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Sprichwörter kapitel 1 - DE_mengebibel | Bibel-lesen.com

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  • Lukas 1-3  

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Sprichwörter kapitel 1
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Kapitel
Kommentar
1
(Dies sind) die Spr√ľche Salomos, des Sohnes Davids, des K√∂nigs von Israel:
2
damit man Weisheit und Zucht (= Gesittung) lernt, Verst√§ndnis gewinnt f√ľr verst√§ndige Reden,
3
damit man Zucht erlangt (oder: Bildung annimmt), welche Besonnenheit verleiht, Gerechtigkeit, Sittlichkeit und Ehrenhaftigkeit,
4
damit den Unerfahrenen Klugheit zuteil wird, den J√ľnglingen Erkenntnis und Lebenskunst.
5
Auch der Weise möge sie vernehmen, um an Wissen zuzunehmen, und der Verständige möge sich (durch sie) Lebensklugheit aneignen,
6
um Sinnspr√ľche und bildliche Rede zu verstehen, die Worte der Weisen und ihre R√§tsel (= dunklen Ausspr√ľche).
7
Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis (9,10); die Toren verachten Weisheit und Zucht (= Gesittung).
8
Höre, mein Sohn, auf die Belehrung (oder: Zucht) deines Vaters und achte nicht gering die Unterweisung deiner Mutter!
9
Denn sie sind ein sch√∂ner Kranz f√ľr dein Haupt und eine Schmuckkette f√ľr deinen Hals.
10
Mein Sohn, wenn S√ľnder (= b√∂se Menschen) dich locken, so willige nicht ein.
11
Wenn sie zu dir sagen: ¬ĽKomm mit uns! Wir wollen auf Bluttaten ausgehen, dem Unschuldigen ohne Ursache auflauern!
12
Wir wollen sie verschlingen wie das Totenreich, lebendig und mit Haut und Haaren, wie solche, die in die Grube hinabgefahren sind!
13
Allerlei kostbares Gut wollen wir gewinnen, wollen unsere H√§user mit Raub anf√ľllen!
14
Du sollst gleichen Anteil mit uns haben: wir wollen alle eine gemeinsame Kasse haben!¬ę
15
Mein Sohn, schlie√üe dich ihnen auf ihren Wegen nicht an, halte deinen Fu√ü von ihrem Pfade zur√ľck!
16
Denn ihre F√ľ√üe laufen dem B√∂sen (oder: Verderben) zu und haben Eile, Blut zu vergie√üen.
17
Denn vergeblich ist das Netz ausgebreitet vor den Augen des gesamten Vogelvolkes;
18
vielmehr machen sie Anschläge gegen ihr eigenes Blut, stellen ihrem eigenen Leben nach.
19
So ergeht es (schließlich) allen, die nach unrechtem Gewinn trachten: dieses (Trachten) kostet seinem Besitzer das (eigene) Leben.
20
Die Weisheit erhebt ihren Ruf (= predigt) laut auf der Straße, läßt ihre Stimme auf den Märkten (oder: freien Plätzen) erschallen;
21
an der Ecke l√§rmerf√ľllter Stra√üen predigt sie; in den Eing√§ngen der Stadttore, in der ganzen Stadt h√§lt sie ihre Reden:
22
¬ĽWie lange noch wollt ihr Einf√§ltigen die Einf√§ltigkeit lieben und ihr Sp√∂tter Gefallen am Spotten finden und ihr Toren Erkenntnis hassen?
23
Wendet euch meiner Zurechtweisung zu! Seht, ich will euch meinen Geist hervorströmen (= meinem Unmut gegen euch freien Lauf) lassen, will euch meine Worte (= Warnungen oder: Drohungen) kundtun.
24
Weil ich gerufen habe und ihr mich abgewiesen habt, weil ich mit der Hand gewinkt habe und niemand darauf geachtet hat,
25
ihr vielmehr jeden Ratschlag von mir verworfen und auf meine Zurechtweisung nichts gegeben habt:
26
so will auch ich bei eurem Ungl√ľck lachen, will spotten, wenn der Schrecken √ľber euch kommt,
27
wenn der Schrecken euch √ľberf√§llt wie ein Unwetter und euer Verderben wie ein Sturmwind heranzieht, wenn Angst und Bedr√§ngnis √ľber euch hereinbrechen.
28
Alsdann werden sie nach mir rufen, aber ich werde nicht antworten (oder: hören); sie werden mich eifrig suchen, aber mich nicht finden.
29
Weil sie die Erkenntnis gehaßt und sich der Gottesfurcht nicht zugewandt,
30
meinen Ratschl√§gen kein Geh√∂r geschenkt, jede Zurechtweisung von mir verschm√§ht haben: ‚Äď
31
darum sollen sie die Frucht ihres Tuns zu schmecken bekommen und sich an ihren eigenen Anschlägen satt essen.
32
Denn den Einf√§ltigen bringt ihr eigenes Widerstreben den Tod, und ihre eigene Sorglosigkeit st√ľrzt die Toren ins Verderben;
33
wer aber auf mich h√∂rt, wird sicher wohnen und wohlgemut sein ohne Angst vor Unheil.¬ę
   

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