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Micha kapitel 7 - DE_mengebibel | Bibel-lesen.com

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  • Galater 1-3  

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Micha kapitel 7
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1
Wehe mir! Denn es ergeht mir wie bei der Obstlese, wie bei der Nachlese in der Weinernte: nicht eine Traube ist mehr da zum Essen, nicht eine Fr├╝hfeige, nach der mein Herz verlangt!
2
Ausgestorben sind die Frommen im Lande, und es gibt keinen Ehrlichen mehr unter den Menschen; allesamt liegen sie auf der Lauer nach Bluttaten, jeder macht Jagd auf den andern mit dem Fangnetz.
3
Auf das B├Âse sind ihre H├Ąnde gerichtet, um es eifrig auszuf├╝hren: der F├╝rst fordert, und der Richter steht ihm gegen Bezahlung zu Diensten; der M├Ąchtige spricht das aus, wonach ihn in seiner Gier gel├╝stet, und dann flechten sie es ineinander.
4
Der Beste unter ihnen ist wie ein Dornstrauch, der Rechtschaffenste noch schlimmer als eine Dornhecke. Aber der Tag, den deine Sp├Ąher (oder: W├Ąchter, d.h. die Propheten) angek├╝ndigt haben, dein Strafgericht, kommt heran: da wird die Best├╝rzung bei ihnen anheben.
5
Trauet keinem Genossen mehr, verla├čt euch nicht auf den Freund! Vor dem Weibe, das an deiner Brust (oder: in deinen Armen) liegt, h├╝te die Pforten deines Mundes!
6
Denn der Sohn mi├čachtet den Vater, die Tochter lehnt sich gegen ihre Mutter auf, die Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter, und eines jeden Feinde sind die eigenen Hausgenossen (vgl. Mt 10,35-36). ÔÇô
7
Ich aber will nach dem HERRN ausschauen, will harren auf den Gott, der mir hilft: mein Gott wird mich erh├Âren!
8
Freue dich nicht ├╝ber mich, meine Feindin! Denn bin ich auch gefallen, so stehe ich doch wieder auf, und sitze ich auch in Finsternis, so ist doch der HERR mein Licht.
9
Den Zorn des HERRN will ich tragen ÔÇô denn ich habe gegen ihn ges├╝ndigt ÔÇô, bis er meine Sache in die Hand nimmt und mir Recht schafft: er wird mich ans Licht herausf├╝hren, da├č ich seine Gerechtigkeit mit Freuden schaue.
10
Auch meine Feindin wird es sehen, und Besch├Ąmung wird sie bedecken, sie, die zu mir gesagt hat: ┬╗Wo ist nun der HERR, dein Gott?┬ź Meine Augen werden sich an ihrem Anblick weiden, wenn sie alsdann zertreten wird wie Kot auf der Stra├če. ÔÇô
11
┬╗Ein Tag kommt, wo deine Mauern wieder aufgebaut, der Tag, wo deine Grenzen hinausger├╝ckt werden.
12
An jenem Tage wird man zu dir kommen von Assyrien bis Ägypten und von Ägypten bis zum Euphratstrom, von einem Meer bis zum anderen und von einem Gebirge bis zum anderen.
13
Die Erde aber wird zur W├╝ste werden um ihrer Bewohner willen, zur Strafe f├╝r ihre Taten.┬ź
14
Weide dein Volk mit deinem Hirtenstabe, die Herde deines Erbteils, die da abgesondert f├╝r sich das Waldland (oder: die Wildnis) bewohnt auf dem Karmel (oder: inmitten des Fruchtgefildes)! La├č sie auch wieder in Basan und Gilead weiden wie in den Tagen der Vorzeit!
15
»Wie einst in den Tagen, als du aus Ägyptenland zogest, will ich sie wieder Wundertaten schauen lassen.
16
Die Heidenv├Âlker werden es sehen und besch├Ąmt werden trotz all ihrer Macht; sie werden die Hand auf den Mund legen, und ihre Ohren werden taub sein;
17
sie werden Staub lecken wie die Schlangen, wie das Gew├╝rm am Erdboden; zitternd werden sie aus ihren Burgen (oder: Schl├Âssern) hervorkommen, bebend dem HERRN, unserm Gott, sich nahen und vor dir sich f├╝rchten.┬ź
18
Wer ist ein Gott wie du, der S├╝ndenschuld vergibt und an den Missetaten des ├ťberrestes seines Eigentumsvolkes vor├╝bergeht? Der nicht ewiglich an seinem Zorn festh├Ąlt, sondern Freude an der Gnade hat?
19
Er wird sich unser aufs neue erbarmen, wird unsere Verschuldungen niedertreten (= niederschlagen) und alle unsere Missetaten in die Tiefen des Meeres versenken.
20
Du wirst an Jakob Treue, an Abraham Gnade erweisen, die du unsern V├Ątern zugeschworen hast in den Tagen der Vorzeit.
   

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