oder zu h├Âren.
22
So trat denn Paulus mitten auf den Aresh├╝gel und hielt folgende Rede: ┬╗M├Ąnner von Athen! Nach allem, was ich sehe, seid ihr in besonderem Grade eifrige Gottesverehrer.
23
Denn als ich hier umherging und mir eure Heiligt├╝mer ansah, fand ich auch einen Altar mit der Aufschrift: ÔÇ║Einem unbekannten GottÔÇ╣. Das Wesen nun, das ihr verehrt, ohne es zu kennen, das verk├╝ndige ich euch.
24
Der Gott, der die Welt und alles, was in ihr ist, geschaffen hat, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die von Menschenhand erbaut sind,
25
l├Ą├čt sich auch nicht von Menschenh├Ąnden bedienen, als ob er etwas bed├╝rfte, w├Ąhrend er doch selbst allen Wesen Leben und Odem und alles andere gibt.
26
Er hat auch gemacht, da├č das ganze Menschengeschlecht von einem einzigen (Stammvater) her auf der ganzen Oberfl├Ąche der Erde wohnt, und hat f├╝r sie bestimmte Zeiten ihres Bestehens und auch die Grenzen ihrer Wohnsitze festgesetzt:
27
sie sollten Gott suchen, ob sie ihn wohl wahrnehmen und finden m├Âchten, ihn, der ja nicht fern von einem jeden unter uns ist;
28
denn in ihm leben wir und bewegen wir uns und sind wir (= haben wir unser Dasein), wie ja auch einige von euren Dichtern gesagt haben: ÔÇ║Seines Geschlechts sind auch wir.ÔÇ╣
29
Weil wir also g├Âttlichen Geschlechts sind, d├╝rfen wir nicht meinen, die Gottheit gleiche dem Gold oder Silber oder Stein, einem Gebilde menschlicher Kunstfertigkeit und ├ťberlegung.
30
├ťber die (fr├╝heren) Zeiten der Unwissenheit hat Gott zwar hinweggesehen; jetzt aber l├Ą├čt er den Menschen ansagen, da├č sie alle ├╝berall Bu├če tun sollen (vgl. Mt 3,2);
31
denn er hat einen Tag festgesetzt, an welchem er den Erdkreis mit Gerechtigkeit richten will durch einen Mann, den er dazu ausersehen und den er f├╝r alle durch seine Auferweckung von den Toten beglaubigt hat.┬ź
32
Als sie aber von einer Auferstehung der Toten h├Ârten, spotteten die einen, die anderen aber sagten: ┬╗Wir wollen dich hier├╝ber sp├Ąter noch einmal h├Âren.┬ź
33
So ging denn Paulus aus ihrer Mitte hinweg.
34
Einige M├Ąnner jedoch schlossen sich ihm an und kamen zum Glauben, z.B. Dionysius, ein Mitglied des Areopags (= des obersten Gerichtshofes), sowie eine Frau namens Damaris und noch mehrere andere mit ihnen.
   

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